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Statt Maske auf Mund und Nase: Darf ich ein Gesichtsvisier tragen?

Im Restaurant, im Supermarkt oder in den Öffentlichen Verkehrsmitteln tragen viele Menschen in Deutschland eine Maske, einen Schal oder ein Tuch vor Mund und Nase. Hintergrund ist eine fast flächendeckende Mundschutzpflicht in Deutschland. Doch wie sieht es mit Gesichtsvisieren aus?

Gesichtsvisiere sind auch unter dem Namen Face Shields bekannt und kosten in der Regel zwischen 10 und 15 Euro. Sie sind praktisch, weil die gebogenen Plastikscheiben den Mund nicht verbergen. Besonders für Menschen, die auf die Gebärdensprache angewiesen sind oder schwer unter der Maske atmen können, sind diese Visiere besonders beliebt.

Doch liefern Sie einen ausreichenden Schutz und sind Sie überhaupt erlaubt?

Gesichtsvisiere nicht überall in Deutschland erlaubt
Experten sind sich völlig uneins, ob diese Alternative zur handelsüblichen Maske überhaupt als Schutz vor Aerosolen und somit dem Coronavirus dienen kann.
Handelsübliche Visiere lassen sich nicht an der Seite abschließen. Tröpfchen-Aerosole können per Luftzirkulation somit von Betroffenen über die Nase ein- und ausgeatmet werden, sagt Virologe und Laborchef Martin Stürmer im Gespräch mit dem SWR.

Das Robert-Koch-Institut verweist darauf (Stand: 8. Juni), dass solch ein Visier nicht als "gleichwertige Alternative" zur herkömmlichen Maske dient. In der Regel fängt solch ein Spuckschutz nur die Tröpfchen auf, die direkt auf der Plastikscheibe landen. Seitlich scheint also kein Schutz gegeben. Masken wiederum liefern einen wichtigen Baustein – in Kombination mit dem Mindestabstand, um die "Ausbreitungsgeschwindigkeit" zu reduzieren.

Einer anderen Auffassung ist wiederum Seuchen-Experte Alexander Kekulé. In einem Podcast des MDR sagt er, dass Visiere "genauso gut" wie Stoffmasken seien. Die ganz feinen Tröpfchen, die sich in der Regel über einer Person verteilen, würden bei einer Infektion eine geringe Rolle spielen.

Die Unklarheit aus der Wissenschaft, sorgt auch für rechtliche Bedenken. Fest steht nämlich, dass in den meisten Infektionsschutzgesetzen der Bundesländer von einer (textilen) Mund- und Nasenbedeckung die Rede ist. Ein solches Visier wird allerdings aus Plastik gefertigt. Somit besteht (eigentlich) keine rechtliche Basis auf das Tragen.

In diesen Bundesländern sind Visiere erlaubt
CHIP hat sich die einzelnen Infektionsschutzgesetze der Bundesländer (Stand Ende Mai 2020) näher angeschaut.
Erlaubt sind solche Visiere demnach in Hamburg, Hessen und Rheinland-Pfalz. In Schleswig-Holstein sind solche Visiere nur in Kombination mit einem Mund- und Nasenschutz zu tragen. Dies gelte besonders für "Personal des (Gesundheits-) Handwerks bei Tätigkeiten am Gesicht der Kundin/des Kunden".

Gesichtsvisiere werden explizit als "unzulässige" Alternative zu Mund- und Nasenmasken in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erklärt.

Wer sich also ein solches Gesichtsvisier gekauft hat, sollte es nicht verwenden. Im Extremfall droht nämlich ein Bußgeld, dass je nach Bundesland zwischen 50 bis 150 Euro liegt.

Quelle: Statt Maske auf Mund und Nase: Darf ich ein Gesichtsvisier tragen? - CHIP
 
In Österreich sind Gesichtsschutz Visiere als Alternative zu Mund-Schutz Masken überall erlaubt.
 
Ich nutze Gesichtsschutz und Maske, finde aber den Schutz bedeutend bequemer
 
Alternative zur Gesichtsmaske
Land rudert zurück: Visiere nun doch teilweise erlaubt
Die rheinland-pfälzische Landesregierung rudert zurück und erlaubt nun doch wieder das Tragen von Plastikvisieren bei Verkäufern und in der Gastronomie. Das teilte das Gesundheitsministerium mit.

Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) habe sich von DGB-Chef Dietmar Muscheid Erfahrungen schildern lassen. Demnach hielten sich die meisten Kunden an die Maskenpflicht, so dass das Übertragungsrisiko von Kunden auf das Personal reduziert sei.

Visiere würden insbesondere dann eingesetzt, wenn für die Beschäftigten aufgrund der Arbeitsbedingungen das dauerhafte Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen nicht zumutbar sei und die Abstandsregeln gewahrt bleiben. Vor diesem Hintergrund sei entschieden worden, das Tragen von Visieren bei Verkäufern und in der Gastronomie wieder zuzulassen.

