Dehnen vorher oder nachher geschlossen 

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mujke

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Hallo zusammen,
letztens ist unter meinen Laufkumpels eine heftige Diskussion entbrannt, weil einige vor dem Laufen dehnen, und die Anderen strikte dagegen waren, und behaupteten, daß dadurch das Verletzungsrisiko steigt. Dehnen nur NACH dem Sport war die Meinung der Mehrzahl

Was meint ihr dazu?
 
Also meine Meinung dazu ist, Dehnen nur bei warmem Körper.
Wenn ihr vor dem Laufen eine Erwärmung durchführt, sind Dehnungsübungen eine feine Sache. Bei leichtem Lauftraining einfach hinterher dehnen.

Grüße und erholsame Feiertage!
vrumfondel67
 
Mein Sportmediziner rät mir vor dem Laufen leichte Auflockerungsübungen, Aufwärmübungen und Dehnungsübungen zu machen und dann zu laufen.

Nach dem Laufen dann wieder Dehnungsübungen und vorsichtiges Stretching (Achtung bei Übersäuerung).

Hat mir bisher immer gut getan.
 
Dehnen immer nur bei warmen Körper!
Gegen Auflockern davor spricht nichts, aber richtiges Dehnen/Stretching zur Dehnung der Bänder immer nur im warmen Zustand!
Deine Kumpels, die kalt Dehnen, sollten auch das Laufen bleiben lassen...
 
aufwärmen, dann dehnen, dann laufen, dann auslaufen, dann ausdehnen.
so wurds mir beigebracht ;)
 
also ich würde es auch so machen wie es b0ah sagt, ich glaub so wurde es mir auch mal beigebracht
 
Hallo boah,
was genau ist der Unterschied zwischen dehnen und ausdehne?
Das versteh ich nicht ganz:rolleyes:
 
aufwärmen, dann dehnen, dann laufen, dann auslaufen, dann ausdehnen.
so wurds mir beigebracht ;)

Word!

Man sollte anfangs wirklich sich nur "warmlaufen", nicht übertreiben ..
dann drehnen, bevor man wirklich eine längere Strecke laufen möchte ..
man sollte dann im Idealfall noch auslaufen,
das heißt so viel wie - nicht abrupt mit dem Laufen aufhören,
sondern wirklich ganz geschmeidig übergehen ..
Traben reicht da vollkommen aus .. Also kurze Schritte machen,
bei der selben Schrittfrequenz, die man normal beim Laufen hat ..

Jetzt wirds spannend mit dem Dehnen danach ..
Da gibt es verschiedene Meinungen.
Denn wenn man die Muskeln übersäuert hat,
sollte man sie nicht mehr dehnen.
Ansonsten gehört es zu einem richtigen Lauf dazu!
 
ich denke, daß genau da die großen Mißverständnisse herrschen.

Einige von uns stellen sich hin, und während man auf jemand wartet werden die noch kalten Muskeln gedehnt. Das kann nichts bringen (außer Verletzungen).

Und nach dem Lauf wenn man sehr weit oder auch sehr schnell gelauften ist, dann sind die Muskel übersäuert.
Da bringt Dehnen auch nichts (außer Versetzungen).

Da bin ich voll der Meinung von Pimp.
 
Im Lauf der letzten Jahrzehnte haben die Sportmediziner ihre Meinung zum Dehnen öfter mal geändert.

Aus den letzten Jahren gibt es einige größere Studien.

Durch die Streckung des Muskels wird der Muskel angeregt eine entsprechende Gegenbewegung zu machen (Kontraktion). Daher ist jede Dehnung Arbeit für den Muskel. Das kann auch als Trainingsreiz eingesetzt werden.

Ein entsprechend starker Reiz für den Muskel ohne vorheriges warmmachen bietet die Möglichkeit beispielsweise einer Zerrung. Leichte Dehnung auch vor einer Belastung ist aber nicht nachteilig.

Direkt vor einem Wettkampf, welcher Art auch immer, durch ausgiebige Dehnung einen starken Trainingsreiz zu setzen kann nicht wirklich sinnvoll sein. Daher: Lieber nach dem Wettkampf dehnen.

Gut trainierte Sportler (Leistungsbereich) benötigen für ihren Sport keine Dehnungsübungen. Sie können allerdings als zusätzlicher Trainingsreiz eingebaut werden.

Für den Breitensport sind Dehnübungen meistens zur Erhaltung der allgemeinen Beweglichkeit sinnvoll. Ob zu Beginn oder zum Abschluß einer Trainingseinheit (z.B. Jogging) ist dann relativ egal, obwohl die Leistungsfähigkeit durch das Dehnen nicht unbedingt ansteigt.
 
soldermage schrieb:
...

Daher: Lieber nach dem Wettkampf dehnen.

...

Hallöchen ..

das höre ich zum aller ersten Mal!
So ein Schwachsinn, ehrlich ..
Das musst Du mir mal näher erklären, was Du damit meinst!


soldermage schrieb:
...

Gut trainierte Sportler (Leistungsbereich) benötigen für ihren Sport keine Dehnungsübungen. Sie können allerdings als zusätzlicher Trainingsreiz eingebaut werden

...

Genauso ein Schwachsinn ..
Guck Dir mal den 100m Lauf bei der Olympia an .. nur mal so als Beispiel ..
Was machen die denn da vorher?
Laufen sich ein, Dehnen ..
Kurz vor dem Start macht auch noch der ein oder andere kurze Dehnübungen.
Mag ja sein, dass die alle gedopt sind,
trotzdem dehnen sie sich ..
Und auch ein Leistungssportler kann sich
ohne warm zu machen und zu dehnen
ganz leicht ne Zerrung holen!

