Guten Morgen zusammen
2 + 3/8 sich regen bringt Segen Edition - Danke
Bogomir
Zweiter Tag der Arbeitswoche und der Freitag scheint noch so fern ...
Erfolgreichen Dienstag allerseits!

Heute feiern die Berliner wieder Geburtstag: 11 Jahre Baustelle am Berliner Flughafen; heute vor 11 Jahren gab's den ersten Spatenstich. Eine Frage für Quiz-Duell könnte demnächst heißen: Welcher der folgenden großartigen Mananger hat sich noch nicht an diesem Projekt verschlissen: Rainer Schwarz, Hartmut Mehdorn, Michael Müller, Jugi Löw.
Was gibt's sonst:
=> Top-Ökonomen kritisieren Merkels Nein zur Rente mit 70: Das Renteneintrittsalter bleibt bei 67 Jahren, verspricht die Kanzlerin. Hochrangige Experten halten das nicht für tragfähig. Die deutsche Altersvorsorge werde so auf Dauer kaum zu finanzieren sein.
=> "Und dann ist es gut" - Er gilt als einer der besten Redner in der deutschen Politik: Am Dienstag nun verabschiedet sich Parlamentspräsident Norbert Lammert aus dem Bundestag. Wohl nicht ohne eine Warnung vor den Populisten der AfD.
=> New York und Washington drohen mit Klagen gegen Trump: US-Präsident Trump könnte am Dienstag das "Dreamer"-Programm beenden, das jungen Einwanderern ohne legalen Status die Duldung ermöglicht. Offiziell ist das noch nicht - aber der Widerstand ist bereits groß.
Heute ist
Kopfschmerztag.
Er soll auf diese unterschätzte Krankheit aufmerksam machen. Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen: Etwa 4 bis 5 % der deutschen Bevölkerung leidet unter täglichen und ca. 70 % leiden unter anfallsweisen oder chronischen (immer wiederkehrenden) Kopfschmerzen.
Heute ist auch
Komm zu irgendwas zu spät-Tag
"Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige", lautet ein schönes Bonmot. Leider gibt es viele Menschen, die sich gar nicht wie Könige benehmen: Sie kommen zu spät zur Arbeit, zu spät zu Meetings, sie sind säumig bei Projektabschlüssen, genauso wie bei Partys oder Dates. Ein Ärgernis ist das für den einen, der Normalfall für den anderen.
Warum kommen Menschen zu spät?
- Bei dem Einen ist es schlicht Überheblichkeit.
- Bei dem Anderen ist es Desinteresse. Der Betreffende hält die Verabredung, den Termin für unwichtig oder seine Anwesenheit dafür.
- Beim Chaoten wiederum mangelndes Zeitmanagement oder chronische Fehleinschätzung: Seit 20 Jahren fährt er denselben Weg zur Arbeit, früher brauchte er dafür eine halbe Stunde. Dass die Verkehrsdichte seitdem drastisch gestiegen ist, auf der Strecke seit kurzem eine Baustelle liegt, sieht er nicht und plant es auch nicht ein. Seine Entschuldigung: der Stau! Eine wirkliche Entschuldigung ist das nicht, allenfalls eine Erklärung.
Eine Studie von Jeffrey M. Conte von der San Diego State Universität aus dem Jahr 2001 kommt gar zu dem Ergebnis, dass es vor allem Zerstreuung und Multitasking sind, die dazu führen, dass sich Menschen regelmäßig verspäten. Oder wie es eine Studie der Universität von Utah so schön auf den Punkt bringt: Jene, die meinen besonders gut multitasken zu können, sind am schlechtesten darin. Um es allerdings klar zu sagen: Unpünktlichkeit ist kein Schicksal, sondern unverschämt, eine subtile Form von Arroganz.
Hier dazu noch ein interessanter Artikel mit dem Titel "21 Dinge, die nur Menschen verstehen, die immer zu spät kommen"
Dann ist da noch der
Internationaler Tag der Wohltätigkeit
Wohl- oder Mildtätigkeit wird in vielen Religionen und Kulturen als erstrebenswert angesehen. Etwas ohne Gegenleistung für Bedürftige zu tun, hält die Menschheit in Krisensituationen in ihrem Kern zusammen. Viele wohltätige Organisationen finanzieren sich hauptsächlich durch Spenden und könnten ohne die Mithilfe der Bevölkerung gar nicht existieren. Auch persönliches, ehrenamtliches Engagement ist notwendig, um Menschen in Not zu helfen. Studien haben gezeigt, dass in einem der ärmsten Länder der Welt, nämlich Myanmar, mehr als 85 Prozent der Bevölkerung regelmäßig spenden. Der Wunsch anderen Menschen Gutes zu tun, hat also eher mit einer inneren Haltung, als mit großem Reichtum zu tun. Auch Mutter Teresa ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht viel haben muss, um viel zu geben. Die momentane Flüchtlingsdiskussion spaltet in dieser Frage sowohl Menschen wie auch Nationen; hier gäbe es mal die Möglichkeit für alle, die Ärmel hochzukrempeln und Menschen in Not tatkräftig zur Seite zu stehen!