Klarstellung vom Freitag: Gesichtsvisier nur mit Attest

Um die Plastikvisiere gibt es in Rheinland-Pfalz seit Tagen ein Hin und Her. Erst am Freitag hatte das Ministerium offiziell klar gestellt, dass Gesichtsvisiere grundsätzlich nicht als gleichwertiger Mundschutz anzusehen sind - nachdem Wirtschaftsverbände eine Klarstellung gefordert hatten. Die Landesregierung verwies auf eine entsprechende Auslegungshilfe zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Danach sei das Gesichtsvisier nur für Menschen zulässig, die eine Atemschutzmaske aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen könnten. Eine Ausnahme für die Wirtschaft gab es nicht.

Auf Nachfrage erklärte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag, dass nur Ärzte beurteilen könnten, welche medizinischen Gründe gegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sprechen. Wer ein Attest vorweisen könne, dürfe statt einer Maske auch ein Visier tragen.

Rheinland-Pfalz vergleichsweise liberal bei Plastikvisieren

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hatte Plastikvisiere bis zum 20. Mai noch für jedermann erlaubt. Das Robert-Koch-Institut hatte die Visiere zu diesem Zeitpunkt schon als nicht gleichwertig gegenüber Gesichtsmasken eingestuft. Das haben SWR-Recherchen in den offiziellen Dokumenten des Ministeriums ergeben.

Rheinland-Pfalz gehörte damit zu den wenigen Bundesländern, die die Visiere früh in der Corona-Krise als Alternative zu Gesichtsmasken eingestuft hatten. Zahlreiche Unternehmen investierten daraufhin – und schafften Visiere für ihre Beschäftigten an. Entsprechend scharf war die Kritik, als das Land diese Erlaubnis zurückzog. Das neuerliche Zurückrudern der Landesregierung dürfte entsprechend für Erleichterung im Verkauf und in der Gastronomie führen. Für Privatleute allerdings bleibt es dabei: Plastikvisiere nur mit ärztlichem Attest.


Quelle: Land rudert zurück: Visiere nun doch teilweise erlaubt | SWR Aktuell Rheinland-Pfalz | SWR Aktuell | SWR
 
Hmmm, das mit ärztlichem Attest wäre eine Überlegung, auch wenn ich in NRW wohne - zur Sicherheit, denn Maske verursacht Kopfschmerzen...
 
Ich frage mich echt. Als Leute gegen die Coronaregeln demonstriert haben. viele aus dem Grund, weil sie schlicht nichts mehr verdienen und deshalb vor dem Nichst stehen, griff die Polizei hart durch. Wird aber gegen Rassismus demonstriert, wohlgemerkt wegen eines Ereignisses in den USA und nicht in Europa oder Deutschland oder der CH wo wir die strengsten Rassismusgesetze haben, dann lässt die Polizei die Demonstranten gewähren. Ich hoffe nicht, dass diese Demons zu einer Zunahme der Coronafälle führen, worunter wir dann alle wieder leiden. Nicht falsch verstehen, ich verurteile Rassismus!
 
Hier ein interessanter Artikel zur Corona App, was ist Euer Eindruck/Gefühl?

Corona-Warn-App: Quellcode-Analyse eines beispiellosen Open-Source-Projektes | heise online

Und hier ein Artikel, in dem es darum geht, wer tendenziell besonders gefährdet ist:
Coronavirus: Blutwerte warnen vor schwerem Krankheitsverlauf - DER SPIEGEL

Und hier, warum trotz Superspreadern, die Chance besteht, den Virus auszurotten in D:
Coronavirus-Bekämpfung: Wie Sars-CoV-2 in Deutschland aussterben kann - Spektrum der Wissenschaft
 
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Corona-Warn-App startet in Deutschland

Was Sie jetzt darüber wissen sollten - alle wichtigen Fragen

Die offizielle deutsche Corona-Warn-App soll ab Dienstag dazu beitragen, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu stoppen. Wie das funktioniert? Wenn Sie die App installiert haben, werden Sie gewarnt, wenn Sie Kontakt zu einer Person mit positivem Corona-Testergebnis hatten.

Nach mehreren Wochen der Entwicklung und hitzigen Diskussionen ist es jetzt so weit: Der Start der offiziellen Corona-Warn-App der Bundesregierung steht unmittelbar bevor. Damit soll das Infektionsrisiko für alle Nutzer bewertet werden: Die App warnt Sie, wenn Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Doch wie das Ganze funktioniert und was Nutzer beachten müssen, war lange Zeit unklar.

CHIP beantwortet die wichtigsten Fragen zur Warn-App.

...

Quelle: Corona-Warn-App FAQ: Download, Sicherheit, Funktionen - CHIP
 
Ein sehr interessanter und nachdenklicher Artikel zur EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands zur Coronazeit:

komplettansicht
 
Interessant Ja, allerdings (für mich) nichts Neues, odessa

Neuigkeiten zur Corona-App:

mehr als 6.4 Millionen Downloads
 
Plötzlich nehmen die Fallzahlen in der CH wieder zu. In unserer Gegend hatten wir fast keine Coronafälle, doch seit dieser Woche jeden Tag ein paar neue. Ich trage hier in der CH, auch wenn es nicht obligsatorisch ist, beim Einkaufen und im ÖV eine Maske. Obwohl in den Läden immer noch nur eine bestimmte Anzahl Leute reingelassen werden, gibt es immer an den selben Orten, wie z.B. bei den Früchten oder Gemüse, Stau und Menschenansammlungen. Es ist erstaunlich wie sorglos die Leute sich näherkommen. Interessanterweise muss man einfach etwas laut husten und schon hat man Platz.
 
