Neben den bisherigen Empfehlungen, die ich auch eher zu selten, aber gerne nutze

, wie
Autogenes Training, Entspannungszeit u.a. auch durch meditative Impulse von beruhigender Sprache (Tendenz, (Selbst-)Hypnose) bzw. beruhigende Musik bzw. Geräuschkulissen aus der Natur verbunden mit Musik ggfs. auch noch - auch für dich geeignete Formen von - Yoga (mein Gedanke bei dir spontan: Hatha)
wollte ich eigentlich eher auf booklovers Impulse Bezug nehmen.
Denn Du erzählst zwar viel über die Schwierigkeiten, mit konventionellen Mitteln bestimmte Symptome zu be"kämpfen", lässt dich aber wenig über div. Ursachen, die bei dir dazu führen (könnten), aus.
Für mich klingt alles nach breiter Reizüberflutung kombiniert mit Überlastung, die ein Abschalten selbst bei gravierender Erschöpfung bzw. Übermüdung kaum erlaubt. -> neudeutsch Tendenz burn weg...

In solchen Fällen kann dir ohne begleitende Maßnahmen so etwas wie Baldrian, Johanniskraut etc.pp. auch nicht wirklich helfen.
Zu Anfang, bevor man ggfs. sogar therapeutische Hilfe sucht/suchen muss, sollte aber eine selbstkritische Eigendiagnose stehen
Denk doch mal ehrlich darüber nach, was du so alles treibst; z.B. täglich:
Wie viele Std. nutzt du dein Mobile? Ab bzw. noch wichtiger bis zu welcher Tageszeit?
Gibt es zusätzliche Blaulicht"belastungen für dein vegetatives System (TV, Desktop ...)
Wie sieht es mit anderen Reizimpulsen/Zeitfressern oder Belastungen im Alltag aus (Uni, Arbeit, Freizeit, Freundschaften, Beziehung usw.))
Wie viel Zeit planst du täglich für Essen oder auch Entspannung ein?
Wie viel Zeit nutzt du dabei zu aktiver bzw. BEWUSSTER passiver Entspannung (ohne zusätzliche Ablenkung(en)?
Musik beim Laufen kann z.B. positiv wirken, muss es aber nicht

Sauna, Massage, wie auch weiter o.g.Bereiche können auch zu aktiver wie passiver Entspannung zählen.
Genauso wie das gemütliche Lesen eines Buches oder eben entspannend Musik hören
Führst du ein Tagebuch/Organizer nicht nur zur Planung/Überfüllung deines Arbeitspensums oder nutzt du es auch als Ablage für dich Belastendes/Nebensächliches/Ablenkendes?
Das ist nur als spontaner Denkanstoss gedacht.
Bestimmt ließen sich bessere & konkretere diagnostische Fragen finden, aber ich denke, du weißt, worauf es hinausläuft, gelle?
Wenn sich diesbzgl. Exzesse finden (ich bin fast sicher *bg*), dann kannst du da ansetzen, hier oder da darüber sprechen, recherchieren oder vllt. auch eine "Selbsttherapie" starten, falls du es nicht vorziehst, einen Facharzt zu konsultieren.
Auf die leichte Schulter nehmen würde ich solche Alarmsignale des Körpers aber NICHT!
Bessere dich