Außerdem ist weltweit - nicht nur in den USA, wo solche Gedenktage sich häufen -
Tag der Käsepizza
Gleichwohl gibt's im Netzt nicht viele Infos dazu, schon gar nicht darüber, wer ihn warum ausgerufen hat. Also nur dies dazu: Zur Feier des Tages darf heute eine Käsepizza gegessen werden! Pizza ist ein vor dem Backen würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig aus der italienischen Küche. Die heutige, international verbreitete Variante mit einer Tomatensauce und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel.
Schließlich ist heute noch
Ullambana
ein Fest, welches vor allem von Anhängern der buddhistischen Mahayana Tradition gefeiert wird. Das Fest ist auch als Allerseelenfest oder Fest der Universellen Erlösung bekannt. Aufgrund des Lunisolarkalenders variiert das Datum im Gregorianischen Sonnenkalender von Jahr zu Jahr. Dem Glauben nach werden am ersten Tag die Tore zur Hölle geöffnet und die verdammten Seelen können die Welt und ihre Angehörigen für 15 Tage besuchen. Obwohl es sich um ein Fest der Mahayana Tradition handelt, wird es in leichten Variationen auch von Theravada-Buddhisten, z. B. In Thailand, Laos und Kambodscha, begangen. An Ullambana geht es vor allem darum gute Taten zu vollbringen und den Eltern sowie älteren Menschen generell Respekt und Ehre entgegen zu bringen. Um die Leiden der verstorbenen zu lindern, werden ihren Seelen verschiedene Speisen angeboten. Durch die guten Taten möchten die Gläubigen dazu beitragen, dass ihre verstorbenen Angehörigen in ein gutes Leben wiedergeboren und ihre Leiden somit beendet werden. Am 15. und damit letzten Tag von Ullambana besuchen Menschen Friedhöfe, um ihrer Verstorbenen zu gedenken.
Außerdem am
5. September:
2016 - Mit der bis dahin größten Übernahme seiner Firmengeschichte wird der
Medizinkonzern Fresenius nun auch in Spanien zum Klinikbetreiber. Für 5,76 Milliarden Euro kauft das Unternehmen den spanischen Krankenhauskonzern Quirónsalud.
2014 - Die EU ist bereit für eine
Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau. Die Botschafter der 28 Mitgliedsländer einigen sich in Brüssel auf ein neues Sanktionspaket.
2013 - Die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer treffen sich zum
G20-Gipfel im russischen St. Petersburg. Im Mittelpunkt steht der Syrien-Konflikt.
2012 - EU-Staaten müssen Ausländer als Flüchtlinge anerkennen,
wenn diese in ihrer Heimat in schwerwiegender Weise religiös verfolgt werden. Dies stellt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg fest.
2011 - Der japanische
Autobauer Honda ruft wegen fehlerhafter Fensterhebel weltweit fast eine Million Fahrzeuge in die Werkstätten zurück.
2008 - In Angola beginnt die
erste Parlamentswahl seit 16 Jahren. Die Regierungspartei MPLA erreicht bei der zweitägigen Abstimmung mehr als 80 Prozent der Stimmen.
2003 - Die Industrieländer beschließen auf einer Konferenz in der kubanischen Hauptstadt Havanna, mehr Geld aus der sogenannten Globalen Umweltfazilität (GEF) für den
Kampf gegen die Wüstenbildung zu verwenden.
1998 - Bundesverteidigungsminister Volker Rühe unterzeichnet mit seinen Kollegen aus Polen und Dänemark ein Abkommen über die Bildung eines
trinationalen Korps Nordost.
1995 - Trotz internationaler Proteste lässt der französische Präsident Jacques Chirac auf dem Mururoa-Atoll im Südpazifik den
ersten von mehreren geplanten Atomwaffentests durchführen.
1994 - Der deutsche Privatsender Pro 7 zeigt die
erste Folge der erfolgreichen Mystery-Serie »Akte X« (»The X-Files«). Darin versuchen die FBI-Agenten Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson) außergewöhnliche, z.T. paranormale Vorgänge aufzuklären. Während Mulder von der Existenz von Außerirdischen überzeugt ist und überall Verschwörungen der Regierungsbehörden vermutet, ist Scully die Skeptikerin, die für alle Vorgänge natürliche Erklärungen sucht.
1993 - Bei den
Dressur-Europameisterschaften im slowenischen Lipica gewinnen Deutschlands Reiter alle drei Titel.
1980 - Nach 10jähriger Bauzeit wird der
Sankt-Gotthardtunnel zwischen Göschenen und Airolo für den Verkehr freigegeben. Mit einer Länge von 16,3 km ist es die längste unterirdische Straßenverbindung der Welt.
1978 -
Beginn der Camp-David-Konferenz zwischen US-Präsident Carter, Israels Premierminister Begin und Ägyptens Präsident Sadat.
1977 - Ein Kommando der Roten Armee Fraktion (RAF) entführt Hans-Martin Schleyer.
Der Deutsche Herbst beginnt, der Höhepunkt einer der schwersten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Hans-Martin Schleyer wird am 18. Oktober 1977 ermordet.
