Guten Morgen zusammen

Freitag - was kann's schöneres geben, dazu Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen! Wochenende - jetzt kannst du kommen
2+3/12 Kaffee-Bohne Danke,
Bogomir
und hier die Morgenzeitung:
Wieder einmal ist
Freitag der 13.
Warum "Freitag, der 13." bei uns als Unglückstag gilt, wissen viele überhaupt nicht. Zu Unrecht wird oft behauptet, seinen Ruf verdanke dieser Tag dem so genannten "Schwarzen Freitag" des Jahres 1929, dem großen Börsenkrach in den USA - denn dieser fiel gar nicht auf den 13. und begann eigentlich schon am Donnerstag. Die Medien trugen maßgeblich dazu bei, dass einige Menschen jeden Freitag, der auf den 13. eines Monats fällt, mit Vorsicht genießen. Der Wochentag als Jesu Todestag und die 13 als Unglückszahl (siehe Triskaidekaphobie) stammen aus christlicher Tradition. Es war auch ein Freitag, an dem Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieben wurden, da sie die Früchte vom Baum der Erkenntnis aßen - im christlichen Glauben ebenfalls ein großes Unglück. Jedoch war der Freitag, bis er sich seinen Ruf als Freitag, den 13. machte, bei den Protestanten sogar als Glückstag angesehen. Oft wurde an Freitagen geheiratet, da solche Ehen als besonders glücklich gelten sollten. Anders als die Katholiken, die den Freitag aufgrund der biblischen Hintergründe eher mit Unheil und Leid in Verbindung brachten. So hieß es, ein Jahr, dass an einem Freitag begann, bringe Unglück - und am Freitag geborene Kinder wurden als "Unglückskinder" bezeichnet.
Die krankhafte Angst vor einem Freitag dem 13. wird Paraskevedekatriaphobie genannt. Dieses Phänomen kann im Einzelfall so weit führen, dass Betroffene Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag, dem Dreizehnten, nicht aus dem Bett trauen. Auswertungen von Unfalldaten haben ergeben, dass sich an einem Freitag, dem 13., nicht mehr Verkehrsunfälle mit schwerem Sachschaden ereignen als an einem Freitag, dem 6. oder 20.
Heute ist
Ändere-deinen-Namen-Tag
Ihn darf man als Anlass nehmen, um sich mit einem anderen Vornamen ansprechen zu lassen. Eingeführt wurde der Aktionstag im Jahr 1987 in den USA, wo er als "Get A Different Name Day" bekannt ist. Mit dem Tag will man insbesondere denjenigen, die sich mit ihren Namen gestraft fühlen, wenigstens einmal im Jahr Erleichterung geben.
Juristisch valide Namenswechsel regelt übrigens in Deutschland das Namensrecht. Unter ihm wird die Gesamtheit der Vorschriften verstanden, die regeln, welchen Namen eine Person zu führen berechtigt ist und die die Voraussetzungen einer bürgerlichen oder öffentlich-rechtlichen Namensänderung festlegen.
Außerdem ist heute auch
Welt-Radio-Tag
Mit dem Tag soll auf die Bedeutung des Mediums aufmerksam gemacht werden, da ohne das Radio viele Menschen von Informationen ausgeschlossen wären. Staaten werden an dem Tag dazu aufgerufen, den Zugang zur Informationen über Radio sicherzustellen und die internationale Zusammenarbeit von Radiosendern zu fördern.
Radio als Kurzwort für Radioempfangsgerät oder auch Rundfunkempfangsgerät bezeichnet einen Apparat zum Empfang von Hörfunksendungen. Radio war das erste elektronische Massenmedium, anfangs gleichbedeutend mit Rundfunk, dann in Abgrenzung zum Fernsehen von Technikern auch als Tonrundfunk bezeichnet. In Deutschland startete der regelmäßige Programmbetrieb im Oktober 1923.
In Deutschland nennt man den Tag heute
Rußiger Freitag
Als Rußigen Freitag bezeichnet man den Freitag vor Aschermittwoch. Er wird auch Karnevalsfreitag genannt. Der Name stammt daher, dass früher an diesem Tag die Narren versucht haben, Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren. Heutzutage ist der Brauch bei Kindern noch sehr beliebt. In Oberschwaben und Vorarlberg wird der Rußige Freitag auch bromiger Freitag genannt. An diesem Tag schwärzten früher die Buben den Mädchen das Gesicht mit Ruß und Marmelade; man verstand das ursprünglich als Symbol für die sexuelle Befleckung.
