Mein Beileid,
totsch
Guten Morgen zusammen
Jetzt gibt's kein zurück mehr - wir sind eindeutig im neuen Jahr angekommen.
Glücklicherweise noch Wochenende, so dass man sich von den Strapazen der letzten Tage erholen kann
2/10 WE-Edition thx,
totsch
Heute ist das
Sternschnuppen-Maximum der Quadrantiden
Es wird in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2015 erreicht. Die Quadrantiden sind ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom mit einem Aktivitätszeitraum vom 1. bis 5. Januar. Im Maximum sind 120 bis manchmal 200 Meteore pro Stunde zu beobachten. Ihre Helligkeit ist nicht besonders ausgeprägt und ihre mittlere Geschwindigkeit beträgt etwa 40 km/s. Der zirkumpolare Radiant steht jedoch abends nah am Horizont, wodurch die Zahl der beobachtbaren Meteore stark minimiert wird. In der zweiten Nachthälfte gewinnt der Radiant an Höhe, wodurch der Anteil an beobachtbaren Meteoren steigt.
Es wird vielerorts bewölkt sein, von daher gibt's wahrscheinlich nicht viel zu sehen.
Außerdem ist heute
Tag des Stollen-Werfens,
was eigentlich ganz praktisch ist, denn dieses Gebäck wird in der Regel noch vor den Weihnachtstagen hergestellt und dürfte mittlerweile seine weich-zarte Konsistenz verloren haben. Es geht also darum, alten und bis dahin hart und ungenießbar gewordenen Stollen wegzuwerfen. Dieses Wegwerfen sindet jedoch auf eine besondere Art und Weise statt, denn der Kuchen soll tatsächlich geworfen werden. Vor allem in den USA finden Events rund um den Stollen-Weitwurf statt. Aufgrund der gehärteten Masse des Früchtekuchens soll auf keinen Fall auf Personen gezielt werden, da hierbei Verletzungen entstehen können. Vor allem Felder eignen sich sehr gut, um ein Stollen-Werfen mit Freunden, Bekannten und vielleicht auch Fremden zu veranstalten.
Ansonsten am
3. Januar:
2014 - In Euskirchen in der Nähe von Bonn stößt ein
Bagger auf einen Blindgänger aus dem Weltkrieg und bringt die Bombe zur Explosion. Der Baggerfahrer kommt ums Leben.
2013 - Die US-Wettbewerbsbehörde FTC stellt ein viel beachtetes
Kartellverfahren gegen den Internetkonzern Google ein. Dabei ging es auch um den Vorwurf der Bevorzugung eigener Dienste bei der Internetsuche.
2013 - Fast drei Jahre nach der
Ölpest im Golf von Mexiko schließt auch Plattformbetreiber Transocean einen Vergleich mit der US-Regierung. Das Unternehmen wird als Gegenleistung für die Beilegung von Klagen 1,4 Milliarden Dollar zahlen.
2012 - Die
Extrem-Paddlerin Freya Hoffmeister erreicht allein in einem kleinen Kajak Kap Hoorn, wie sie in ihrem Internet-Blog mitteilt.
1999 - Die USA schicken zum zweiten Mal eine
unbemannte Sonde zum Planeten Mars, um dort nach Wasserspuren zu suchen.
1993 - Der deutsche Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister
Jürgen Möllemann tritt als Folge der Briefbogen-Affäre zurück.
1990 - Nachdem er sich elf Tage in der Botschaft des Vatikans versteckt gehalten hat, stellt sich
Manuel Noriega, der ehemalige Machthaber in Panama, den US-amerikanischen Invasionstruppen.
1987 -
Aretha Franklin wird als erste Frau in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
1984 - Nach
Brotpreiserhöhungen kommt es in Tunesien zu Unruhen, die von der Polizei blutig niedergeschlagen werden.
1980 - Die Deutsche Bundespost führt für
Ortsgespräche am Telefon den Acht-Minuten-Takt ein.
