…..Genau das habe ich doch mit meinen Anmerkungen sagen wollen. Das eben nicht an Auswandern gedacht werden sollte ohne zumindest die entsprechende Sprache des erwählten Landes wenigstens in Grundzügen zu sprechen. Ich will ja gar nicht von beherrschen der Sprache reden. Ich versage doch auch nicht den Menschen das Recht, -wenn sie denn über eine sichere Arbeit (Zusage, Vertrag etc.) im Ausland verfügen dorthin auszuwandern. Das habe ich doch auch damals gemacht. Aber ich hatte Arbeit und somit ein festes Einkommen. Wobei es damals noch Pflicht war für zwölf Monate ein bezahltes Rückflugticket zu hinterlegen! Ich hatte den notwendigen - (noch jugendlichen) Elan, ich hatte eine "feste" Wohnung. Ich habe seit über dreißig Jahren auch die Staatsbürgerschaft beider Länder (Deutschland und Australien. Das geht!) Deinen Einwand, wonach es ein Unterschied ist, ob es sich bei den Sprachkenntnissen um Spanisch, Portugisisch oder „nur“ um Englisch handelt, kann ich so nicht, ohne Widerspruch gelten lassen. Es kann nur heißen Sprachkenntnisse Ja oder Nein, ohne Wenn und Aber!
zitat @mustermann Auch heute drängen abertausende Afrikaner mit kleinen Booten übers Mittelmeer nach Italien oder Spanien, ohne zu wissen, was sie dort erwartet. Und es sind normalerweise nicht die Allerärmsten aus ihrer Heimat, denn ohne Kohle kämen die nicht weit!
Was die von Dir angesprochenen afrikanischen "Boat-People" betrifft, kann man sicherlich nicht pauschalieren und behaupten, dass alle über den finanziellen Status verfügen, um damit –und das wissen die sicherlich auch ganz genau - eine lebensgefährliche Flucht über das Meer zu finanzieren. Das war -nachweislich bei den Flüchtlingen der 70er und Anfang der 80er Jahre im ostasiatischen Meer der Fall, die zum Teil pro Kopf ein Kilogramm Gold für ihre „Flucht“ bezahlten! Aber das ist ja nicht das Thema dieses Thread´s.
Alles andere, die Vorgehensweise der TV-Sender entspricht doch ebenfalls meinen gemachten Ausführungen, stimme ich demzufolge unisono ein.
Gruß cheffi