Gedenktage, die ebenfalls für heute noch erwähnt werden sind
Tortellinitag, Gib Jemanden die Schuld Tag, Gib dir einen anderen Namen Tag, den
»Ich liebe mich sehr«-Tag und den
»Räum dein Postfach auf«-Tag
Ansonsten am
13. Februar:
2015 - In Dresden gibt's heute eine
Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Zerstörung Dresdens. Bundespräsident Gauck nimmt bei einer Menschenkette teil.
2014 - Im Internet darf mit
Links auf Zeitungsartikel verwiesen werden,
die an einer anderen Stelle des Netzes frei zugänglich sind. Das entscheidet der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg.
2013 - Australien erkennt erstmals offiziell an, dass auf dem Kontinent bereits Ureinwohner lebten. Das Parlament verabschiedet ein Gesetz, das die
Aborigines als erste Bewohner anerkennt.
2012 - Zum ersten Mal seit 1996 startet die
Europäische Raumfahrtorganisation ESA eine völlig neu entwickelte Trägerrakete.
2010 - Zum
65. Jahrestag der Bombenangriffe blockieren Tausende Dresdner und Angereiste in Dresden-Neustadt einen geplanten "Trauermarsch" der rechtsextremen Szene, der durch die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland angemeldet wurde und zum größten Aufmarsch der rechten und rechtsextremen Szene seit Ende des Zweiten Weltkriegs werden sollte. Auf der anderen Elbseite in der Dresdner Altstadt beteiligten sich außerdem mehr als 10.000 Menschen an verschiedenen Veranstaltungen und Gottesdiensten zum friedlichen Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges.
2009 - Die Bundesregierung kann künftig Übernahmen deutscher Konzerne durch ausländische Investoren verhindern. Der Bundestag beschließt eine
Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes. Der Bund erhält damit ein Veto-Recht.
2004 - Die so genannte
Kanzler-U-Bahn durch das Berliner Regierungsviertel wird gebaut. Der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages stimmt einer Ergänzungsvereinbarung zum Hauptstadtvertrag zu.
1999 - Wegen der
spektakulären Ermordung des Mafia-Richters Paolo Borsellino im Jahr 1992 verurteilt ein Gericht in Sizilien sieben hochrangige Mafiabosse zu lebenslanger Haft.
1999 -
Blondie gelingt mit "Maria" ein Riesen-Comeback und ein Nummer 1 Hit in England. Auch in Deutschland steht "Maria" wochenlang in den Top Ten der Singlecharts. Davor waren Blondie 17 Jahre aus dem Popbusiness verschwunden, nachdem sie sich 1982 getrennt hatten.
1996 - Die britische
Boygroup Take That gibt ihre Trennung bekannt.
1995 - Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet, dass die
Enteignungen von Grundstücken im Jahr 1949 in Ost-Berlin grundsätzlich nicht rückgängig gemacht werden.
1984 -
Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und Erich Honecker (DDR-Staatsratsvorsitzender) treffen sich erstmals in Moskau am Rande der Beisetzungsfeierlichkeiten für den sowjetischen Staats- und Parteichef Juri Andropow.
1982 - Aus Anlass des 37. Jahrestags der Luftangriffe auf Dresden rufen private Christengruppen zu einem Schweigemarsch für Frieden und Abrüstung auf. 5.000 meist junge DDR-Bürger versammeln sich in der Kreuzkirche zu einem Friedensforum. Unter dem dem Schutz der evangelischen Kirche entsteht eine unabhängige Friedensbewegung. Unter dem biblischen Motto »
Schwerter zu Pflugscharen« engagiert sie sich für Abrüstung in Ost und West und fordert unter anderem ein atomwaffenfreies Europa, die Einführung eines sozialen Friedensdienstes und die Abschaffung des Wehrkunde-Unterrichts an den Schulen.
1981 - Die britische Tageszeitung
The Times wird vom australischen Zeitungsverleger Rupert Murdoch gekauft.
1974 - Der Schriftsteller
Alexander Solschenizyn wird einen Tag nach seiner Verhaftung wegen "Verrats an der Heimat" aus der Sowjetunion ausgebürgert und in die Bundesrepublik ausgewiesen.