Habeck: Corona-App muss auch auf alten Smartphones laufen

Zwar wird die Corona-Warn-App bisher gut angenommen, Menschen mit älteren Smartphones können sie aber häufig gar nicht nutzen.

Grünen-Chef Robert Habeck hat Einschränkungen der Corona-Warn-App kritisiert. "Es ist wirklich ein Problem, dass die App nur auf neueren Smartphones läuft. Dadurch lässt sie ausgerechnet Ältere oder Menschen mit wenig Geld außen vor", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). "Auch sie müssen erfahren können, ob sie mit Infizierten Kontakt hatten. Die Bundesregierung muss jetzt alles dafür tun, dass möglichst alle Menschen die App nutzen können."

Gesetzliche Regelung
Habeck plädierte zudem dafür, den Einsatz der App gesetzlich zu regeln, um das Vertrauen der Bevölkerung zu erhöhen. "Die App muss streng zweckgebunden und freiwillig bleiben." Auch Ex-SPD-Chef Franz Müntefering mahnte die Einschränkung an. "Dringenden Besserungsbedarf gibt es in Bezug auf ältere Geräte, auf denen die App nicht funktioniert. Davon sind Senioren besonders betroffen", sagte der 80-Jährige, der auch Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, dem Nachrichtenportal t-online.de.

Die App soll bei Apple-Handys ab iOS 13.5 funktionieren. Android-Geräte sind theoretisch ab Android 5.0 (Lollipop) mit der für die App wichtigen Schnittstelle kompatibel, benötigen allerdings auch passende Bluetooth-Low-Energy-Hardware. [Update, 18.06.2020, 11:15 Uhr] Diese ist zumindest seit Android 4.3. ansprechbar. Und auch iPhones ab dem iPhone 4s können BT LE nutzen. [/Update] Experten schätzen, dass zwischen zehn bis 20 Prozent aller im Einsatz befindlichen Smartphones in Deutschland nicht die Mindestvoraussetzungen für die App erfüllen.

Mindestvoraussetzungen herunterschrauben
Seit ihrem Start am Dienstagmorgen sei die App über sieben Millionen Mal heruntergeladen und installiert worden, hatte Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) am Mittwoch gesagt. Damit auch Menschen mit älteren Smartphones die Anwendung nutzen können, will die Bundesregierung bei Apple und Google erreichen, dass die Mindestvoraussetzungen heruntergeschraubt werden.

Quelle: Habeck: Corona-App muss auch auf alten Smartphones laufen | heise online
 
Ein schwieriger Spagat @GoSoft. Die Menschen sehnen sich eben nach Normalität. Die zurückliegenden Monate war für die Bevölkerung doch sehr belastend. Es ist insofern nicht verwunderlich, das es zu Ansammlungen mit (vorgetäuschter) Sorglosigkeit kommt, welche rasch in Angst umschlägt, sobald jemand anwesend ist, der aufgrund von Symptomen selbige schürt.

Bei uns in der Wing Tsun Gruppe dürften wir wieder mit direktem Kontakt trainieren, aber durch die vergangenen Wochen sind wir alle etwas vorsichtiger geworden. Vielleicht sogar übervorsichtig.

Es fühlt sich irgendwie nicht richtig an im dauergelüfteten Raum mit maximal 10 Teilnehmern ohne Kontakt zu trainieren und nun ohne Zwischenschritte direkt wieder im Kontakt zu sein. Somit ist die Idee, das wir zunächst weiter Abstand einhalten und wenn es zum Kontakt kommt trainieren wir mit Maske und haben feste Traingspartner. Es bedarf einer gewissen Eingewöhnung an die veränderte Situation.

Zu schnell zu viel und die Menschen werden durch kleine Irritationen rasch überfordert. Es braucht etwas mehr Zeit, um Nähe mit gutem Gefühl wieder zulassen zu können.


Ergänzung: gerade habe ich deinen Beitrag gelesen @mad.de und ich denke auch das die App auf viel mehr Geräten lauffähig sein muss. Allerdings darf durch die technische Integration älterer Geräte die Erkennungsgenauigkeit nicht sinken. Das wäre fatal. Hier wäre es besser, ein Upgrade der Geräte durchzuführen (Staat und Provider) mit denen man die Menschen die willens sind die Corona-Warn App zu nutzen, und ihren Beitrag zu leisten, zu unterstützen.
 
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Hallo AnakinSky,

soweit mir bekannt ist, ist die Funktionalität der App an die Standorterkennung geknüpft.

Hier kommt es auf die Leistungsfähigkeit des/der Satelliten und der Sendemasten an.

