Auch ich schließe mich dem allgemeinen "Donnern" an -
3/6 Donner-Bohne - vielen Dank,
Bogomir!
Guten Abend zusammen

den kleinen Freitag - so nennt man den Donnerstag wohl auch - ist fast durch und macht dann Platz für seinen großen Bruder, die Rutschbahn ins Wochenende!
Am Adventskalender ist Halbzeit - 12/24 Türchen sind offen und ich wünsche euch, dass ihr noch viele feine Überraschungen findet:
Denkt ans Sternschnuppen schauen!
Schlagzeilen:
=> Urteil im Fall Mouhamed Dramé: Der 16-jährige Mouhamed Dramé war im August 2022 im Innenhof einer Dortmunder Jugendeinrichtung mit fünf Schüssen aus der Maschinenpistole eines Polizisten getötet worden. Heute soll am Landgericht Dortmund das Urteil gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft hat zehn Monate Haft auf Bewährung für den Einsatzleiter gefordert – er habe zu früh und ohne Alternativen zu prüfen den Einsatz von Tasern und Pfefferspray angeordnet.
Für die anderen vier angeklagten Polizisten forderte die Staatsanwaltschaft Freisprüche - darunter auch für den, der die Schüsse abgegeben hatte. Rassistische Motive seien nicht zu erkennen.
Der suizidgefährdete Dramé war erst von Pfefferspray getroffen worden und hatte sich dann mit einem Messer in der Hand in Richtung der Polizisten bewegt. Zwei Beamte schossen mit ihren Elektroschockpistolen, fast zeitgleich feuerte ein weiterer Polizist mit einer Maschinenpistole auf Dramé. Der Jugendliche starb im Krankenhaus.
Die Urteile: Im Prozess das Landgericht Dortmund am Donnerstag ein mildes Urteil verkündet. Die Kammer um den Vorsitzenden Richter Thomas Kelm bleibt damit noch unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die zehn Monate auf Bewährung für den Leiter des Einsatzes gefordert hatte.
=> Pistorius offen für Zusammenarbeit mit syrischer Führung: Nach dem Ende der Assad-Regierung in Syrien will Verteidigungsminister Boris Pistorius das deutsche Engagement in der Region verstärken. In einem ARD-Interview warnte er vor einem Rückzug Deutschlands. "Europa, Deutschland kann und darf sich nicht erlauben, hier nur Zuschauer zu sein." Pistorius hält auch eine Kooperation mit der neuen Führung in Syrien für möglich - vorausgesetzt, sie schafft stabile Verhältnisse im Land. Er plädierte außerdem für ein stärkeres Engagement der Bundeswehr im Irak.
=> Störung bei Whatsapp und anderen Diensten: Eine technische Störung hat gestern Abend zu Beeinträchtigungen und Ausfällen bei Whatsapp, Instagram und Facebook geführt. Der US-Betreiber Meta bestätigte auf "X" weltweite Probleme bei den Diensten, äußerte sich aber nicht zu den Gründen. Insbesondere Nutzer von Whatsapp hatten gemeldet, dass sie zwischenzeitlich keine Nachrichten empfangen oder verschicken können.
Quelle
Spruch desTages:
Heute ist
Tag des Weihnachtssterns
Obwohl der Weihnachtsstern, lateinisch Euphorbia flower pulcherrima, ursprünglich aus tropischen und subtropischen Gebieten stammt, passt er mit seinen intensiv gefärbten Hochblättern perfekt zur Weihnachtszeit. Der Kontrast zwischen intensivem Grün und den farbigen, sternförmig angeordneten Blättern harmoniert mit jeder Weihnachtsdekoration und lässt tatsächlich an einen Stern denken. Inzwischen ist Weihnachten ohne die schönen Weihnachtssterne nahezu undenkbar.
Im englischen Sprachraum heißt der Tag des Weihnachtssterns „Poinsettia Day“. Und das hat seinen guten Grund. Der US-Amerikaner Joel Roberts Poinsett weilte zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Botschafter in Mexiko. Der Mann hatte ein Faible für die Flora und nahm den exotisch anmutenden Weihnachtsstern in den 1820er Jahren mit ins heimatliche Kalifornien.
