pueblo schrieb:
Zum aufhören braucht man keine e.-zig sondern nur den willen, dass ist selbst verständlich und logisch.
Pueblo
man braucht zum aufhören - oder anfangen (zB mit Sport) immer "nur" den Willen, pueblo.
Und auch Du hast sicher schon erfahren, dass genau das zuweilen recht schwer ist, zumal, wenn soetwas wie Sucht ins Spiel kommt.
Es ist für jeden Betroffenen unterschiedlich, wann Sucht beginnt, und doch gibt es auch relativ klare Kriterien.
so zB.:
Kriterien der Sucht
mancher, der immer noch glaubt, etwas "nur" aus Vergnügen zu tun, ist in Wahrheit süchtig.
Es ist eine der schwersten Selbst-Eingeständnisse, die Kontrolle über etwas verloren zu haben.
Übrigens ist ja, wie Du vermutlich weißt, Rauchen extrem sucht-erzeugend:
Tabakabhängigkeit
...wobei man von allen möglichen Dingen/Ritualen abhängig werden kann.
Je nachdem, mit was wir sie assozieren, bis hin zum Kaugummi kauen.

Letztlich ist es die dann erlernte - nicht zuletzt psychische - Abhängigkeit von etwas, was es so schwer macht, davon los zu kommen und sich "umzuprogrammieren", denn genau das geht nicht allein auf der kognitiven Ebene.
Und etwas loszulassen, selbst wenn es etwas ist, was uns (was wir im Kopf oft wissen) schadet, bedeutet auch immer einen Verlust.
"Es schadet mir zwar, ich weiß, aber ich bin es gewohnt, es ist mir vertraut, und es hängen auch viele liebe Erinnerungen dran, es macht mir auch Freude, und was soll ich statt dessen machen, was sich dann genauso (gut) anfühlt??"
solche und andere Gedanken kennen viele.