Also sollte es da keinen Abbruch bei älteren Smartphones geben.

Lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren!


Aus meiner Sicht zeugen die nun geltenden Mindestanforderungen von der Inkompetenz der App-Entwickler und deren Auftraggeber.

So long
 
Corona-Warn-AppWarum werden ältere Handys nicht unterstützt?


Die Corona-Warn-App ist verfügbar. Sie soll ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Verbreitung der Covid-19-Infektion sein. Der Start der App am Dienstag verlief vielversprechend: Schon einen Tag später vermeldete Entwickler SAP rund 6,4 Millionen Downloads.
Gleichzeitig wird jedoch auch Unmut laut: Denn längst nicht alle Deutschen können die App nutzen. So gibt es einerseits viele, gerade ältere Menschen, die überhaupt kein Smartphone besitzen.

Doch auch, wer ein altes Modell hat, kann die App unter Umständen nicht verwenden. So wird auf iPhones mindestens die Betriebssystemversion 13.5 vorausgesetzt, bei Android-Telefonen Android 6.0 oder neuer. Wir erklären, welche Smartphones betroffen sind und warum ältere Geräte – zumindest vorerst – nicht unterstützt werden.
Welche iPhones können die App nutzen?
Auf Apple-Seite ist die Frage nach den unterstützten Geräten einfach zu beantworten: Alle iPhones, die mit iOS 13.5 funktionieren. iOS 13 ist die aktuelle Version des Betriebssystems – allerdings läuft sie auf zahlreichen älteren iPhones. Ab iPhone 6s und iPhone SE können alle Apple-Smartphones ein Update auf iOS 13.5 durchführen.

Dabei handelt es sich um alle Apple-Handys, die seit Herbst 2015 verkauft wurden. Wenn Sie so ein Gerät nutzen, aber noch nicht die aktuelle iOS-Version installiert haben, können Sie das Update so starten:
Öffnen Sie die "Einstellungen" und wählen Sie "Allgemein".
Klicken Sie dann auf "Softwareupdates".
Hier sehen Sie die aktuell installierte iOS-Version. Wenn Sie "Automatische Updates" aktivieren, wird sich Ihr Gerät in Zukunft automatisch Aktualisierungen herunterladen. Ansonsten können Sie hier auch Updates manuell herunterladen.

Wer ein iPhone 6, ein iPhone 5s oder noch ältere Apple-Smartphones nutzt, kann die Tracing-App nicht installieren.
Welche Android-Geräte können die App nutzen?
Bei Android-Geräten ist es etwas komplizierter, Gerätegenerationen zu nennen. Die hier benötigte Android-Version 6.0 wurde im Herbst 2015 vorgestellt. Üblicherweise erscheinen die ersten Smartphones mit entsprechender Android-Version mit einigen Monaten Abstand. Zudem können die Top-Geräte des Vorjahres meist noch auf eine neuere Android-Version aktualisiert werden.
Damit dürfte es wohl einige Geräte aus 2014 geben, auf denen die Corona-Warn-App funktioniert. Viele günstigere Geräte aus 2015 und vermutlich selbst einige aus dem Jahr 2016 dürften hingegen nicht mehr geeignet sein. Wer in den vergangenen drei Jahren ein Android-Handy gekauft hat, hat allerdings mit Sicherheit ein kompatibles Gerät.
Um Ihre Android-Version zu prüfen und zu aktualisieren, gehen Sie folgt vor:
Öffnen Sie die "Einstellungen" und wählen Sie "System".
Klicken Sie dann auf "Erweitert" und "Systemupdate". Alternativ können Sie auch nach "Systemupdate" mithilfe der Suchfunktion oben suchen.
Hier sehen Sie Ihre aktuelle Android-Version und können manuell Updates starten.
Bei älteren Android-Versionen sind die Menüs eventuell anders geordnet. So müssen Sie bei manchen Geräten mit Android 6.0 in den "Einstellungen" den Punkt "Geräteinformationen" öffnen, um Updates laden zu können.

Warum haben SAP und Telekom nicht an ältere Geräte gedacht?
Tatsächlich liegt die Ursache nicht bei SAP und der Telekom, die die App im Auftrag der Bundesregierung entwickelt haben. Sie sind letztlich auf die sogenannte Softwareschnittstelle angewiesen, die Google und Apple dafür bereitgestellt haben. Die bestimmt, dass die Corona-Warn-App innerhalb des jeweiligen Betriebssystems die nötigen Befugnisse bekommt, um die Kontaktermittlung durchzuführen. Wie das funktioniert, lesen Sie hier oder sehen es im obenstehenden Video.
Die Corona-Warn-App an sich setzt keine leistungsfähige Hardware voraus und Bluetooth Low-Energy ist bei Smartphones vielfach auch schon länger Standard-Ausstattung.