1975 - Lynette Fromme, ein Mitglied der berüchtigten Manson Family des inhaftieren Charles Manson, verübt ein
erfolgloses Attentat auf US-Präsident Gerald Ford.
1974 - Im ZDF wird die erste Sendung der
Quiz-Fernsehshow Der große Preis mit Wim Thoelke ausgestrahlt.
1972 - Palästinensische Mitglieder der
Terrorgruppe »Schwarzer September« dringen in das Olympische Dorf in München ein, töten zwei israelische Sportler und nehmen neun Israelis als Geiseln. Die Terroristen fordern die Freilassung von über 200 Häftlingen aus israelischen Gefängnissen. Auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck kommt es zu einer stundenlangen Schießerei mit der Polizei, wobei die neun Geiseln, fünf Araber und 1 Polizist sterben. 3 Terroristen werden festgenommen. Als Vergeltungsmaßnahme startet Israel Übergriffe auf Flüchtlingslager und Grenzdörfer im Libanon.
Trotz des Entsetzens über diese Tat werden die Olympischen Spiele nach eintägiger Unterbrechung fortgesetzt. Als Begründung sagt der IOC-Präsident, dass man nicht zulassen dürfe, dass eine Handvoll Terroristen den Kern der internationalen Zusammenarbeit und des guten Willens zerstören, den die Olympischen Spiele darstellen. Der amerikanische Schwimmer Mark Spitz, der jüdischen Glaubens ist, der Star der Spiele und Gewinner von sieben Goldmedaillen, verlässt München unmittelbar nach Bekanntwerden der Ermordung der zwei israelischen Sportler.
1970 - Bei dem Training zum 41. »Großen Preis von Italien« in Monza
verunglückt der Formel-1-Rennfahrer Jochen Rindt tödlich. Sein »Lotus 72« rast mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h in die Leitplanken, überschlägt sich und zerbricht in mehrere Teile. Unfallursache ist der Bruch der Bremswelle. Jochen Rindt, der sich nicht korrekt angeschnallt hatte, stirbt an einer gerissenen Luftröhre und einem eingedrückten Brustkasten. Der gebürtige Deutsche mit österreichischer Lizenz hatte 1970 bereits fünf Grand-Prix-Rennen gewonnen und wird aufgrund seines Punktevorsprungs posthum zum Formel-1-Weltmeister erklärt.
1958 - Der
Roman "Doktor Schiwago" des russischen Schriftstellers Boris Pasternak tritt mit der Veröffentlichung der englischsprachigen Ausgabe seinen weltweiten Siegeszug an.
1948 - Der 72. Deutsche Katholikentag geht in Mainz zu Ende. Es ist der
erste Katholikentag seit 1932.
1899 - Christine Hardt aus Dresden lässt ein Frauenleibchen als Brustträger, einen
Vorläufer des Büstenhalters, patentieren.
1869 - Der Grundstein für das
Schloss Neuschwanstein wird gelegt.
jede Menge Geburtstage:
Matthias Sammer – 50, deutscher Fußballspieler (u. a. in der Nationalmannschaft der DDR 1986–1990 und BRD 1990–1997 sowie bei Borussia Dortmund 1993–1998) sowie Fußballtrainer bei Borussia Dortmund (2000–2004) und beim VfB Stuttgart (2004–2005),
Frank Schirrmacher – 58, deutscher Publizist, Journalist, Sachbuch-Autor (u. a. „Das Methusalem-Komplott“ 2004, „Payback“ 2009) und einer der Herausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ, seit 1994),
Paul Breitner – 66, ehemaliger deutscher Fußballspieler u. a. beim FC Bayern München (1970–1974, 1978–1983) und in der deutschen Fußballnationalmannschaft (1971–1982), mit der er Europameister (1972) und Weltmeister (1974) wurde,
Michael Keaton – 66, amerikanischer Schauspieler (u. a. „Batman“ 1989, „Nightshift“ 1992, „Jackie Brown“ 1997, „Out of Sight“ 1998),
Freddie Mercury – 71 (†45), britischer Musiker und einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er/1980er-Jahre, der als Leadsänger der Band „Queen“ berühmt wurde,
Werner Herzog – 75, renommierter deutscher Filmregisseur des „Neuen deutschen Films“ (u. a. „Aguirre, der Zorn Gottes“ 1972, „Woyzeck“ 1979, „Fitzcarraldo“ 1982, „Cobra Verde“ 1987, „Grizzly Man“ 2005, „Encounters at the End of the World“ 2009),
Dieter Hallervorden – 82, einer der bekanntesten deutschen Kabarettisten und Komiker (u. a. „Nonstop Nonsens“ 1975–1980, „Spott-Light“ 1994–2003) sowie Schauspieler und Theaterleiter („Die Wühlmäuse“ seit 1960, „Schlossparktheater“ seit 2009),
John Cage – 105 (†79), einflussreicher US-amerikanischer Künstler und Komponist des 20. Jahrhunderts, der als Erfinder des „Happening“ gilt und ein bedeutender Vertreter der „Neuen Musik“ war (u. a. „4'33“ 1952, „Organ²/ASLSP“ 1985).
Quellenangaben