Heute habe ich einen Bericht in der Tageszeitung gelesen, dass Corona Testmittel knapp werden, wenn nicht nur Personen getestet werden, die Symptome zeigen. Im übernächsten Artikel wird dann über unsere Kanzlerin berichtet, dass auch der zweite Test negativ gewesen ist und weitereTests durchgeführt werden...
25. März, 17.15 Uhr: Labore schlagen Alarm: Zu viele Tests auf Coronavirus
Weil sich zu viele Menschen ohne jegliche Symptome auf das Coronavirus
testen lassen, gehen in Laboren wichtige Substanzen für die Tests zur
Neige. Es droht ein Notstand.
Quelle: Coronavirus: Die Lage in Hessen und Rheinland-Pfalz
Berlin - Beim ersten Test von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden.
«Das Testergebnis des heutigen Tests ist negativ», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Weitere Tests werden in den nächsten Tagen durchgeführt.»
Merkel hatte sich am Sonntagabend in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie darüber unterrichtet worden war, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mediziner hatte Merkel vorbeugend gegen Pneumokokken geimpft.
«Der Bundeskanzlerin geht es gut», hatte Seibert gegen Mittag gesagt. Merkel habe am Montag per Telefonschalte die Kabinettssitzung geleitet und mache ihre Arbeit vorläufig von Zuhause aus.
Seibert hatte am Sonntag mitgeteilt, dass sich die Kanzlerin in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen wird, weil ein Test alleine jetzt noch nicht voll aussagekräftig wäre. Merkel befindet sich in ihrer Berliner Wohnung. Auf die Frage, ob sich auch Merkels Ehemann Joachim Sauer in häuslicher Quarantäne befinde, hatte Seibert am Mittag gesagt, über Familienangehörige der Kanzlerin gebe er grundsätzlich keine Auskunft.
Quelle: Erster Corona-Test bei Kanzlerin Merkel negativ
Gadget gegen Covid-19?
Coronavirus: US-Wissenschaftler hoffen auf Smartring zur Früherkennung
Gesammelte Vitaldaten sollen Ärzten helfen, Infektionen mit dem Coronavirus bereits im Frühstadium zu erkennen und so die weitere Verbreitung von Covid-19 einzudämmen.
Der seit einigen Jahren erhältliche Smart-Ring Oura könnte laut einer Meldung von Pressetext helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Möglicherweise erlauben die von dem Gadget gesammelten Vitaldaten die Früherkennung einer Infektion. Dies will der Hersteller zusammen mit Forschern der University of California, San Francisco (UCSF) in einer Studie klären.
Dazu werden über 2.000 medizinische Kräfte am UCSF Medical Center und am Zuckerberg San Francisco General Hospital die besagten Ringe tragen, berichtet der "San Francisco Chronicle".
Der Oura-Ring misst unter anderem die Herzfrequenz, die Atmungsrate sowie die Körpertemperatur. Auf den letzten Punkt setzen die Wissenschaftler ihre Hoffnungen: "Fieber ist eines der zuverlässigsten Zeichen, dass Leute an Covid erkranken", so der an der Studie beteiligte UCSF-Internist Rick Hecht. Deswegen setzen viele Staaten auf öffentliche Temperaturmessungen, etwa bei der Einreise ins Land.
Solche Einzelmessungen können aufgrund zufälliger Temperaturschwankungen allerdings auch dann unauffällig sein, wenn eine Infektion vorliegt. Der Smart-Ring erfasst die Daten dagegen durchgehend und ermöglicht so eine umfassendere Analyse. Die Forscher hoffen, dass Smart-Ring-Daten anhand relativ geringer Auffälligkeiten im Temperaturverlauf Hinweise auf eine Infektion geben, bevor wirklich deutliche Symptome auftreten.
Falls sich dies bestätigt, könnte bis Herbst ein Frühdiagnose-Gerät entwickelt werden. "Das wird Menschen helfen, sich früher in Selbstquarantäne zu begeben und früher behandelt zu werden", meint Studienleiterin Ashley Mason.
Finne dank Oura frühzeitig diagnostiziert
Ob und wie gut das wirklich klappt, soll laut Pressetext die Studie mit medizinischem Personal zeigen. Zudem bitten die Forscher Besitzer eines Oura-Rings, ihre Vitaldaten mit ihnen zu teilen. Diese könnten dazu beitragen, einen möglichst guten Algorithmus zur Covid-Früherkennung zu entwickeln.
Mason glaubt, dass eine Infektion so zwei bis drei Tage vor dem Auftreten offensichtlicher Symptome erkannt werden könnte.
Diese Hoffnung nährt ein Facebook-Posting, das der Finne Petri Hollmén Mitte März veröffentlichte: Obwohl er sich nach einem Urlaub im Corona-Hotspot Tirol eigentlich gut gefühlt habe, hätten ihn die in der App seines Oura-Rings angezeigten Daten inklusive leicht erhöhter Temperatur verunsichert. Er nahm Kontakt mit den Behörden auf und wurde vom Turku University Hospital positiv auf das Coronavirus getestet.