Eine dauerhafte Bluetooth-Nutzung im Hintergrund, wie es die Corona-Warn-App benötigt, war auf iPhones aber vorher nicht möglich.
Weshalb setzen Apple und Google nur auf neuere Geräte?
Weder Apple noch Google haben sich auf Nachfrage zu den Gründen offiziell geäußert, doch es ist durchaus plausibel anzunehmen, dass es erheblichen Aufwand bedeutet hätte, die Covid-19-Schnittstelle auch zusätzlich für ältere Geräte zu entwickeln. Am Beispiel von Apple lässt sich das recht gut erläutern:
Bei der Vorstellung der von Google und Apple partnerschaftlich entwickelten Schnittstelle hatte Apple angegeben, das Update für die "größtmögliche Anzahl von Geräten" bereitzustellen. Laut Apple nutzen weltweit 77 Prozent der Geräte – das umfasst Smartphones und Tablets – die aktuelle iOS-13-Version. Am kommenden Montag dürfte das Unternehmen mit Beginn seiner Entwicklerkonferenz WWDC aktuellere, noch höhere Verbreitungszahlen vorstellen.
Laut den Zahlen des Unternehmens Statcounter läuft in Deutschland sogar auf knapp 87 Prozent der iPhones eine iOS-13-Version. Auf etwa 13 Prozent ist ein Betriebssystem installiert, das nicht mit der Corona-Warn-App kompatibel ist. Etwa 7,5 Prozent davon hat eine Version von iOS 12, der Rest noch ältere iOS-Varianten, die nicht näher aufgeschlüsselt sind.

Chipsatz zu veraltet
Aber auch veraltete Technik kann ein Grund dafür sein, dass Nutzer die App nicht verwenden können. So sagt der Informatiker Henning Tillmann auf Anfrage von t-online.de: "Auf vielen älteren Geräten läuft Bluetooth Low Energy schlichtweg nicht. Denen fehlt der passende Chipsatz dafür."
Bei der Hardware des iPhone 6 sehe das aber anders aus, erklärt Tillmann. Hier könnte theoretisch die App per Bluetooth Low Energy funktionieren. Allerdings bietet Apple die passende Schnittstelle erst ab iOS 13.5 an. Geräte wie das iPhone 6 von 2014 laufen mit iOS 12, für die ist kein Update vorgesehen. "Man muss dazu aber auch sagen, dass Apple seine iPhones weit in die Vergangenheit mit Updates unterstützt, teilweise fünf Jahre lang", sagt Tillmann. "Bei Android ist das überhaupt nicht gegeben."
Der Entwicklungsaufwand wäre vermutlich enorm
Theoretisch wäre es zwar möglich, dass Apple für iOS 12 die Schnittstelle nachliefert – aber das sind nur Vermutungen. Und selbst wenn eine Umsetzung auf älteren Geräten technisch ohne weiteres möglich wäre – auch das ist nicht mit Sicherheit zu sagen – müsste Apple seine Schnittstelle also gleich für eine Reihe von älteren iOS-Versionen entwickeln um weitere iPhone-Generationen zu unterstützen.
Es ist durchaus denkbar, dass für jede weitere, unterstützte iOS-Version annähernd derselbe Entwicklungsaufwand betrieben werden müsste, wie für die nun verfügbare Version. Zumal auch für die älteren Betriebssystemversionen gewissenhafte Tests sicherstellen müssten, dass nicht versehentlich neue Sicherheitslücke, ein Programmfehler oder Ähnliches eingebaut würde. Eine Entwicklung für weitere ältere Modelle hätte die Fertigstellung der Covid-19-Schnittstelle nicht nur verteuert,sondern vermutlich auch um Monate verzögert.

Ganz ähnlich könnte die Situation bei Googles Android-Entwicklern aussehen. In Deutschland sind laut Global Stat Counter sogar nur etwa acht Prozent der Android-Geräte nicht mit der Corona-Warn-App kompatibel – diese allerdings ebenfalls auf mehrere ältere Android-Versionen aufgespalten. Auch hier wäre wohl eine Entwicklung für mehrere Android-Versionen notwendig.
Letztlich können nur die Entwickler von Apple und Google den tatsächlichen Aufwand beurteilen. Eine spürbare Kostensteigerung sowie Verzögerung der Fertigstellung ist jedoch sehr wahrscheinlich. So ist es zwar unglücklich, dass viele Nutzer die App derzeit nicht installieren können, angesichts der Gesamtsituation dürfte das jedoch die sinnvollste Lösung gewesen sein.

Quelle: Corona-Warn-App: Warum werden ältere Handys nicht unterstützt?

Unterm Strich also zumindest für die Geräte von Apple nicht so schlecht insoweit ich es richtig lese. Für die Android Nutzer hingegen nicht so günstig. Deshalb tendiere ich zu dem vorher angeregten Gedanken des Upgrades. Eine Unterstützung von mehr als fünf Jahren wäre zwar wünschenswert, dass scheint mir aber mit Blick auf die Gesamtsituation unrealistisch zu sein.
 
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@GoSoft Viele meine, dass mit den Lockerungen die Gefahr der Ansteckung nicht mehr gegeben ist. Nur durch Abstand, Masken usw. kann man zur Zeit einer Ansteckung vorbeugen. Durch den sorglosen Umgang nehmen die Ansteckungszahlen wieder zu.