Schon einige Jahre zuvor hatte Alexander von Humboldt die Pflanze nach Europa gebracht. Die Verbreitung desWeihnachtssterns über die ganze Welt war nun nicht mehr aufzuhalten. Längst zählt er zu den beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Der Historiker und Botaniker William Prescott nannte den Weihnachtsstern zu Ehren seines amerikanischen „Entdeckers“ Poinsettia. Bereits im Jahr 1852 beschloss der US-Kongress den 12. Dezember in Gedenken an den Todestag vonJoel Poinsett zum „Poinsettia Day“ zu erklären. Traditionell werden an diesem Tag Freunde, Verwandte, Bekannte und Kollegen mit Weihnachtssternen beschenkt.
Außerdem gibt's den
Internationalen Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung
Laut einer Studie der Internationalen Labour Organization ILO leben 80 Prozent der Bevölkerungen in 44 Ländern ohne jeden Gesundheitsschutz. Damit ist das Grundrecht auf Gesundheit drastisch gefährdet. Ca. 40 Prozent der Bevölkerungen weltweit seien damit vom sozialen Gesundheitsschutz ausgeschlossen (vgl. International Labour Organization ILO, Aufruf 01.07.2020) Hauptursache seien die Armut der Bevölkerung und der Mangel an Gesundheitspersonal.
Der internationale Tag der allgemeinen Gesundheitsversorgung soll auf diese drastische Ungleichheit der Gesundheitsversorgung aufmerksam machen und dazu beitragen, dass Reformen unterstützt werden.
Dann ist da noch der
Internationale Tag der Neutralität
Gemäß UN-Resolution Numero 71/275 wurde am heutigen Tag erstmals der „Internationale Tag der Neutralität“ begangen. In seinem Bekanntheitsgrad dürfte er auf einer Stufe mit anderen Jubelanlässen wie dem „Tag des Weltpostvereins“ (9. Oktober), dem „Internationalen Tag der Asteroiden“ (30. Juni) oder dem „Tag der Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen“ (27. Juni) stehen. Zudem steht er leider empfindlich im Schatten des „Internationalen Tages der Berge“, der bekanntlich gestern gefeiert wurde. Aber was nicht ist, kann ja noch werden; auch Weihnachten hat einmal klein angefangen.
Neutralität, also eine unvoreingenommene, friedliche Haltung gegenüber anderen Ländern, bildet die politische Grundlage der UN: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete (…) Androhung oder Anwendung von Gewalt“, heißt es in deren Grundsatzerklärung.
Ganz besonders heben die Vereinten Nationen in ihrer Resolution die Bedeutung jener sechs Länder hervor, die sich immerwährende Neutralität ins Stammbuch geschrieben haben: Sie könnten durch ihr Vorbild zu „internationalem Frieden und Sicherheit“ beitragen. Anders gesagt: Die Verantwortung für das Schicksal der Welt lastet heute auf den Schultern von Costa Rica, Malta, Kambodscha, dem Vatikan, Österreich und der Schweiz. Wir grüßen freundlich Richtung Alpen und wünschen: Frohes Fest!
In den USA gibt's heute noch den
Lebkuchenhaus-Tag
Die Tradition der Lebkuchenhäuschen gilt als eine der Königsdisziplinen der alljährlichen Weihnachtsbäckerei. Und dies mit gutem Grund, denn bei kaum einer anderen Backware kann man seiner vorweihnachtlichen Kreativität so freien Lauf wie bei den Häusern aus dem würzigen und süßen Gebäck.
Wahrscheinlich haben die leckeren Bauwerke ihren Ursprung in dem Märchen Hänsel und Grethel der Brüder Grimm im 19. Jahrhundert. Man geht übrigens heute davon aus, dass das Märchen auf einer wahren Begebenheit beruhen könnte. So haben Volkskundler und Historiker im Spessart einen Bericht aus dem Jahre 1638 aufgespürt, der über eine junge Frau berichtet, deren selbstgebackene Lebkuchen ein großer Verkaufsschlager auf dem Nürnberger Hauptmarkt dieser Zeit waren. Aber wo Erfolg, da auch Neider und so soll ein konkurrierender Bäcker die Lebküchnerin als Hexe verleumdet haben, um so an das geheime Rezept zu gelangen.
