Denis Pfabe Autor 

henrystorm

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Denis Pfabe

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Denis Pfabe, geboren 1986 in Bonn, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus. Sein hochgelobter Debütroman Der Tag endet mit dem Licht erschien 2018, Simonelli folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunk-Preis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Denis Pfabe lebt in Bonn und fuhr lange Jahre Gabelstapler in einem Baumarkt.

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Denis Pfabe - Der Tag endet mit dem Licht
Denis Pfabe - Simonelli

Der Tag endet mit dem Licht:
Vor fünfundzwanzig Jahren machte Frida Beier eine aufwühlende Reise durch den Mittleren Westen der USA. Sie assistierte dem berühmten Adrian Ballon, der für ein Kunstprojekt ganze Häuser zersägen ließ. Frida vermittelte als einzige Frau zwischen einem Haufen grober Arbeiter, einem unsichtbaren Düsseldorfer Galeristen und dem schweigsamen Künstlerstar, der regelmäßig verschwand – und sich am Ende in seinem mitternachtsblauen Ferrari erschoss, am Rand der Stadt Paradise in Texas, aus der sein Vater stammte. In den Händen hielt er ein Foto von sich und Frida – wie eine Botschaft, die Frida nie verstand.
Nun endlich wagt Frida, sein Tagebuch zu lesen. Und beginnt, Ballons Werk und Botschaft zu entschlüsseln. Warum sprach er so viel über den legendären Entführungsfall Charles F. Urschel von 1933, der ebenfalls in Paradise endete und das kriminalistische Profiling begründete? Was wollte Ballon mit seinen Aktionen mitteilen? Frida ahnt, dass sie nicht aus Zufall Ballons Assistentin wurde – sie war Teil seines letzten, radikalen Werks.
Denis Pfabe erzählt von einem exzentrischen Mann, der schwer an sich selber trägt; von Familie und Schuld; und von einer Frau, die sich lange weigert, die Dinge zu begreifen. Ein aufregender, sprachlich brillanter Debütroman von bestechender Bildlichkeit.

Simonelli:
Jonathan Simonelli baut für einen Filmdreh in England den Anker der Titanic nach. Nebenher verfolgt der Requisitenbauer einen geheimen Plan: Eine alte japanische Pistole geriet in seine Hände, in deren Griff das freizügige Foto einer Frau eingearbeitet ist, ein «Sweetheart-Grip» – Soldaten schmückten ihre Waffen so mit Bildern ihrer Freundinnen. Simonelli wird viel Geld für das Stück geboten. Das könnte er brauchen, denn die Geschäfte laufen nicht gut; und es geht noch um viel mehr: Simonellis Familie ist zerbrochen, mit dem Erlös könnte er seiner Tochter helfen und ihre Achtung zurückgewinnen. Erst als Simonelli nach England reist, die Pistole im Requisitenkoffer geschmuggelt, bemerkt er, dass noch andere, viel mächtigere und gefährlichere Parteien ebenfalls ihre Hände im Spiel haben. Simonelli wird klar, worauf er sich eingelassen hat. Aber nicht, wie er wieder herauskommt.
 
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