1980 - Die durch ihr Buch Born Free über die Aufzucht der Löwin Elsa bekannt gewordene
Schriftstellerin Joy Adamson wird in Kenia bei einer Abendwanderung durch einen von ihr entlassenen Angestellten ermordet.
1976 - Der »Capella-Orkan« über Nordwest-Europa verursacht eine
Jahrhundertflut an der Nordseeküste und fordert insgesamt 40 Tote. Die alten Deiche in der Haseldorfer Marsch und im Christianskoog brechen, die neuen Seedeiche und das Eidersperrwerk halten der Flut stand. Die Schäden gehen in die Milliarden. In der Hansestadt Hamburg steigt der Wasserpegel 6,45 m über NN. 100 Personen können von der Feuerwehr aus akuter Gefahr gerettet werden, weitere 350 Personen werden in Sicherheit gebracht. Vor Holland sinkt ein 600-Tonnen-Frachter der DDR. Nach der Flut wird an den Landungsbrücken von St. Pauli ein spezieller Sturmflutwarndienst (WaDi) eingerichtet.
1969 - Die
Krimiserie «Der Kommissar» mit Erik Ode in der Titelrolle startet im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF).
1959 - Der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnet ein Gesetz, durch das
Alaska 49. Staat der USA wird.
1956 - Der erste »
Deutsche Fernsehfunk« (»DFF«) nimmt seinen regulären Sendebetrieb auf. Damit endet das seit dem 21. Dezember 1952 laufende »öffentliche Versuchsprogramm«. Einer der ersten 'Stars' ist der TV-Entertainer Heinz Quermann (1921-2003) mit seiner »Schlagerrevue«. Am 22. November 1959 hat »Das Sandmännchen« seinen ersten Auftritt. Die berühmt-berüchtigte politische Sendung »Der Schwarze Kanal« wird ab dem 21. März 1960 ausgestrahlt.
1937 - Erstmals findet ein Fußball-Endspiel im Berliner Olympiastadion statt. Der
VfB Leipzig schlägt den FC Schalke 04 mit 2:1.
1926 - Die »Berliner Illustrierte« berichtet über den
Modetanz der Saison, den Charleston. Von Amerika aus hat das Charleston-Fieber innerhalb kurzer Zeit ganz Europa ergriffen. Ikone der Charleston-Zeit und Wegbereiterin des Tanzes ist die schwarze Tänzerin Joséphine Baker (1906-1975), die ihre größten Triumphe in den Folies-Bergére in Paris feierte.
1521 - Papst Leo X. verhängt über
Martin Luther einen Bann und schließt ihn damit aus der katholischen Kirche aus.
Geburtstage:
Michael Schumacher – 46, ehemaliger deutscher Rennfahrer und als siebenfacher Weltmeister (1994, 1995, 2000-2004) der erfolgreichste sowie einer der populärsten Piloten der Formel 1, in der er in über 20 Jahren über 300 Rennen fuhr (1991–2012),
Mel Gibson – 59, amerikanisch-australischer Schauspieler (u. a. „Lethal Weapon“ 1987, „Braveheart“ 1995, „Der Patriot“ 2000), Filmregisseur (u. a. „Die Passion Christi“ 2004) und mehrfacher Oscar-Preisträger,
John Paul Jones – 69, britischer Musiker, der vor allem als Gründungsmitglied, Bassist und Keyboarder der britischen Rockband „Led Zeppelin“ (1968–1980) bekannt ist,
Sergio Leone – 86 (†60), italienischer Filmregisseur, der bei zahlreichen berühmten „Italo-Western“ Regie führte (u. a. „Für eine Handvoll Dollar“ 1964, „Spiel mir das Lied vom Tod“ 1968, „Es war einmal in Amerika“ 1984),
und
George Martin – 89, berühmter und einflussreicher britischer Musikproduzent, der als „fünfter Beatle“ die Karriere der „Beatles“ ab 1962 maßgeblich beeinflusste.