Hallo zusammen

Bei uns in der Gegend läuft zur Zeit noch das Freak Valley Festival, das sich an die internationale Stoner-, Blues-Rock und Psychedelic-Szene richtet. Den Namen kann man sich merken - das Freak Valley besticht durch seinen familiären Charakter. Statt auf eine dreistellige Zahl an Bands auf x Bühnen zu setzen, laden die Macher des Festivals nur um die 30 Acts aus aller Welt ein, die zu den aktuell spannendsten ihrer Zunft gehören.
Vom Verein "Rock Freaks" gegründet, arbeiten rund 40 Leute ehrenamtlich am Gelingen des Festivals. Ihre Motivation: pure Leidenschaft für die Musik. Ihr Motto: „No hype. Just music we love.“
Die Kapazität ist auf wenige tausend Zuschauer begrenzt, darum ist das Festival auch immer recht früh ausverkauft. Das Freak Valley ist umrandet von Bäumen, und der dazugehörige Campingplatz liegt auf einem Hügel, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Wälder hat. Die Wohlfühlstimmung sorgt auch dafür, dass viele der Bands während des gesamten Festivals bleiben, um selbst als Fans dabei zu sein.
Leider meint das Wetter es in diesem Jahr nicht so gut mit den Besuchern, die noch bis morgen bespielt werden.
Hier gibt's mehr über das Festival.
An so einem Wochenende reiht sich ein Freutag an den nächsten.
Da schmeckt der
2/8 Robusta besonders lecker - vielen Dank dafür,
AnakinSky!
Das steht sonst noch an:
=> Druck aus Washington: Kuba verurteilt US-Sanktionen - Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel hat die US-Sanktionen gegen ihn, seine Familienangehörigen und Behörden verurteilt. Die Maßnahmen seien Ausdruck der "Aggressivität und Perversion" der US-Regierung, schrieb er auf der Plattform X. Kuba werde sich dem "imperialistischen Feldzug widersetzen". Mit den verhängten Sanktionen erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die sozialistische Regierung des Karibikstaats weiter. Trump hatte zuletzt zudem wiederholt eine mögliche "Übernahme" Kubas ins Spiel gebracht.
=> Ukraine-Krieg: Putin lehnt EU als Vermittler ab - Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Vorstellung zurückgewiesen, dass EU-Staaten bei Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine als Vermittler auftreten könnten. "Vermittlung setzt Neutralität voraus. Wo ist hier die Neutralität?", fragte er bei einem Treffen mit Vertretern internationaler Nachrichtenagenturen am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Wer als Mediator auftreten wolle, müsse das Vertrauen beider Konfliktparteien genießen, betonte der Kremlchef.
=> Kurz vor Start der Fußball-WM: Protestwelle in Mexiko-Stadt - Eine Woche vor der Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft im legendären Aztekenstadion in Mexiko-Stadt erlebt die mexikanische Hauptstadt eine Welle von Protesten. "Wenn es keine Lösung gibt, wird der Ball nicht rollen", warnen streikende Lehrer. Auch Angehörige von rund 130.000 in Mexiko vermissten Menschen sowie Bauern und Kraftfahrer planen Proteste und Straßenblockaden. Sie wollen die durch die WM geschaffene internationale Aufmerksamkeit nutzen, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.
Quelle
Spruch des Tages:
Heute ist weltweit
Umwelttag,
Plastik gehört in die Tonne, nicht ins Meer! Bis zu zehn Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr ins Meer. Ein Ende ist nicht absehbar, also müssen Lösungen her. Vielleicht am nächsten Weltumwelttag? Der Aktionstag im Namen der Umwelt findet seit 1972 am 5. Juni statt. Denn am 5. Juni 1972 gab es die erste Weltumweltkonferenz in Stockholm, veranstaltet vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Die UNEP sucht seitdem jährlich ein Motto aus dem Themenkomplex Umwelt aus, in diesem Jahr ist es: Umwelt macht natürlich glücklich.
Am Aktionstag gibt es weltweit Aktionen, in Deutschland seit 1976. Darin geht es um Recycling, Naturzerstörung oder die Wahrnehmung unserer Umwelt. Plastik nehmen wir selten wahr. Es begegnet uns täglich, weil es nützlich ist. Es ist in jeder beliebigen Form herstellbar und günstig. Verpackungen, Küchengeschirr und Möbel enthalten Kunststoffe und wir werfen jeden Tag Plastikmüll in den Gelben Sack. Genau da gehört er hin, damit er den Recyclingkreislauf erreicht. Dort bereiten ihn die Entsorger auf und führen ihn einer neuen Verwendung zu. Aus dem Müll entstehen Dämmstoffe, Fleecepullover, Fußmatten oder Designermöbel. Und das ist bitter nötig, denn Kunststoffe bauen sich nicht biologisch ab. Sie zersetzten sich extrem langsam und geben gefährliche Schadstoffe an die Umgebung ab. Plastikmüll ist für die Natur ein echtes Problem.