Anderes Thema:

Pandemie-Auswirkungen 17.06.2020, 08:23 Uhr
Auch kritische Infrastrukturen im Fokus der Hacker
Während der Covid-19-Pandemie haben Cyberkriminelle vermehrt auch kritische Infrastrukturen angegriffen, berichtet Check-Point-CEO Gil Shwed. Sie haben sich dabei zu Nutze gemacht, dass Techniker wegen des Lockdowns zu wenig vor Ort auf Angriffe reagieren konnten.

Hacker haben nicht nur die derzeitige herrschende Corona-Krise dazu missbraucht, um beispielsweise spezielle Spam- und Phishingkampagnen zu fahren. Sie haben auch die Situation ausgenutzt, vermehrt kritische Infrastrukturen anzugreifen. Dies berichtete Gil Shwed, CEO und Gründer von Check Point Software Technologies, während einer Online-Fragerunde.

Dabei hätten die Cyberkriminellen sich die Tatsache zu Nutze gemacht, dass viele Angestellte, die für die kritischen Infrastrukturen verantwortlich sind, wegen der Lockdown-Massnahmen nicht vor Ort sein und schnell genug reagieren konnten.

«Die Situation war sehr beängstigend», meinte Shwed. «Im einen oder anderen Fall wäre es für die Hacker durchaus möglich gewesen, ein ganzes Land lahmzulegen», fügt er an.

Grössere Angriffsfläche

Generell ist Shwed überzeugt, dass die Angriffsfläche für die Cyberkriminellen während der Covid-19-Pandemie stark ausgedehnt wurde. Durch die plötzlich grosse Verbreitung von Home Office hätten sich den Hackern viele neue Türen geöffnet, um in die IT von Unternehmen einzudringen. «Plötzlich haben tausende Mitarbeitende auf das Firmennetz von aussen zugegriffen statt ein paar Dutzend», berichtet er. «Dadurch öffneten sich auf einmal zehntausende neue Einfallstore», ist er überzeugt.

Da Remote Working in vielen Betrieben auch nach der Krise vermehrt zur Anwendung kommen werde, bleibe diese Gefahr auch in Zukunft virulent. «Wir müssen uns daher leider auf eine weitere Welle von Cyberangriffen einstellen», meint er.

Die Pandemie hat auch Gutes

Doch Shwed kann der Krise auch Positives abgewinnen. «Ohne die heutigen technologischen Möglichkeiten, hätten wir die Pandemie nicht so gut überstehen können», sagt er. «Was hätten all die Firmen ohne Internet gemacht? Ihre Angestellten hätten zuhause bleiben müssen und nicht weiterarbeiten können», ist er überzeugt.

Laut Shwed hat auch Check Point während der Krise gute Erfahrungen mit Home Office gemacht. «Viele Angestellte haben berichtet, dass sie um einiges produktiver und effizienter waren», sagt er. Der CEO geht daher davon aus, dass in nächster Zeit der Remote-Working-Anteil in vielen Unternehmen hoch bleiben wird.


Quelle: Auch kritische Infrastrukturen im Fokus der Hacker - onlinepc.ch
 
Umfrage
Corona-Warn-App: Warum Nutzer die App nicht installieren
Millionen Smartphone-Nutzer haben die Corona-Warn-App bereits heruntergeladen. Eine Umfrage zeigt nun, welche Gründe gegen einen Download vorgebracht werden.

Die Download-Zahlen für die Corona-Warn-App sehen nach rund einer Woche vielversprechend aus. Aktuell vermeldet das RKI am Montagmorgen bereits über 11 Millionen Downloads - eigentlich ein sehr guter Start.

Angesichts der Dringlichkeit der Lage und der starken öffentlichen Aufmerksamkeit für das Thema wäre aus Sicht der App-Befürworter aber auch eine noch schnellere Verbreitung der App in der Bevölkerung wünschenswert. Welche Gründe aber sind ausschlaggebend, warum Nutzer die App nicht installieren? Das hat aktuell eine Umfrage von YouGov untersucht.

Zweifel, Datenschutz und Überwachungsängste

Insgesamt 2.066 Personen ab 18 Jahren hat YouGov in der Zeit vom 17. bis 19. Juni bevölkerungsrepräsentativ befragt. Die Umfrage startete also einen Tag nach der Veröffentlichung der App am 16. Juni. In der Befragung gaben 25 Prozent der Nutzer an, die Corona-Warn-App bereits auf ihrem Smartphone installiert zu haben, 72 Prozent noch nicht.

Diese 72 Prozent wurden anschließend nach Gründen befragt (Grafik siehe Artikelende). Mit 27 Prozent am meisten Personen wählten als Antwort "Ich glaube nicht, dass die App etwas nützt" an, dicht gefolgt von 26 Prozent, die sich um ihre Daten sorgen, und 25 Prozent, die sich durch den Staat überwacht fühlen würden. Mit etwas Abstand folgt mit 21 Prozent die Begründung, dass das Bluetooth des Smartphones für die Nutzung der App dauerhaft angeschaltet sein müsse.

