Das schlechteste Buch, das Ihr je gelesen habt Frage 

Das war noch zu meiner Schulzeit. Aus dem leben eines Taugenichts hat es gehießen. Das war so langweilig.

MFG Schildi2503
 
Also es gibt so Autoren, die sowohl tolle als auch mir nicht so gefallende Bücher schreiben (Goehte: Fasu fand ich toll, die Leiden des jungen Werther waren mir zu tränendüselig), ich finde aber, man muss immer auch die Epoche mit betrachten, in der das geschrieben wurde. Viele Dinge waren ja einfach anders. Trotzdem muss sich natürlich niemand durch ein schlechtes Buch quälen.

Ich neige da allerdings offenbar zum Masochismus, wenn ich ein Buch anfange, zu lesen, will ich es auch nicht aufgeben. Man kann das vielleicht auch als Optimismus verstehen: Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es besser wird ;)

Momentan quäle ich mich seit Monaten (!!!) mit einem dicken Wälzer deutscher Literatur (Uwe Johnson, Jahrestage). Ist vom Plot gar nicht so schlecht, aber so dröge und zum Teil verwirrend geschrieben...Und wenn man dann oft nur wenige Seiten am Abend schafft, geht dieses Erlebnis auch lange nicht vorbei. Zur Entspannung lese ich dann zwischendurch nettere und unkompliziertere Sachen.

Ansonsten stimme ich einigen meiner Vorredner zu: Das schlechteste Buch ist ja sehr subjektiv, viele von denen, gerade Klassiker, die hier bei vielen zu Würgereflexen führen, fand ich sehr gut. Aber: Jeder Jeck ist anders.

In diesem Sinne: fröhliches Weiterlesen in hoffentlich nur tollen Büchern! :)
 
Es gab im Gymnasium (80er) so ein paar Bücher, vor allem in Deutsch, die ich nie wieder gelesen habe. Damit meine ich nicht echte Klassiker, egal in welcher Sprache, sondern pseudo-literarischen Mist wie Die neuen Leiden des jungen W., Go Ask Alice oder La clé sur la porte.
 
Das langweiligste und damit schlimmste Buch war für mich "Der Schimmelreiter". Ich hate keinen roten Pfaden zu dem Buch gefunden. Letztendlich hat mir das Netz damals bei meiner Hausarbeit zur Inhaltsangabe geholfen :D
 
In der Schulzeit ging es mir wie euch, Schimmelreiter, Effie Briest, Faust usw. usf.
Viele hab ich gar nicht zu Ende gelesen, weil es zu weit weg war von meinen Lesegewohnheiten und schlicht anstrengend war. Über 20 Jahre später denk ich ganz anders über diese Bücher. Die meisten Bücher, die ich in der Schule "nicht geschafft" habe, hab ich jetzt gelesen und verstehe sie endlich. Ich will jetzt nicht genauer auf einzelen Bücher eingehen, aber grundsätzlich haben die alle was. Unsere Lehrer konnten uns das leider nicht vermitteln. Scheint ja heute auch noch so zu sein. Mein Rat, lasst ein paar Jahrzehnte vergehen und nehmt dann die gelben Reclamheftchen wieder zur Hand.

...ach, mein schlechtestes Buch, was ich angefangen habe, Shades of Grey. Mein Gott, was für ein Klumpen Kitsch!
 
Ich finde interessant, dass sich so viele an das schelchteste Buch erinnern können!

Bei mir waren es mehrere, bei denen ich entgegen meiner Überzeugung das Buch ohne fertig zu lesen in das Altpapier entsorgt habe. Dadurch weiß ich nicht mal mehr, was es war... Zwei sind mir dabei besonders in Erinngerung: Ein Sc-Fi Roman, deren Autor ein massives Problem mir Fäkalien hatte (unzählige Male "roch es nach Kot, Urin und Schweiß") und ein anderes war ein Politthriller, bei dem der Begriff langatmig viel zu untertrieben ist...

Obwohl, ein Buch fällt mir doch noch ein: Die Bibel!
 
Ich fand Der Name der Rose unerträglich. Nach 100 Seiten immer noch nicht in der Abtei....
Zuende gelesen hab ichs nie. Ich hab eine 10% Regel. Hat mich ein Buch nach 10% seiner Größe noch nicht gepackt fliegt es in die Ecke.
 
Mußte erst wieder nach dem Titel googeln ;).

Der verschachtele Schinken war so schlecht, hatte sogar den Namen vergessen.

Es war: Paul Auster: Mond über Manhattan

Meiner Meinung nach, noch nicht mal als Grillanzünder zu verwenden.
 
während der schulzeit MUSSTE ich kafka "die verwandlung" lesen. das war so bescheuert. also da bot "faust" weit mehr.

lg
 
Ich halte es meist wie Proto2

Ich neige da allerdings offenbar zum Masochismus, wenn ich ein Buch anfange, zu lesen, will ich es auch nicht aufgeben. Man kann das vielleicht auch als Optimismus verstehen: Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es besser wird ;)

Aber es gibt ein Buch da ging gar nichts mehr: Dämonenherz von Julia Talbot
 
Für mich ein unlesbares Buch: die Angst des Tormanns beim Elfmeter von Peter Handke. Ich kenne auch niemanden, der das bis zum Ende lesen konnte.
 
Ich erinnere mich an 2 Bücher, die ich furchtbar fand. Das schlimmere hieß "Das fünfte Kind" von Doris Lessing, das meine Mutter mir empfahl und lieh, wohl um zu verhindern das ich viele Kinder bekomme. Ich hab es durchgelesen in der Hoffnung das Sinn oder Gefallen sich noch einstellen. Fazit: Zeitverschwendung
Das zweite Buch: "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult, da fand ich die Story packend, es war gut geschrieben, aber der Schluß war so bescheuert und enttäuschend. Das ist mir zu der Zeit aber häufig passiert das ich die Enden der Bücher vollkommen blöd fand, das ich eine Zeitlang garnicht mehr gelesen habe. Man kann ja schlecht erstmal nachlesen ob das Ende gut ist... oder?
 
Also jeder empfindet es anders, aber mein schlimmstes Buch was sich wie
Kaugummi gezogen bzw. auch gelesen hat, war:

Das Schicksal ist ein mieser Verräter.

Vor allem habe ich mir nach dem Buch den Film angeschaut und musste
feststellen, das die ersten 7 Kapitel in den ersten 10 min abgehandelt wurden.
 
Wenn ich nicht dazu gezwungen werde, lese ich keine schlechten Bücher. Wenn ich ein Buch anfange und es mir nicht gefällt, lese ich es einfach nicht weiter.
Aus der Schulzeit kann ich "Der Schimmelreiter" nennen. War übrigens das einzige was ich gezwungen gelesen habe. (in den 80 gab es noch kein Internet wo man die Inhalte finden nachlesen konnte)
 
Ist ja alles Geschmacksache aber ich fand "der Hunderjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand" unlesbart
 
Wenn ich nach den ersten 10 Seiten genug hab, hör ich auf.
Das schlechteste Buch war bisher dieses Feuchtgebiete, das hab ich nach der 3. Seite gelöscht.
 
Was mir gar nicht gefallen hat war Evermore von Alyson Noël. Wollte die Serie eigentlich ner Freundin zuliebe mal lesen, aba nach dem ersten Buch hab ich es ihr mit nem 'Nein, danke' zurückgegeben.
 
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