25.3.2020 von Monika Klein
Quelle: Coronavirus: US-Wissenschaftler hoffen auf Smartring zur Früherkennung - connect
Cyber-Kriminalität 25.03.2020, 10:59 Uhr
Von der Leyen warnt vor Internet-Betrug in der Corona-Krise
Im Netz auf Seriosität zu achten, ist während der Corona-Krise wichtiger denn je. Immer mehr Kriminelle nutzen aktuell die Sorgen und Nöte der Menschen aus. Angst ist ihre Geschäftsidee.
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen warnt vor Internet-Betrügern und angeblichen Wundermitteln gegen das Coronavirus. Kriminelle nutzten die Sorge vor der Corona-Pandemie, erklärte von der Leyen am Dienstag. "Unsere Angst wird ihre Geschäftsidee."
Die Zahl von Internet-Delikten habe zugenommen, ebenso die Zahl von falschen Arzneien, Sprays und Ähnlichem. Von der Leyen unterstrich jedoch Fahndungserfolge, die die europäische Polizeibehörde Europol jüngst vermeldet hatte. Mehr als 4,4 Millionen Packungen nicht zugelassener Medikamente seien beschlagnahmt, 37 Verbrecherbanden zerschlagen und 121 Menschen festgenommen worden. 2.500 Links zu Webseiten oder Social-Media-Kanälen seien aus dem Netz entfernt worden.
Bürger sollten sich immer vergewissern, ob Betreiber einer Webseite wirklich seriös seien, riet von der Leyen. Und sollte einmal ein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar sein, dann würden dies Regierungen und öffentliche Institutionen offiziell mitteilen. "Dann werden Sie das aus einer vertrauenswürdigen Quelle erfahren", fügte die Kommissionschefin hinzu.
In Zeiten von #coronavirus häufen sich Internetkriminalität & Arzneimittelfälschungen. Unsere Angst wird zum Geschäft von Kriminellen. Dazu heute mit @Europol-Direktorin telefoniert. Mit Regierungen & Behörden arbeiten wir daran, Menschen vor lebensgefährlichen Fallen zu schützen pic.twitter.com/nItsuNUPbf
— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) March 24, 2020
Autor(in)
dpa
Quelle: Von der Leyen warnt vor Internet-Betrug in der Corona-Krise - onlinepc.ch
FBA 25.03.2020, 09:10 Uhr
Amazon: Keine Remissionen für Artikel über 15kg - wegen Corona
Die deutschen Amazon-Logistikzentren halten sich an die Corona-Regelungen über den Mindestabstand zwischen Mitarbeitern. Weil der aber beim zwei-Mann-Handling nicht einzuhalten ist, können Händler viele ihrer eingelagerten Produkte nicht zurückbeordern.
Amazon priorisiert aufgrund der Corona-Krise den Versand von lebensnotwendigen Produkten aus den Kategorien Lebensmittel, Drogerie & Haushalt, Drogerie & Körperpflege, Babyprodukte, Haustierbedarf und Industrie & Wissenschaft. Alle anderen Artikel bleiben liegen; die Lieferzeiten für Prime-Kunden betragen aktuell bis zu vier Wochen. Sollte es noch schlimmer kommen, droht auch hierzulande ein kompletter Lieferstopp für nicht essentielle Produkte - so wie er bereits
bei Amazon in Italien und Frankreich gilt.
Deshalb versuchen aktuell viele FBA-Händler, ihre eingelagerten Waren zurückzuholen und den Versand auf Fulfillment-by-Merchant (FBM) umzustellen. Das gestaltet sich allerdings schwierig.
Schon in "normalen" Hochzeiten veranschlagt Amazon für die Remission aus FBA-Lagern eine Bearbeitungszeit von 30 Tagen; in der aktuellen Krise dürfte es eher länger als kürzer dauern - und in 30 Tagen könnte die befürchtete Komplettsperre aller nicht essentiellen Produkte längst eingetreten sein.
Zu schwer
Dazu kommt: Viele Händler können ihre Waren gar nicht zurückholen, weil die einzelnen Artikel oder die verpackten Sammelkartons zu schwer sind. "Artikel über 15 kg werden zur Zeit nicht mehr von Amazon verarbeitet, weil dazu zwei Mitarbeiter nötig sind, und dabei der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann", teilte der Amazon-Support offenbar mehreren FBA-Händlern mit.
Die Anlieferung von Waren-Paketen über 15 kg an FBA-Lager scheint dagegen weiterhin zu funktionieren, berichten verschiedene Händler in mehreren Facebook-Gruppen; angenommen werden aber aktuell nur Produkte aus den essenziellen Kategorien.
Autor(in)
Ingrid Lommer
Quelle: Amazon: Keine Remissionen für Artikel über 15kg - wegen Corona - onlinepc.ch
Internet-Bandbreite schonen
Corona: Amazon, Xbox Live, PSN, Twitch und mehr müssen drosseln
26.3.2020 von The-Khoa Nguyen
Weitere Online-Dienste geben Einschränkungen wegen der Coronakrise bekannt. Nach u.a. Apple, Amazon und Facebook folgen Sony (PSN), Twitch und Xbox Live.
