@ Jens-Hoppel
Diesen Post, aus dem Du die Zitate genommen hast, war mit Absicht provokativ und sarkastisch gemeint.
Natürlich gab es in der DDR gute Literatur, wenn auch oft nur schwer zu bekommen.
Auch war ich das Bildungssystem der DDR dem aus der Bundesrepublik überlegen. Mir ist aus der damaligen DDR kein Fall bekannt, daß es dort Analphabeten gab - in der Bundesrepublik ist die Zahl dagegen erschreckend.
Zitat:
Nach Angaben der Rheinischen Post sind 6,3% aller über 15jährigen in Deutschland Analphabet/innen. Das funktioniert so:
Jährlich verlassen rund 80.000 Jugendliche die Hauptschule ohne Abschluss. viele von ihnen könnten in der Regel ebenfalls sehr schlecht lesen und schreiben. Aus Angst vor Fehlern wenden sie ihre rudimentären Kenntnisse nicht an und verlernen lesen und schreiben teilweise wieder
Lehrerfreund - 4 Millionen Analphabet/inn/en in Deutschland
Auch die Kinderarbeit war sakastisch gemeint - denn hier wurde praktisches Wissen vermittelt, abgesehen von der Möglichkeit den Mopedführerschein und die Führerschein für Traktoren zu machen.
Autokauf: Es waren westdeutsche Händler, die ihre kapitalistische Denkweise auf eine noch unverdorbene und leichtgläubige Gesellschaft ausgeschüttet hat und somit Millionen Gewinne erzielt hat.
Betrachte den Post, aus der provokanten und sarkastischen Sicht, dann weiß Du auch, was ich gemeint habe.
@ lukas 2004
Quelle für die Stasiakten ?
Dann schau mal nach in der "Gaukbehörde"
Der Otto-Normal Bürger hat von seiner Akte kaum etwas erfahren - warum auch - er war ja nicht auffällig.
Stellte einer aber einen Antrag auf Verwandtenbesuch nach West-Berlin oder in die Bundesrepublik, dann wurde die Maschinerie in Gang gesetzt.
Nach der Wende waren viele überrascht, wer alles zu den IM`s gehörte, es waren leider Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen u.a., die fleißig ihre Berichte abschickten. Die landeten dann nicht im Papierkorb, sondern in einer Akte.
Und bitte versteht mich nicht falsch, die Bürger waren keine Kriminellen, über die man eine Akte anlegt, hier ging es oft nur über eine Meinungsäußerung und oft ganz banale Dinge.
Frage einfach mal die Leute, die davon betroffen waren.
Und eines kannst Du mir glauben, ich habe die Stasi über 6 Monate in Rostock in der August-Bebel-Str. hautnah kennenlernen können - ihre Methoden und auch ihre Überwachungsmethoden.
Jeder Bürger der DDR hat das Recht, seine Akte einzusehen. Viele haben davon Abstand genommen, was natürlich den positiven Effekt hatte, daß man mit Freunden, Bekannten, Nachbarn usw noch einen normalen Umgang pflegen konnte.
Heute kann es aber nicht mehr schaden, da man vieles doch schon gelassener sieht - und unter anderen würde es der Aufklärung dienen, wie es wirklich war.
Wie man sieht, entstehen schon Zweifel an den totalen Überwachungsstaat.
Einige heutige Politiker haben von diesem System gelernt, zumal sie ja auch aktiv an der politischen Entwicklung in der DDR mitgewirkt hatten. Diese Erfahrungen finden, natürlich mit viel besseren und moderneren Methoden auch hier bald Anwendung. Wenn man den Rollstuhlfahrer gewähren läßt, dann ist die BRD in kurzer vZeit auch ein Überwachungsstaat - wer bestimmt dann, wer einTerrorist ist, oder wer nicht - im Vordergrund steht die Überwachung -> daraus folgt dann der Schuß Terrorist ja/nein - eventuell ist dann auch Jeder, der gegen diesen demokratischen Kapitalismus ist auch gleich ein Staatsfeind.