Warum gerade der heutige Tag als Gedenktag gewählt wurde ist webmäßig nicht zu ergründen, gleichwohl darf man allen Naschkatzen und -katern empfehlen, den heutigen 12. Dezember angemessen zu feiern. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Bau der Knusperhäuschen und Euch allen einen tollen Gingerbread House Day. Egal ob in den Vereinigten Staaten, in Deutschland oder sonst wo auf der Welt.
Außerdem ist in Kenia
Nationalfeiertag und damit hat sich's auch schon wieder für heute.
Ansonsten am
12. Dezember:
2023 - Nach mehr als einem Jahrzehnt
beendet die Bundeswehr ihren UN-Einsatz im westafrikanischen Mali. Die letzten deutschen Soldaten der Friedensmission Minusma verlassen das Land. Malis Militärregierung hatte den Abzug der UN-Soldaten gefordert.
2022 - Für Ungarn vorgesehene
6,3 Milliarden Euro aus dem europäischen Gemeinschaftshaushalt werden vorerst eingefroren. Grund ist die Sorge, EU-Gelder könnten in Ungarn veruntreut werden.
2021 -
Max Verstappen ist neuer Formel-1-Weltmeister. Der 24 Jahre alte Niederländer sichert sich in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) im Saisonfinale zum ersten Mal den Titel und entthront Rekordweltmeister Lewis Hamilton.
2019 - Bei der britischen Unterhauswahl gewinnen die Konservativen unter
Premierminister Boris Johnson die absolute Mehrheit von 365 der 650 Sitze. Die oppositionelle Labour Party (203 Sitze) kommt auf ein historisch schlechtes Ergebnis.
2018 - Im Streit über den Brexit-Vertrag übersteht die britische Premierministerin
Theresa May ein Misstrauensvotum ihrer konservativen Fraktion.
2017 - Der umstrittene
Unkrautvernichter Glyphosat wird in der Europäischen Union für fünf weitere Jahre zugelassen. Die EU-Kommission folgt mit dieser Entscheidung der Empfehlung von Mitgliedstaaten. Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein.
2015 - Auf der Pariser UN-Klimakonferenz gelingt ein historischer Durchbruch. Nahezu alle Staaten der Welt einigen sich auf einen Klimaschutz-Vertrag. Zentrales Ziel ist es, die
Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.
2014 - Die Berliner
"Lichtgrenze" zum Mauerfall-Jubiläum beschert Deutschland das "Wort des Jahres 2014".
2013 - Homosexuelle Lebenspartner haben nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) Anspruch auf die
gleichen Vergünstigungen wie Verheiratete.
2011 - Moncef Marzouki wird, fast genau ein Jahr nach dem Beginn des Aufstands gegen Zine el Abidine Ben Ali,
zum neuen Präsidenten Tunesiens gewählt.
2009 - «Das weiße Band» von Michael Haneke, wird als
Bester Europäischer Film ausgezeichnet.
2003 - Die Synoden der Evangelisch-Reformierten, der Calvinisten und der Lutheraner in den Niederlanden vereinigen sich zur
Protestantischen Kirche.
2003 -
Mick Jagger wird von Prinz Charles für seine "Verdienste um die populäre Musik" zum Ritter geschlagen und darf damit den Titel Sir tragen.
1999 - Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker «Erika» zerbricht in schwerer See vor der bretonischen Küste. Mehr als
19 000 Tonnen Schweröl laufen in den folgenden Monaten aus und verschmutzen große Teile der Westküste Frankreichs.
1988 - Das deutsche Nachrichten-Magazin »Der Spiegel« wählt
Michael Gorbatschow zum Mann des Jahres. Von dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin »Time« wird er 1987 und 1989 zur »Person of the Year« (»Person des Jahres«) gewählt.
1985 -
Rot-Grüne Koalition in Hessen: Mit der Vereidigung Joschka Fischers übernimmt erstmals in der Geschichte der Partei ein Grüner ein Ministeramt. Fischer erregt bei der Zeremonie durch seine Sportschuhe Aufsehen.