Neben Disney+, Netflix und Youtube gibt es in der EU weitere Dienste, die Streaming-Qualität oder Download-Geschwindigkeit opfern, um die Internet-Bandbreite zu schonen. Das Coronavirus zwingt Nutzer an einer wachsenden Zahl von Orten dazu, zuhause zu bleiben. Die Anforderungen an ein stabiles Internet für alle Nutzer steigen.
Zu den bisherigen Anbietern, die eine Drosselung bekannt geben, gehören Amazon, TikTok, Facebook und somit Instagram sowie Apple, die eine Minderung der Qualität für ihren Film- und Serien-Dienst Apple TV+ vermuten lassen. Aktuell kündigen Sony mit langsameren Downloads im Playstation Network und Twitch mit gesenkter Streaming-Qualität dazu.
Stand: 26.03.2020
Xbox Live wird nach MS 365 ebenso gedrosselt
Gegenüber
Engadget hat sich Microsofts Xbox Product Services Corporate Vice President - Dave McCarthy - gemeldet: "Microsoft beobachtet die Nutzung und macht temporäre Anpassungen [bei der Bandbreite von Xbox Live], um Spielern das bestmögliche Erlebnis zu ermöglichen." Weiter ins Detail geht McCarthy nicht. Schon seit über einer Woche hat Microsoft fortwährende Einschränkungen für seine 365-Dienste vornehmen müssen. Der Ansturm auf Microsoft Teams, Office 365 und mehr führte zu Überlastungen, durch die aktuelle Gesundheitssituation.
Stand: 25.03.2020
Corona: PS4-Downloads werden langsamer
Sony-Chef Jim Ryan gibt auf dem
Playstation-Blog bekannt, die Bandbreite für Downloads im PSN in der EU einzuschränken. Nutzer werden langsamere oder verzögerte Downloads von Updates oder digitalen PSN-Einkäufen beobachten können.
Corona: Auch Twitch regelt Streaming-Qualität herunter
Twitch gibt bekannt, die Streaming-Qualität auf seinem Portal von Full-HD auf HD zu drosseln. Nutzer werden wie bei Youtube die Möglichkeit behalten, manuell auf eine höhere Auflösung zu stellen.
Stand: 23.03.2020
Coronavirus-Drossel: Facebook und Instagram
Ein Facebook-Sprecher sagte laut Nachrichtenagentur
Reuters: “To help alleviate any potential network congestion, we will temporarily reduce bit rates for videos on Facebook and Instagram in Europe[.]” Das heißt übersetzt: „Um einer potenziellen Überlastung des Netzwerks vorzubeugen, werden wir vorübergehend die Bitraten für Videos auf Facebook und Instagram reduzieren.“
Die Bitrate gibt in diesem Kontext an, wie hoch die Datenmenge für eine Sekunde Streaming ist. Das lässt je nach verwendetem Komprimierungsgrad Rückschlüsse auf die Bildqualität zu.
Coronavirus: TikTok drosselt HD-Videos
Pre Pressemitteilung teilt TikTok mit, das Abspielen von HD-Videos für 30 Tage auszusetzen. Für den Nutzer, der Videos aufnimmt, ändert sich "kaum etwas". Die Sperre tritt ab sofort in Kraft.
Coronavirus: Apple TV+ wird gedrosselt
Wie
9to5mac.com aufgefallen ist, streamt Apple in seinem Dienst Apple TV+ nicht mehr mit der maximal möglichen Qualität. Anstatt stellenweise 4K und HD fiel den Autoren auf, dass manche Streams stärker komprimiert wirkten und teilweise nur 670 Pixel in der Vertikalen offenbarten.
Das können verschiedene Redaktionen bestätigen. Vorherrschende Standards sehen 1.080 Pixel für Full-HD oder 2.160 Pixel für Ultra-HD vor - für die Anzahl der verschiedenen Bildpunkte vom oberen bis zum unteren Display-Rand.
Coronavirus: Amazon Prime Video wird gedrosselt
Am Wochenende hatte auch Amazon bekannt gegeben, Streams zu drosseln. Laut
phonearena.com sagte ein Amazon-Sprecher, die Bandbreite zu reduzieren, aber weiterhin ein qualitativ hochwertiges Streaming-Erlebnis sicherstellen zu wollen. Das wird auch BBCs iPlayer im Vereinigten Königreich treffen, der hierzulande natürlich nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Coronavirus: Sky drosselt nicht (noch mehr)
Während alle großen Anbieter von Streaming-Videos drosseln, wird Sky nicht an der Qualitätsschraube drehen. Es gebe keine entsprechenden Pläne, das Unternehmen sei bereits sehr verantwortungsvoll mit der Bandbreite. Nutzer von beispielsweise Sky Ticket können also weiterhin in 720p und Stereo streamen, außer sie nutzen Sky Q für 1080p/2160p + 5.1 bzw. Chromecast, Xbox One und mehr für 1080p + Stereo.
Quelle: Corona: Amazon, Xbox Live, PSN, Twitch und mehr müssen drosseln - PC Magazin