Chef wirft abgetrennten Arm in den Müll Diskussion 

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Rockyxxbalboa

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Um Schwarzarbeit zu vertuschen: Chef wirft abgetrennten Arm in den Müll


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Madrid, 15. Juni - Um einen Arbeitsunfall in seinem Betrieb zu vertuschen, hat ein spanischer Firmenchef den abgetrennten Arm eines Beschäftigten in den Müll werfen lassen. Ein bolivianischer Arbeiter war in einer Brotfabrik in der ostspanischen Stadt Gandia mit dem linken Arm in eine Knetmaschine geraten. Das Martyrium des Arbeiters bewegt die Spanier. Seit Tagen schon hat die Großmutter Fernsehverbot. Die 92-Jährige soll nicht erfahren, was mit ihrem Enkel in Spanien geschehen ist. Franns R. ist 33 Jahre alt, ein einfacher Schwarzarbeiter aus einem kleinen Dorf in Bolivien.




Was sagt ihr dazu?Ich find das ganz schön krass wozu manche doch fähig sind
 
Wenn einmal daran denkt, wieviel bei der 'Besiedelung' Südamerikas den Spaniern ein Menschenleben wert war und wieviel deren Nachkommen in Südamerika, die es aus Profitgier fertigbringen, Menschen in einem Einkaufszentrum verbrennen zu lassen, indem sie die Türen verschlossen hielten, damit niemand das brennende Einkaufszentrum ohne zu bezahlen verlässt, dann wundert einen fast nichts mehr auf dieser Welt. Was natürlich noch lange nicht heißen soll, daß nur die Spanier und ihre Nachkommen so sind. Alles Musterbeispiele dafür, wie 'gut' Menschen doch sind, wenn man sie nur gewähren lässt.

Gruß Konradin
 
Trifft mich jetzt nicht sonderlich hart. Passiert doch tagtäglich.
ich weiß jetzt nicht, warum gerade dieser Fall in die Medien kommt.
 
@ otze
abgestumpft?
oder schon genauso drauf wie der armwegwerfer?

auch wenn die unmenschlichkeit der megamaschine und deren auswüchse alltägliche phänomene darstellen, bedeutet das noch lange nicht, sich damit abfinden zu müssen...

...meint: rumbero
 
Finde es nicht so schlimm. Der Schwarzarbeiter hat bewusst dort gearbeitet und musste mit sowas rechnen. Wieso man nun den Chef etwas anhaben will, verstehe ich nicht!
 
Nur weil er schwarzarbeite, musste er damit rechnen, seinen Arm zu verlieren? Eine seltsame Einstellung hast du, DonCorleone.

Ach, es war ja nur ein bolivianischer Arbeiter vom Lande. Da passt das schon. :löl:
 
Keine Seltenheit in Spanien.

Das wird wohl nicht allein in Spanien so sein, auch andere Länder mit Schwarzarbeitern werden wohl nicht anders machen, so wie z.B. in Österreich.

news.at

Wie bekannt das ganze wird, ist nur dahingestellt.Insofern hat DonCorleone schon recht, wenn einer Schwarzarbeit annimmt setzt sich in gewisser weise der Gefahr auf dem Schoss, was natürlich kein freispruch für den Auftragsgeber ist.



Gruß
Paderborner ♂
 
Finde es nicht so schlimm. Der Schwarzarbeiter hat bewusst dort gearbeitet und musste mit sowas rechnen
Ich weiß ja nicht wie alt Du bist, aber die allermeisten haben schon mal schwarz gearbeitet. Selbst wenn es mal 10 Euro für eine Fahrt mit dem Wagen war oder das tragen von Einkaufstüten. Alles wo man für eine Dienstleistung Geld bekommt ist versicherungspflichtig.
Aber wenn du bei einer Schwarzarbeit den Arm verlierst, hoffe mal das keiner kommt und dann sagt: "Damit musstest Du aber rechnen."; und dann Deinen Arm in den Müll wirft.

Froh dem, der nicht schwarz Arbeiten muss.
Da kann ich nur sagen: Lieber Arm dran als Arm ab!

Sicher bekommt der Chef nur eine kleine Strafe und kann gehfahrlos weiter Schwarzarbeiter beschäftigen.
Ignoranz ist die größte Tugend eines Egoisten.

ciao ;-)
 
Heftig.

Klar, es gibt sicher mehr solcher Fälle, aber dennoch ist das immer wieder traurig zu lesen.

Zum Thema Schwarzarbeit:

Bei den Armen arbeitern, da kann ich sowas noch verstehen, die sind öfter mal dazu gezwungen, was wirklich schlimm ist sind die Gelder, die von Den Arbeitgebern da "einfach mal so" fließen !!!
 
aber die allermeisten haben schon mal schwarz gearbeitet. Selbst wenn es mal 10 Euro für eine Fahrt mit dem Wagen war oder das tragen von Einkaufstüten. Alles wo man für eine Dienstleistung Geld bekommt ist versicherungspflichtig.

Quelle!!!!! Redet nicht immer, wovon ihr absolut keine Ahnung habt. BITTE wirklich!
 
Warum gerade dieser Fall in den Medien ist, ist wahrscheinlich purer Zufall, da dann mal eben ein Reporter darauf aufmerksam geworden ist.

Abgestumpft im Sinne wie es Otze vorgeworfen wurde sind wir doch alle.
Wenn mir das was dem wirklich sehr zu bedauernden Menschen passiert ist (was aber irgendwie nichts mit der Schwarzarbeit zu tun hat, sowas kann eben vorkommen) nahegehen würde, wie als wenn das einem Freund passieren würde, dann könnte ich doch garnicht mehr Nachrichten lesen, hören oder sehen ohne mich den ganzen Tag mies zu fühlen.

Und was wäre dann wohl nach dem 11. Sept. 2001 passiert? Millionenfacher Selbstmord überall wo das regelmäßig gezeigt wurde?

Nene, Gleichgültigkeit kann in gewissen Situationen sehr angenehm sein.
 
@ otze
abgestumpft?
oder schon genauso drauf wie der armwegwerfer?

auch wenn die unmenschlichkeit der megamaschine und deren auswüchse alltägliche phänomene darstellen, bedeutet das noch lange nicht, sich damit abfinden zu müssen...

...meint: rumbero



Ja, ist nicht toll. Ich wär wahrscheinlich auch ganz schön angepisst. Aber er lebt, kann er doch froh sein.

Wenn aber ein 12jähriger afrikanischer Junge mit ner Vollautomatischen seinen Bruder umbringen muss, kräht da kein Hahn nach. Da wäre es ja zu kompliziert, ein Feindbild zu erstellen.
 
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