Ich würde vorerst einen Blick in das BIOS werfen, dort gibt es ebenfalls eine Temperaturanzeige für CPU, Motherboard und die Umdrehungszahl des Kühlers. Diese sollte wesentlich niedriger sein als Deine Angaben (40 Grad - hängt natürlich auch davon ab, wie das Gerät verbaut ist. Medion-Geräte sind meist sehr kompakt und beinhalten eine Menge Zeug. Hier kann die Durchlüftung leiden, was sich auch in der Wärmeentwicklung niederschlägt). Wenn die Wert annähernd gleich sind, dann würde ich den PC öffnen und die Rippen des Kühlers berühren. Diese sollten bei Deiner CPU (vorausgesetzt es ist ein Original-Intel-Kühler) ungefähr handwarm oder etwas wärmer - also erträglich - sein. Wenn dies nicht der Fall ist, dann liegt das Problem wahrscheinlich in der Verbindung Kühler - Prozessor (Heatspreader). Hier wird ein Wärmeleitpad oder Wärmeleitpaste verwendet. Der Originalkühler von Intel wird mit einem Wärmeleitpad geliefert.
Vorteil: Man macht sich die Finger bei der Montage nicht schmutzig, die Größe passt, es geht rasch.
Nachteil: Das Pad kann leicht verletzt werden und die Kontaktfläche wird unterbrochen, die Kühlleistung sinkt. Wärmeleitpaste zu verwenden ist Erfahrungssache. Wenn man nicht zu viel und nicht zu wenig aufträgt, dann ist die Wirkung hervorragend. Nachteil (s oben).
Es wäre natürlich auch denkbar, dass der Kühler nicht die nötige Umdrehungszahl liefert (aus welchen Gründen auch immer), deshalb ist ein Blick in das BIOS unumgänglich.
Versuch' es mal in diese Richtung und sag uns Bescheid.
Grüße
Muvimaker
Edit: Natürlich solltest Du vorher den Kühler auf Verschmutzung (s Beitrag von RusTy) überprüfen, doch das setze ich schon voraus.