Kein oder zu altes Smartphone bei 13 Prozent

Weitere oft genannte Gründe waren mit jeweils 19 Prozent die Antwortmöglichkeiten: "Ich will nicht, dass die App verfolgt, wen ich treffe.", "Ich finde das Thema Corona wird übertrieben" sowie "Ich will erst abwarten bis andere die App getestet/von ihren Erfahrungen berichtet haben."

Erst im Anschluss folgen Begründungen wie ein zu altes oder kein Smartphone (13 Prozent) und Befürchtungen zum Akkuverbrauch (13 Prozent).

8 Prozent wollen App noch installieren

Ernüchternd aus Sicht der App-Befürworter: Lediglich 8 Prozent der Befragten, die die Corona-Warn-App noch nicht installiert haben, geben zum Umfragezeitpunkt an, dies noch nachholen zu wollen. Daneben fühlen sich 10 Prozent bisher nicht ausreichend informiert.

Auf die Bundesregierung sowie die Behörden kommt also noch einiges an Arbeit zu, um der Corona-Warn-App zum gewünschten Durchbruch zu verhelfen. Ob dies gelingt, wird die Entwicklung der Download- und später auch Nutzungs-Zahlen in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Womöglich können dann auch erste Erfolge durch aufgedeckte Infektionen helfen, Zweifel an der Wirkung der App zu zerstreuen.

22.6.2020 von Manuel Medicus


Quelle:
https://www.connect.de/news/corona-warn-app-gruende-gegen-nutzung-umfrage-3200866.html


Aktuelle Download-Zahlen
Corona-Warn-App: Downloads überschreiten 12 Millionen
Die Download-Zahlen der Corona-Warn-App für Android und iOS schießen laut RKI weiter in die Höhe. Wie oft wurde die App bisher heruntergeladen?

Nur wenn genügend deutsche Smartphone-Besitzer, die die offizielle Corona-Warn-App installieren und nutzen, kann die Technologie bei der Eindämmung der Pandemie helfen. Daher ist die Zahl der Downloads der App für Android und iOS von besonderem Interesse. Und die steigt erfreulicherweise auch drei Tage nach Veröffentlichung der Corona-Warn-App weiter an.

Corona-Warn-App: Wie viele Downloads hat die App bisher?

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite zur App mitteilt, liegt der aktuelle Stand der Download-Zahlen am Morgen des 23. Juni 2020 in Deutschland bei 12,2 Millionen Downloads. Hierbei werden die Installationen auf Android- und iOS-Smartphones zusammengerechnet. Eine gesonderte Auflistung liegt hierfür bisher nicht vor.

Wie viele Nutzer müssen die Corona-Warn-App installieren, damit sie etwas bewirkt?

Viel hilft viel: Je mehr Menschen in Deutschland die Corona-Warn-App auf ihr Smartphone laden und aktivieren, desto eher können Infektionsketten durch die Contact-Tracing-Lösung frühzeitig erkannt und unterbrochen werden. Doch ab wie vielen Nutzern fängt die App eigentlich an zu wirken?

Hierfür wird in Fachkreisen vor allem eine Studie der Universität Oxford bemüht. Laut deren Ergebnissen, kann die Corona-Epidemie gestoppt werden, wenn rund 60 Prozent der Bevölkerung die Tracing-App benutzen. Doch damit die App anfängt zu wirken, genügen auch bereits deutlich geringere Download-Zahlen. "Die Corona-App fängt an zu wirken, sobald 15 Prozent mitmachen", erläutert Studienautorin Lucie Abeler-Dörner im SZ-Interview.

Ergänzend erklärt die Forscherin, dass in der Simulation die App-Nutzung zufällig in der Bevölkerung verteilt war. In der Praxis dürften jedoch verschiedene Gruppen (z.B. Arbeiter im Gesundheitswesen, Pendler) die App stärker nutzen als andere (z.B. Kleinkinder, Senioren in Pflegeheimen). In bestimmten Umfeldern kann die Corona-Warn-App also einen größeren Effekt bewirken, als das in der Studie verwendete Model vorhersagt. In den anderen Gruppen könne stattdessen weiter das traditionelle Contact-Tracing wirken.

15-Prozent-Marke in Reichweite

Zur Veranschaulichung: Die aktuellen 12,2 Millionen Downloads von 83,2 Millionen Einwohnern in Deutschland (laut Destatis) entsprechen einer ungefähren Durchdringung von 14,66 Prozent. Um die nötigen 15 Prozent zu erreichen, benötigt es 12,48 Millionen aktive Nutzer der Corona-Warn-App.

Tweet von @rki_de
Die #CoronaWarnApp ist erfolgreich gestartet.

Die #App wird mit jedem Nutzer nützlicher, es ist deshalb wichtig, dass so viele wie möglich mitmachen.

Infos zur Corona-Warn-App auf kzFkOwYY5m

Hier der aktuelle Stand der Download-Zahlen: pic.twitter.com/nWcMS1uwBC
— Robert Koch-Institut (@rki_de) June 19, 2020

23.6.2020 von Manuel Medicus


Quelle:
https://www.connect.de/news/corona-...m_source=nachrichten-NL&utm_medium=newsletter
 
News-Update zur Corona-App
Corona-Warn-App: Rollout im Ausland beginnt - erste Nutzer gewarnt
Österreich, Polen und mehr: Der Download der Corona-Warn-App klappt nun auch über internationale App-Stores. Die App sendet derweil erste Warnungen.

