Erstmal scheinst du ja sehr von der Richtigkeit der Evolutionstheorie ueberzeugt zu sein und da.... auch sehr einseitig dranzugehen

Ebenso wie der Autor des Artikels von T-Online - doch ist es ja das Recht und vllt. auch die Pflicht von ihnen, subjektiv zu sein
Was hat Zweifel mit “Nicht-Wissen” zu tun? Wenn ein Mensch an der Richtigkeit der Evolutionstheorie zweifelt, muss er sie doch erstmal kennen, oder?
Ausserdem moechte ich vermuten, dass das Zweifeln an Dingen/Erkenntnissen, die man fuer richtig haelt (“woran man glaubt”), oft auch zu neuen Erkenntnissen fuehrt:
- haette Einstein vor >100 Jahren nicht an der Formel E_kin = 0.5mv² gezweifelt, haette ich heute in Experimentalphysik keine Aufgabe zur Relativitaetstheorie gehabt..
- haette Einstein zur selben Zeit nicht daran gezweifelt, dass Licht einfach eine Welle ist (wie das zu dem Zeitpunkt seit geraumer Zeit schon anerkannt war), gaeb’s heute keine Digicams und digitale Camcorder.. [halt nur wenn auch nach ihm keiner den Fotoeffekt “entdeckt” haette..]
Dieser Absatz bezog sich grad auf Allgemeine Zusammenhaenge - bei dem Thema ist er vermutlich eher fehl am Platz, da es hier glaub nicht wirklich was zu “entdecken” gibt sondern eher um verschiedene Weltanschauungen geht..
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der Evolutionstheorie um eine Theorie.. bzw. Hypothese - man weiss es nicht.. viele vermuten, dass es auf diese Weise geschah und diese Vermutungen begruenden sich auf vielen verschiedenen Dingen, die man halt in der Natur entdeckt hat und auch allen moeglichen anderen Beobachtungen.. [ist uebrigens afaik bei den meisten andern Theorien auch so.. ausser der, die in der Bibel zu finden ist - da steht das halt einfach so drin..]
..und da es halt keine Augenzeugen oder irgendwelche originale Aufzeichnungen davon gibt, werden wir das vermutlich auch nie wirklich wissen.. (vllt. nach unserm Tod..) Wobei selbst wenn es welche gaebe, sich mit Sicherheit auch wieder Menschen finden wuerden, die an der Glaubwuerdigkeit der Augenzeugen oder der Aufzeichnungen zweifeln wuerden
Bei Debatten ueber die Evolutionstheorie “streiten” (das Wort trifft glaub mehr oder weniger oft auch wirklich zu) sich oftmals “einfache Menschen” und auch oft Wissenschaftler darueber, welche [empirischen - und ja, es gibt (afaik) auch wirklich wissenschaftliche (nicht nur pseudo-wissenschaftliche) Sachen, die gegen die Evolutionstheorie sprechen] Beobachtungen denn nun wichtiger waeren - und in die, die auf die eigene Ueberzeugung hindeuten, verbeissen sich dann beide Seiten halt oft..
Aus meiner Sicht geht es dabei aber eigentlich nur um die Weltanschauung beider Seiten... und wenn der eine halt... glauben
moechte (was ein Mensch glaubt, entscheidet er ja weitestgehend selbst), dass die Welt durch Zufall und einen Urknall entstanden ist, dann wird die Evolutionstheorie ihm freilich “sehr attraktiv erscheinen” - und wenn ein andrer halt glauben
will, dass es einen “Gott” gibt, der die Erde geschaffen hat, wird dieser halt eher an der Evolutionstheorie zweifeln und vielleicht auch fuer sehr viele (ihn nicht) aeusserst kurios klingende Theorien fuer wahr halten..
Da es bei solchen “Diskussionen” praktisch glaub nicht um ein wissenschaftliches Problem geht sondern um die Weltanschauung, sind sie glaub oft so.. “erhitzt” und auch.. praktisch sinnlos und aussichtslos^^ (aus meiner Sicht..)
Zu dem Artikel und dem Startpost: Aus meiner Sicht sagen beide (der Artikel noch indirekter), dass beispielsweise Menschen, die an einen Gott, der die Welt erschaffen hat, glauben, dumm sind - die Ansicht
(die ich den Leuten grad einfach unterstelle - fuer mich kommt das grad so an - es muss nicht so sein!) kann ich verstehen und auch nachvollziehen - allerdings find ich es.. auch interessant, dass sie in Zeiten, wo alle sagen, sie waeren sehr tolerant und jeder darf glauben was er moechte, immer noch so veroeffentlicht und von vielen Medien auch "propagiert" wird^^
Auch find ich es.. teilweise amuesant und vielleicht dann auch schon erschreckend und traurig, wie sich manche Menschen in das, was sie halt glauben, “verbeissen” - und wie sie da auch mit andern Ansichten umgehen..
(das machen uebrigens afaik Vertreter von "beiden Seiten")
fu_mo
PS.: zu meiner Sicht des ganzen: Ich
weiss nicht, wie die Erde entstanden ist.. und kenn die Geschichte des Menschen auch nicht.. allerdings
glaube ich, dass es einen Gott gibt, der die Welt mit allem was darauf “rumrennt”
(inkl mir und auch allen anderen Menschen) geschaffen hat.. wie diese “Schoepfung” aussah (bspw. der Zeitrahmen), weiss ich nicht.. und ist mir auch weitestgehend egal.. ich kann mir vorstellen, dass es in 6d = 518 400 secs geschah (was mit der Grundlage, dass ich glaube, dass Gott allmaechtig ist, auch keinerlei “Problem” darstellt), aber ich koennte mir auch vorstellen, dass es in 4.x Mrd. Jahren geschah.. (wobei ich aber auch glaube, dass es nicht so passiert ist, wie die Evolutionstheorie das sagt)
Na ja - was nun stimmt, glaube ich nach meinem Tod zu erfahren - und wenn ich mit meiner Weltanschauung nicht richtig lieg, werd ich es dann nicht erfahren.. (auch eine Art von Antwort

)
Und jetzt.. mh.. freu ich mich auf Kritik 