1979 - In Brüssel wird mit dem »
NATO-Doppelbeschluss« ein so genanntes Nachrüstungsprogramm im Bereich der nuklearen Mittelstrecken verabschiedet. Die NATO befürchtet einen Rüstungsvorsprung der Sowjetunion und stimmt der Produktion von 108 amerikanischen »Pershing-II-Raketen« sowie 464 Marschflugkörpern (»Cruise Missiles«) zu. Die Stationierung soll in "ausgewählten Ländern" erfolgen. Die »Pershing-II-Raketen« sind mit nuklearen Gefechtsköpfen ausgerüstet und haben eine Reichweite von 1.800 Kilometern. Maßgeblich am NATO-Doppelbeschluss beteiligt ist Bundeskanzler Helmut Schmidt (*23. Dezember 1918, SPD), der dafür - auch von der eigenen Partei - stark kritisiert wird. Besonders in den Niederlanden und in der Bundesrepublik Deutschland löst der NATO-Doppelbeschluss Proteste der Bevölkerung aus, die einen »Rüstungswettlauf« befürchten.
1974 - Nach fünfjährigen parlamentarischen Beratungen billigt der Bundestag das
Hochschulrahmengesetz mit einer neuen Zulassungsregelung und einem verschärften Ordnungsrecht.
1968 - Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten, die
letzte Karl-May-Verfilmung mit Pierre Brice und Lex Barker hat ihre Uraufführung im Mathäser-Filmpalast in München.
1963 -
Theodor Heuss (1884-1963), erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (1949-1959), stirbt nach langer Krankheit in seinem Haus in Stuttgart.
1963 -
Kenia erlangt nach 68 Jahren britischer Herrschaft die Unabhängigkeit.
1959 - Eröffnung der
1. Aktion "Brot für die Welt" in der Berliner Deutschlandhalle. "Brot für die Welt" ist eine Hilfsaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland, die zu Spenden für Arme und Bedürftige in den Ländern des Südens aufruft. Anlass für die erste Spendenaktion war eine Hungersnot in Indien, von der etwa 12 Millionen Menschen betroffen waren.
1958 - Der
Gruselfilm «Dracula» mit Christopher Lee in der Hauptrolle startet in den deutschen Kinos.
1956 - Das erste Programm des politischen Kabaretts
Münchner Lach- und Schießgesellschaft mit Ursula Herking, Hans Jürgen Diedrich, Klaus Havenstein und Dieter Hildebrandt hat Premiere.
1955 - Der britische Ingenieurwissenschaftler Christopher Cockerell (1910-1999) erhält ein
Patent auf sein Luftkissenfahrzeug »Hovercraft«. Der von ihm entwickelter Prototyp »SR.N1« überquert im Juni 1959 den Ärmelkanal. Ab 1962 wird das »Hovercraft« im Personenverkehr zwischen Portsmouth und der Isle of Wight eingesetzt.
1917 - In Berlin wird der Normenausschuss der Deutschen Industrie gegründet. Er setzt die
Deutsche Industrie Norm (DIN) fest.
1901 - Dem italienischen Physiker Guglielmo Marconi gelingt erstmals eine
funktelegrafische Verbindung zwischen Europa (Cornwall im Südwesten Englands) und Amerika (Neufundland).
Geburtstage:
Max Raabe – 62, deutscher Bariton-Sänger (u. a. „Kein Schwein ruft mich an“ 1992, „Küssen kann man nicht alleine“ 2011) und Leiter seines „Palast Orchesters“ (1986), das Lieder im Stil der 1920er- und 1930er-Jahre aufführt,
Emerson Fittipaldi – 78, ehemaliger brasilianischer Rennfahrer und zweifacher Weltmeister in der Formel 1 (1972, 1974),
Peter Sarstedt - 83 (†75), One-Hit-Wonder "Where do you go to, my lovely?"
und
Connie Francis – 86, amerikanische Sängerin, die in den 1950er- und 1960er-Jahren zum internationalen Star avancierte (u. a. „Who's Sorry Now?“ 1957, „My Happiness“ 1958, „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ 1960, „Schöner fremder Mann“ 1961, „Napoli“ 1964).
Quellenangaben