Catherine Hokin Autor 

sam1

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Catherine Hokin

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Catherine Hokin schreibt historische Romane, die hauptsächlich in Berlin spielen, die Zeit von den 1930er Jahren bis zum Fall der Berliner Mauer abdecken und sich mit den langen Schatten des Krieges beschäftigen. Bisher hat sie neun Romane bei Bookouture veröffentlicht, darunter eine Reihe, und es werden noch mehr folgen. Ihre Bücher wurden auch in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Französisch, Dänisch und zuletzt Deutsch.
Sie verbringt so viel Zeit wie möglich in Berlin, wo auch Ihr Sohn lebt, und kann fließend Deutsch lesen, obwohl sie es eher wie ein Kleinkind spricht. Sie kommt aus Nordengland, lebt aber jetzt mit meinem amerikanischen Ehemann in Glasgow. Sie reist gerne und plant derzeit für nächstes Jahr eine Reise nach Japan. Wenn sie nicht an ihrem Schreibtisch sitze, findet man sie im Kino oder sie folgt einfach dem Klang sehr lauter Musik.

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Titel:

Catherine Hokin - Alles Glück das wir hatten
Catherine Hokin - Das geheime Hotel in Berlin

Alles Glück das wir hatten:
Eine Begegnung zweier Menschen, die niemals einander hätten finden sollen. Eine schicksalhafte Nacht, die alles veränderte.
Berlin, 1941: Schon beim ersten Blick in Felix‘ warme Augen spürt Inge, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch Felix ist Jude, noch dazu ein Arbeiter, und Inges reiche Familie glühende Anhänger der NSDAP. Schlimmer noch, ihre Eltern wollen sie mit einem hochrangigen Nazi verheiraten. Dann verschwindet Felix urplötzlich und alles, was Inge von ihm bleibt, ist die Erinnerung an ihren einzigen Kuss.
Währenddessen ist Felix‘ schlimmster Albtraum wahr geworden: Gemeinsam mit seinem Vater findet er sich hinter Stacheldraht gefangen wieder. Monat für Monat kämpft er ums Überleben und hält mit jeder Faser seines Körpers an der Hoffnung fest, Inge irgendwann wiedersehen zu können. Bis sie eines Tages vor ihm steht – an der Seite des Lagerarztes.
Als sich ihre Blicke treffen, erwacht etwas in Inge zum Leben. Den Mann, von dem sie seit Jahren träumt, verwundet, aber voller Widerstand zu sehen, erfüllt sie selbst mit Tatkraft. Zu lange hat sie sich der Gewalt ihres Ehemannes untergeordnet. Zu lange hat sie geschwiegen und ihren Schmerz versteckt. Inge weiß jetzt, was ihre Bestimmung ist: Sie muss Felix retten – selbst wenn sie dafür mit ihrem eigenen Leben bezahlen muss …

Das geheime Hotel in Berlin:
»Ehrlich gesagt, ich weiß nicht recht, was Sie überhaupt hier suchen.
Sie sind so ein schmächtiges Ding, und Berlin ist ein Ort, der einem viel abfordert. Immerzu in Bewegung, die Stadt steht nie still, und es ist sehr leicht, davongefegt zu werden. Härtere Kaliber als Sie haben hier eine Menge in den Sand gesetzt, weil sie mit dem Tempo der Stadt nicht zurechtgekommen sind. Aber jetzt sind Sie nun offenbar hier, also nehmen Sie zumindest meinen Rat an und seien Sie vorsichtig. Lassen Sie sich von der Stadt nicht verschlucken.«
Lilis Vermieterin hatte ihre neue Mieterin angeschaut und ein furchtsames Landei gesehen. Lili hatte sie in dem Glauben gelassen. Sie wusste genau, warum sie nach Berlin gekommen war: Um ihre alte Haut abzustreifen
und sich eine neue, sicherere zuzulegen. Sie würde das graue Mäuschen vom Land spielen, solange es denn sein musste, um Fragen von sich fernzuhalten. Lieber als klein und still wahrgenommen werden, denn als jemand, der ungern Fragen beantwortet.
 
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