1970 -
Black Sabbath, das Debütalbum der gleichnamigen Band, erscheint und läutet das Zeitalter des Heavy Metals ein
1969 - In München führt der Chirurg Rudolf Zenker die
erste Herztransplantation in Deutschland durch.
1959 - Die erste
Barbie-Puppe wird in den USA verkauft.
1949 -
Kardinal József Mindszenty (József/Joseph Pehm, 1892-1975),
Oberhaupt der katholischen Kirche Ungarns und Symbol des Freiheitswillens, wird in einem Schauprozess wegen angeblichen »Landesverrates und Devisenvergehens« zu lebenslanger Haft verurteilt. Am 26. Dezember 1948 wird er verhaftet, gefoltert und mit Drogen misshandelt, um ihn körperlich und seelisch zu brechen und sein Schuldeingeständnis zu erzwingen. Bis zu seiner Befreiung am 30. Oktober 1956 (während des ungarischen Aufstandes) wird er in verschiedenen Gefängnissen in Einzelhaft gehalten. Bei Niederschlagung des Aufstandes am 4. November 1956 flüchtet er in die Amerikanische Botschaft in Budapest. Erst am 28. September 1971 wird er wegen seines schlechten Gesundheitszustandes begnadigt und darf das Land verlassen. 1974 wird er im Zuge der Ostpolitik des Vatikans gegen seinen Willen seiner Ämter enthoben. 1990 wird er durch die ungarische Regierung rehabilitiert. 1991 werden seine sterblichen Überreste im Dom vom Esztergom feierlich bestattet.
1945 - In der Nacht zum 14. Februar wird
Dresden durch alliierte Bombenangriffe fast völlig zerstört und bis zu 25 000 Menschen kommen ums Leben.
1945 - Mit der Kapitulation der letzten deutschen Einheiten in der Stadt endet die seit dem 25. Dezember besonders verbissen geführte
Schlacht um Budapest im Zweiten Weltkrieg, nachdem einige Stunden zuvor ein Ausbruchsversuch aus der von der Roten Armee eingekesselten Stadt misslungen ist. Das Oberkommando der Wehrmacht hat die besondere Kraftanstrengung in Budapest, die rund 100.000 Wehrmachtsoldaten das Leben gekostet hat, mit der strategischen Mission begründet, dort Wien zu verteidigen.
1939 - In den letzten Tagen des Spanischen Bürgerkriegs gibt Francisco Franco ein Dekret über das
Verfahren mit politischen Missetätern heraus, das Aktivitäten, die von Franco als umstürzlerische Tätigkeit angesehen werden, bis zurück in das Jahr 1934 rückwirkend unter Strafe stellt. Die Verfolgung politisch Andersdenkender im Franquismus kostet hunderttausende Menschen das Leben.
1919 - Reichspräsident Friedrich Ebert beruft das von Ministerpräsident Philipp Scheidemann gebildete
erste Reichskabinett der so genannten Weimarer Koalition ein.
Geburtstage:
Robbie Williams – 41, britischer Musiker, der als Mitglied der Boygroup „Take That“ bekannt wurde und eine Solo-Karriere anschloss (u. a. Alben „Swing When You’re Winning“ 2001, „Escapology“ 2002, „Reality Killed the Video Star“ 2009),
Heikko Deutschmann – 53, österreichischer Fernseh- und Theater-Schauspieler,
Pierluigi Collina – 55, italienischer Fußballschiedsrichter, der sechsmal zum „Weltschiedsrichter des Jahres“ (1998–2003) gewählt wurde und vielfach als bester Schiedsrichter der Fußballgeschichte angesehen wird,
Peter Gabriel – 65, englischer Musiker und Video-Künstler, der als Frontmann und Gründungsmitglied der Rock-Band „Genesis“ bekannt wurde,
Beate Klarsfeld – 76, deutsche Journalistin, die sich für die Aufdeckung von NS-Verbrechern einsetzte und durch ihre Ohrfeige gegenüber dem ehemaligen NSDAP-Mitglied und damaligen Bundeskanzler Kiesinger (1968) bundesweit bekannt wurde,
Kim Novak – 82, vorwiegend in den 1950er- und 1960er-Jahren erfolgreiche US-amerikanische Schauspielerin, die u. a. in „Picknick“ 1955, „Vertigo – Aus dem Reich der Toten“ (1958) und „Mord im Spiegel“ (1980) zu sehen war.