sorei schrieb:@nile
das mag so sein.
es nützt mir wenig (und das ist nicht nur in dem bereich so), wenn zwar eingestellt wird, aber trotz hoher qualifikation und verhandlung dann jemand preiswerteres genommen wird.
das verhandeln an sich wird vom anderen anders wahrgenommen, je nach dem ob es ein mann ist, der so verhandelt, oder eine frau.
Ich kann dein Beispiel so nicht nachvollziehen, die Tatsache, dass am Ende "jemand preiswerteres" genommen wird, hat doch nichts mit geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Verhandlungsstilen (oder Wahrnehmung derselben durch den Arbeitgeber) zu tun, oder verstehe ich etwas falsch?
Das nicht, aber sie befinden sich typischerweise nicht mehr in einer Phase, in der sie das Qualifikationsfundament für eine spätere Führungsposition legen, oder sich eben dagegen entscheiden da sie "ja doch heiraten".Konradin schrieb:Die älteren Semester sind bereits ausgestorben
Unabhängig davon ging es mir aber auch eher darum, dass eine 50:50 Quote gar nicht immer das Ziel sein muss. Denn wenn die Grundgesamtheit der an einer bestimmen Position Interessierten eine andere Quote als 50:50 aufweist, dann wäre bei gleichem Talent etc. das Ergebnis einer fairen, in keine Richtung diskrimierenden Aufteilung eben diese Quote. Und dass das Interesse, insbesondere an Führungspositionen, eher nicht gleichverteilt ist, kann man anhand solcher und ähnlicher Studien annehmen.