Belege doch mal Deine Aussagen mit Fakten :D


Viele Grüße
PiMP
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
waaaas?? Gut trainierte Leistungssportler benötigen keine Dehnübungen.
Ganz im Gegenteil!
Die dehnen sehrwohl und das sehr lange und intensiv. Nur sie wärmen sich auch dementsprechen intensiv vorher auf.
 
aus sportphysiotherapeutischer Sicht heißt es:
Kurz einlaufen, dann Loclerungsübungen/Andehnen (soll heißen die zu beanpruchenden Muskeln kurz auf Länge bringen, soll heißen maximal 2-3 sek, soll heißen kurz rein und dann wieder ganz raus), dann die Beanspruchung/Wettkampf, anschließend kurzes Cooldown/Auslaufen, dann langes Ausdehnen der beanspruchten Muskeln von minimum 30 sek (allerdings nur so dass ein leichter Dehnreiz verspürbar ist, dann hilft das Dehnen auch Milchsäure/Muskelkater abzubauen)

So machen das auch die Profisportler, so sollten es auch die Breitensportler machen. Die Vor/Nachbereitung ist genauso wichtig wie der Lauf an sich.
 
[]D[][]\/[][]D;4531882 schrieb:
Laufen sich ein, Dehnen ..
Kurz vor dem Start macht auch noch der ein oder andere kurze Dehnübungen.

Vielleicht hilft es hier einige Klarheiten bei der Begriffsverwendung einzuführen.
Was verstehst du unter kurzen Dehnübungen?
Meinst du damit die Dauer einer jeden Übung oder meinst du die Länge des gesamten Dehnens?

Aus meiner 18-jährigen Erfahrung als Leichtathlet kann ich nur das hier dazu sagen:
Vor Sprintwettkämpfen darf zum Aufwärmen sehr wohl gedehnt werden.
Allerings sollten die Muskeln nur extrem kurz "an"gedehnt werden, d.h. die Dehnphase sollte nicht zu lange sein.
Die Dehnübungen, die du bei Olympia siehst, sind keine wirklichen Dehnübungen im eigentlichen Sinne, sondern eher kurze "Wachmacher" für die Muskeln um diese auf Betriebstemperatur zu halten.
Trotzdem wird kein Sportler völlig ungedehnt an Wettkämpfe herangehen. Das wäre grob fahrlässig und führt relativ schnell zu Muskelfaserrissen o.ä.
 
mutator schrieb:
...
Aus meiner 18-jährigen Erfahrung als Leichtathlet kann ich nur das hier dazu sagen:
Vor Sprintwettkämpfen darf zum Aufwärmen sehr wohl gedehnt werden.
Allerings sollten die Muskeln nur extrem kurz "an"gedehnt werden, d.h. die Dehnphase sollte nicht zu lange sein.
Die Dehnübungen, die du bei Olympia siehst, sind keine wirklichen Dehnübungen im eigentlichen Sinne, sondern eher kurze "Wachmacher" für die Muskeln um diese auf Betriebstemperatur zu halten.
...

Ich meine damit genau das, was du beschrieben hast, mutator ..
Die Läufer zum Beispiel laufen sich aber auch kurz ein, und dehnen vor dem Wettkampf ..
Unmittelbar vor dem Start machen die noch die von dir angesprochenen "Warmmacher" ..
Wusste nicht wie ichs nennen sollte,
also hab ich "kurze Dehnübungen" gesagt :/
Wir meinen aber absolut das selbe mit dem "warmhalten" der Muskeln ..

Und ich glaube wir sind uns auch einig,
dass auch Leistungssportler sich dehnen müssen .. ;)
 
hallo. es ist genau wie mutator sagt.ich habe auch lange jahre leichtathletik gemacht..und kurze dehnphasen sind absolut unerlässlich... und nachher sollte man auch nicht draufverzichten..die muskeln müssen auch wieder kalt werden.... also meine antwort..beides!
 
Hallo,

mir wurde mal gesagt, leicht anlaufen, dehnen, trainieren und zum Abschluß nochmal dehen.

Zum Abschluß finde ich es ganz wichtig - dann fällt der Muskelkater nämlich aus, bzw. wird nich so schlimm:D

lg k.
 
wir laufen uns ein, machen etwa 15 min. dehnübungen und beginnen dann mit dem training.

ich weiß dass viele nach dem training noch mal dehnen. aber hat mein team noch nie gemacht... probleme hat meines wissens niemand.

selten muskelkater.

wenn ich allerdings mit training anfange ohne mich vorher gedehnt zu haben (zu spät dran gewesen), wurde es schon ein paar mal ziemlich schmerzhaft. :(
 
Aus wissenschaftlicher Sicht ist es erst einmal Quatsch, dass Muskeln sich verkürzen oder verlängern - beim Dehnvorgang kontrahieren sie lediglich. Bei staker Dehnung können dabei auch Risse entstehen - Dehnen kann also (vor allem nach Krafttraining, in welchem die Muskeln eh beansprucht sind) zu Muskelkater führen. Leichtes Dehnen am Anfang des Trainings ist je nach Sportart natürlich angebracht, wobei die Schnellkraftleistung nachlassen kann. Laut Studien ist es dabei egal, ob man Statisch-aktiv/passiv, Dynamisch oder PNF-Stretching macht. Die Ergebnisse nehmen sich alle nicht viel.

LG
 
Um es auf den Punkt zu bringen, erst Muskulatur aufwärmen und dann dehnen, danach mit dem eigentlichen Training anfangen.
In deinem Fall "kann" man auf Dehnübungen verzichten, da Du keine starke Muskelbeanspruchung hast, Du läufst ja nicht sofort im vollen Tempo los.
Gruß
oma69
 
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