Seit 16. Juni ist die Corona-Warn-App in Deutschland erhältlich. Die offiziellen Download-Zahlen können sich sehen lassen: rund 13 Millionen Nutzer haben die deutsche Corona-App bereits installiert. Doch Smartphone-Besitzer mit ausländischem Google- oder Apple-Konto scheitern bisher am Download, da dieser auf die deutschen Ableger des der App Stores begrenzt ist. Dies soll sich nun ändern.

Corona-Warn-App jetzt mit ausländischem Google-/Apple-Konto installieren

In einem ersten Schritt hat das Robert-Koch-Institut (RKI) nun die Corona-Warn-App in weiteren 10 weiteren europäischen Ländern im Google Play Store und Apple App Store veröffentlicht. Für Nutzer folgender Länder soll die App in einigen Stunden bis wenigen Tagen verfügbar sein:
  • Niederlande
  • Belgien
  • Luxemburg
  • Frankreich
  • Österreich
  • Tschechien
  • Polen
  • Dänemark
  • Rumänien
  • Bulgarien
Wie das RKI in einem aktualisierten FAQ-Beitrag erklärt, verzögern rechtliche Gründe den internationalen Rollout. Je nach Land müssten etwa Datenschutzangaben für nötige Auskunftansprüche sowie Vertrags- und Verbraucherschutzregularien berücksichtigt werden.

Corona-Warn-App verteilt erste Kontaktwarnungen

Unterdessen könnten seit Dienstag die ersten Nutzer der Corona-Warn-App eine Warnung über einen möglichen Kontakt zu einer COVID-19-Infizierten Person erhalten haben. Wie Malte Janduda, einer der Mitentwickler der App, auf Twitter erläuterte, wird von den Servern mittlerweile die ersten positiv getesteten Contact-Tracing-IDs an Smartphones mit der App verteilt.

Zum Start umfasste die Liste bereits mehr als 300 IDs. Wie Janduda erklärt, sind darunter jedoch zahlreiche Fake-IDs, die erzeugt werden, um zusätzlich Rückschlüsse auf einzelne Nutzer zu erschweren. Janduda schätzt die Zahl der tatsächlich Infizierten, die nun die App das erste Mal genutzt haben, auf 20 bis 30.

Tweet von @malteaero
Das erste hourly-Paket liegt jetzt auf dem CDN:1m6wCdPDEf
Diese Daten sind darin enthalten:zyHVWBGe0y
Analysiert mit l0FCh1b7mN gZqieqWYFr
— Malte Janduda (@malteaero) June 23, 2020

25.6.2020 von Manuel Medicus


Quelle:
Corona-Warn-App: Rollout im Ausland beginnt - erste Nutzer gewarnt - connect
 
Ich habe heute vom BAG (Bundesamt für Gesundheit) eine SMS auf mein Prepaid Handy, welches auf meinem Pult liegt und für die Whatsapp Komunikation zwischen den Mitarbeiter dient, eine SMS erhalten. Ich frage mich, woher hat das BAG meine Handy Nummer? Die fordern mich in dieser SMS auf, die neue Corona App zu installieren. Meine Kinder und meine Frau haben keine SMS erhalten. Ich installiere die App nicht, weil das Handy eh nur auf meinem Pult liegt und ich alleine im Büro bin. Bringt also nichts. Nun warte ich, ob ich erneut aufgefordert werden, wenn dem so ist, dann werde ich eindeutig überwacht.
 
Das scheint mir doch sehr suspekt zu sein, GoSoft. Ich würde da auch nicht reagieren.
 
Hast du mal gegoogelt, ob die Nummer wirklich vom BAG ist? Das widerspräche allen Zusagen ... Und ja, reagiere bloß nicht.
 
@freefloating und Odessa: Danke für die Anregung und Tipp. Interessanterweise wurde die SMS nur an Swisscom Kunden versandt. Salt, Orange, Sunrise und was es sonst noch an Anbieter gibt, haben keine SMS bekommen. Der Link weist auf eine BAG URL hin, welche ich im Internet nicht finde und das BAG hat eine andere URL. Die Absender Tel.Nr. sieht man nicht und ich kann auch nicht antworten, ist gesperrt. Egal, ich warte mal ab und wenn ich die App installiere, dann lade ich diese sicher nicht von irgend einer Seite sondern vom offiziellen App Store. Aufgrund des Links zum Download, welcher nicht auf den offiziellen App Store verweist, gehe ich davon aus, dass ich mir hier einen Virus oder eine Spy App runterladen würde.
 
also die deutsche Corona-App bekommt man ausschliesslich aus dem Google-Store oder dem Äquivalent von Apple. Das ist ja mit ein Grund, warum ältere Smartphones die APP nicht bekommen können (bisher)
 
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