Besonders deutlich zeigt sich das in den Ozeanen. Immer mehr Plastik sammelt sich in ihnen an. Bis zu 18.000 Plastikteile pro Quadratkilometer treiben in den Weltmeeren. Sie töten pro Jahr geschätzt 100.000 Meeressäuger und eine Million Meeresvögel. Die großen Teile stellen das kleinere Problem dar. Viel ernster ist die Situation beim sogenannten Mikroplastik. Winzige Mikropartikel aus Plastik, die bei der allmählichen Zersetzung entstehen. Fische mit entsprechenden Leberschäden gingen Wissenschaftlern ins Netz. Auch in Nordsee-Fischen und Langusten wurde Mikroplastik entdeckt.
Auf lange Sicht gesehen essen wir unseren eigenen Müll und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch wir als Folge darauf erkranken. Eine weitere Zivilisationskrankheit ist also im Vormarsch.
Heute ist auch
Internationaler Tag für den Kampf gegen illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei
Am 05. Juni 2026 begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag für den Kampf gegen illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei. Sie weisen damit auf die Bedrohung der nachhaltigen Nutzung der Fischerei hin, die durch jegliche illegale oder nicht-autorisierte Eingriffe stattfinden.
Jegliche illegale, ungemeldete und unregulierte Aktivitäten sollen bekämpft werden. Dieser Arten der Fischerei sind sowohl auf hoher See aber auch in kleinen Gewässern zu finden. Alle Aspekte und Phasen des Fangs und der Fischnutzung werden hier eingeschlossen und teils geht es bis hin zu organisierter Kriminalität. Eine derartige Fischerei bedroht jegliche Bemühungen zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Fischbestände. Langfristig werden somit auch die Ziele der langfristigen Nachhaltigkeit bedroht.
Mit der Verordnung IUU-Verordnung ist ein Verfahren der Europäischen Union (EU) zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der IUU-Fischerei in EU- und internationalen Gewässern etabliert worden. Seit dem 1. Januar 2010 ist gemäß der IUU-Verordnung die Einfuhr von Fischereierzeugnissen nur noch möglich, wenn für diese Ware eine Fangbescheinigung vorgelegt werden kann, aus der die legale Herkunft der Erzeugnisse hervorgeht. Ausgenommen sind Fischereiprodukte, die vor dem 1. Januar 2010 gefangen wurden, sowie die im Anhang I der IUU-Verordnung genannten Erzeugnisse (z.B. Aquakulturerzeugnisse aus Fischbrut oder Larven, Fischereierzeugnisse aus Binnenfischerei und Miesmuscheln).
Außerdem ist noch
Tag des Heißluftballons
Er erinnert an die erste Ballonfahrt der Gebrüder Joseph Michel (*1740 – †1810) und Jacques Etienne Montgolfier (*1745 – †1799) am 5. Juni 1783. Diese Fahrt war noch unbemannt, die bemannte Fahrt in einem Heißluftballon folgte am 19. September. An diesem Tag starteten vor 130.000 Zuschauern und im beisein von König Ludwig dem XVI. die ersten Passagiere: Ein Hammel, eine Ente und ein Hahn, wobei sich letzterer, nach Überlieferung, bei der Landung ein Bein brach. Die Kunde vom ersten Start eines Ballons gelangte schnell nach Paris und so wurden die Gebrüder Montgolfier vom damaligen König Ludwig XVI. eingeladen, einen Start in Paris zu wiederholen, dass der Ballon erstmals und als besondere Attraktion, zu Ehren des Königs mit Personen in die Luft gehen sollte. Vorgesehen hierfür waren zwei zum Tode verurteilte Sträflinge. Auf Intervention des Adels, der der Auffassung war, dass man bei so einem Weltereignis nicht Sträflinge nehmen sollte, entschlossen sich dann der Marquis de Arlange und der Comtè de Rochfourt den Start mit dem Ballon zu wagen.
