das wir deutschen gehasst werden, dass liegt daran das gerade
wir immer wieder das thema rund um den 2.weltkrieg ansprechen müssen!-> eigentlich sind wir das ein gutes stück selber schuld wenn wir immer nur die schlechtesten seiten unserer deutschen vergangenheit aufwärmen müssen (alle länder haben dunkle schattenseiten aus der vergangenheit)
in dem land in dem ich nun lebe werden die deutschen geliebt bzw.sehr geschätzt.
die schere die sich in deutschland zwischen arm und reich öffnet hat mich persönlich dazu bewogen auszuwandern (alle reden davon und ich hab es mit einem ängstlichen gefühl im bauch getan). ich dachte mir bevor ich in diesen sog von hartz IV gerate, gehe ich lieber.
dann noch zu der "deutschen" arroganz was die ach so tolle soziale absicherung betrifft, stichwort: arbeitslosenversicherung, renten etc.
ich lebe nun in einem schwellenland in dem man:
- ein halbes jahr arbeitslosengeld bekommt (dann nichts mehr, aber es ist genug zeit da um einen anderen job zu finden)
- der staat für die krankenversorgung aufkommt und das für alle (auch für ansässige ausländer), wenn man keine krankenversicherung hat (ich habe keine, um das geld zu sparen und mir somit schneller eine bessere existenz aufbauen kann)
- eine [nicht so tolle] staatliche rente bekommt (firmen zahlen in der regel gute und die vollen beiträge für eine zusatzrentenversicherung für die angestellten/ arbeiter)
ich kann nur sagen, dass ich über diverse internetseiten und von freunden nur hiobsbotschaften aus deutschland erhalte aber es bei uns langsam und stetig aufwärts geht.
im herzen bleibe ich deutscher, aber mit der heutigen deutschen mentalität kann ich nicht mehr viel anfangen. ich hab es schon öfter hier geschrieben, dass alles daran gesetzt wird um die mehrheit des deutschen volkes verblöden zu lassen und sie gegen einander auszuspielen um sie besser beherrschen zu können.
und dann noch die klassifizierung der schulkinder nach der 4.klasse. in diesem alter kann und darf noch keine einstufung der kinder erfolgen, hier wird nur in soziale schichten unterteilt (hauptschule, realschule und gymnasium dienen nur zum erhalt der vorhandenen klassen). ich bin mir sehr sicher dass in zukunft aufgrund der PISA-studie die hauptschule mit der realschule zu einer art gesamtschule fusionieren wird, aber die gymnasien weiter der oberern schicht erhalten beleiben werden (um ihren "herrschaftsanspruch" zu bewahren), denn die lobby der gymnasien und derer die ihre kinder auf diese schicken ist einfach erdrückend.
dann auch das migrantenproblem, die teilweise hochwertigen abschlüsse der ausländer werden nicht anerkannt und sie werden automatischen menschen 2.klasse in deutschland trotz zum teil guter studienabschlüsse (super integration, nicht nur teile der ausländer wollen sich nicht integrieren sondern man lässt die meisten sich nicht richtig integrieren, da man ihnen auf einer art die existenz abspricht).
ich kann mich noch daran erinnern als in den 70igern bzw. 80igern eine größere migrationswelle aus polen nach deutschland schwappte, die menschen sind noch voll integriert worden und man kann sie nicht von der (ur)bevölkerung unterscheiden. dann kamen in den 90igern die "russlanddeutschen" denen die integration stark erschwert wurde, die kann man nun sehr gut aus der deutschen bevölkerung herauslesen (sie siedeln in gemeinsamen stadtvierteln, sprechen in der regel schlechter deutsch, schlagen stark in die arbeitslosenstatistik ein, ihre kinder gehen fast ausschliesslich in die hauptschule [sind aber mit sicherheit nicht dümmer] usw.).
sorry, aber ich verstehe auch nicht warum einige migrantengruppen die volle aufmerksamkeit von politik und medien erhalten (siehe z.b. türken) und andere völlig vernachlässigt werden. da entsteht ebenso ein brennpunkt in deutschland, es ist doch irgendwie klar dass da viele benachteiligte ausländergruppen einen frust gegen evtl. bevorteiligte (ausländer und deutsche) aufbauen.
ich plädiere für eine "gerechte" integration für alle, d.h. alle ausländergruppen ebenso wie die unterschicht der deutschen. alle sollten in einem staat die selben chancen erhalten (das wird ja deutschland immer gerne zugesagt, aber es ist in wirklichkleit nicht so)!!! der austausch der schichten ist wichtiger bestandteil von gleichberechtigung. wenn ich menschen erlaube sich von generation zu generation um eine schicht zu verbessern, dann ist es zwangsweise auch so dass menschen aus höheren schichten absteigen (was sie nicht wollen und deshalb am vorhandenen system festhalten).
[die ölkrise bzw. energiekrise ist nicht das eigentliche problem! sie überdeckt nur die wahren probleme im staat, wie es auch kriege tun.]
hab hier nur meine gedanken schnell ohne großartige reihenfolge zusammengestellt, wenn ihr sie für euch ordnet dann könnt ihr sie auch gleich besser verarbeiten
noch was:
ich find es nur göttlich amüsant wie sich die parteien in deutschland gegenseitig angreifen, siehe aussagen wie: unwahrheit sagen, wortbrüchig werden etc.
warum mal nicht mit dem hammer auf den tisch schlagen und sagen was man meint: belügen, betrügen usw.
aber nein die parteien halten sich immer noch ein hintertürchen auf um evtl. mal eine koalition mit der angegriffenen partei bilden zu können, deswegen umschreibt man als mit der blume (ist doch alles irgendiwie ein sumpf geworden der gegen das adjektiv "sozial" in der sozialen marktwirtschaft arbeitet).