Der Start erfolgte an einem kühlen Novembermorgen des Jahres 1783 aus den Schloßanlagen von Versailles und endete nach einer ruhigen Fahrt über Paris hinweg, ohne Probleme in der Gegend von Compigne, 8 km vom Startplatz entfernt. Mehr dazu gibt's hier.
In Dänemark ist heute
Tag der Verfassung (seit 1849) und auf den Seychellen ist
Tag der Befreiung (seit 1977)
Es soll auch noch
Tag der "Comic Sans" Schrift, einer runden, krakeligen Kinderschrift, bei der vielen Designern einfach nur schlecht wird. Seit 20 Jahren ist die krakelige Schriftart standardmäßig auf Windows-Rechnern installiert, als niedliche Alternative zu ernst wirkenden Schriften wie Arial oder Times New Roman. Seitdem muss sie für Grußbotschaften herhalten, für Hinweisschilder und bei allen Anlässen, die mit einem Augenzwinkern versehen werden sollen. Also verdient hätte sie nen Gedenktag allemal, aber im Netz finden sich sonst keine weiteren Hinweise darauf.
Wer immer noch in Feierlaune ist, kann zusammen mit den Amis noch [/B]Tag des Lebkuchens, Ketchup-Tag, Tag der Haltung[/B] und
Tag des Donut feiern.
Ansonsten am
5. Juni:
2025 - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird bei seinem
ersten Besuch im Weißen Haus überraschend freundschaftlich empfangen. US-Präsident Donald Trump bezeichnet Merz vor der versammelten Presse als „respektierten“ und „guten Mann“. Viele strittige Themen bleiben aber ausgeklammert.
2024 - Nach jahrelangen Verzögerungen bricht das
Raumschiff «Starliner» erstmals zu einem bemannten Testflug auf. Das teilweise wiederverwendbare Raumfahrzeug bringt die Nasa-Astronauten Barry Wilmore und Suni Williams zur Internationalen Raumstation ISS.
2023 - Vor dem Europäischen Gerichtshof unterliegt
Polen im Streit mit der EU um die Unabhängigkeit von Richtern endgültig. Nach Urteil des Luxemburger Gerichts verstoßen Bestimmungen der polnischen Justizreform 2019 gegen EU-Recht.
2021 - Die Finanzminister der G7-Staaten einigen sich in London auf eine
globale Mindestbesteuerung von 15 Prozent für multinational agierende Großunternehmen. Damit sollen Steuerschlupflöcher geschlossen und am Ort der Umsätze Steuern gezahlt werden.
2019 - Bei der Parlamentswahl in Dänemark werden die
Sozialdemokraten von Mette Frederiksen mit 25,9 Prozent stärkste Partei. Am 27. Juni löst Frederiksen den Liberalen Lars Rasmussen als Ministerpräsidentin ab und bildet eine Minderheitsregierung.
2016 - In einer Volksabstimmung lehnen die Schweizer ein
bedingungsloses Grundeinkommen von 2500 Franken im Monat ab.
2008 - Das türkische Verfassungsgericht kippt die von der Regierung verfügte Aufhebung des
Kopftuchverbots an Universitäten. Zugleich leitet es ein Verfahren zum Verbot der pro-islamischen Partei AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ein. Mit seiner Entscheidung löst das Gericht ein politisches Erdbeben in der Türkei aus.
2007 - Die baskische Terrororganisation ETA, die für ein von Spanien unabhängiges Baskenland kämpft, erklärt ihre im März 2006 verkündete Waffenruhe für beendet. Ab dem 6. Juni 2007
droht die ETA Spanien mit neuen Terroranschlägen. Seit Beginn des bewaffneten Kampfes der ETA sind in Spanien über 800 Menschen ums Leben gekommen.
2003 - Die
Deutsche Börse schließt den Neuen Markt. Im neu geschaffenen TecDAX sind 23 Unternehmen aus dem NEMAX 50 gelistet.
2003 - Der frühere FDP-Politiker
Jürgen Möllemann (1945-2003) stirbt bei einem Fallschirmsprung. Möllemann war Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (1987-1991), Bundesminister für Wirtschaft (1991-1993) sowie Vizekanzler (1992-1993). Wegen der so genannten Briefbogen-Affäre war er im Januar 1993 von seinen Ämtern zurückgetreten. Im Februar 2003 schied Möllemann aus der FDP-Bundestagsfraktion aus, im März 2003 auch aus der FDP-Landtagsfraktion von Nordrhein-Westfalen.
Quellenangaben