Guten Morgen zusammen

Mit einem Gewitter hat der Donnerstag genauso wenig zu tun, wie der Dienstag mit dem Dienst. Der Name leitet sich vielmehr vom germanischen Gott Donar (Thor) ab.
Im altbabylonischen und später im römischen Reich wurde jeder Wochentag einem Gott gewidmet. Der Donnerstag war der dies Iovis, der Tag des Jupiter. Andere Kulturen übernahmen diese Verbindung zwischen Wochentagen und Gottheiten, ersetzten sie aber oft mit ihren eigenen Göttern – hier: Donar.
Im Englischen verweist der Thursday ebenfalls auf Thor. Norweger nennen den Tag torsdag. Andere Sprachen leiten den Namen noch direkt von Jupiter ab: jeudi (Französisch), giovedi (Italienisch) und jueves (Spanisch).
Na denn - auf in den Donnerstag!
2/8 Vorfreude-auf-Freitag-Bohne - Verlässlich, anregend und aufweckend, wie immer, Danke,
Bogomir
und die Zeitung:
=> Die Brit Awards zählen neben den Grammys zu den wichtigsten Musikpreisen der Welt. Die Londoner Dua Lipa und Stormzy sind bei den Brit Awards zu den besten britischen Künstlern des Jahres gekürt worden, Ed Sheeran geht (fast) leer aus. Für die bemerkenswertesten Auftritte sorgten Liam Gallagher und Kendrick Lamar.
=> Trump erwägt, Lehrer zu bewaffnen: Nach dem Amoklauf in Florida hat der US-Präsident Überlebende ins Weiße Haus eingeladen: Die Schüler fordern schärfere Waffengesetze - Trump sinniert über die Idee, waffenfreie Zonen um Schulen abzuschaffen.
=> Polarluft aus Russland - Kältewelle kommt auf Deutschland zu: Eisige Temperaturen und starke Böen - Deutschland erwartet zum Wochenende einen Kälteeinbruch. Ein Lichtblick: Die Sonne vertreibt gleichzeitig das trübe Wetter der vergangenen Wochen.
Heute ist
Thinking Day
ein Gedenktag der Pfadfinderbewegung, an dem an die weltweite Gemeinschaft der Pfadfinder und den gemeinsamen Geburtstag von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, und seiner Frau Olave, einer einflussreichen Führerin der Pfadfinderinnenbewegung, erinnert wird.
An diesem Tag sammeln viele Gruppen für karitative Zwecke oder Aufgaben der Pfadfinderbewegung. In manchen Pfadfinderverbänden trägt man an diesem Tag öffentlich seine Pfadfinderkluft, um sich auf diese Weise öffentlich zur Pfadfinderbewegung zu bekennen.
Außerdem ist
Gassi-Gehen-Tag
Dieses Thema ist in vielen Haustierforen präsent: Wie oft muss ein Hund raus? Sicher ist, dass dies nicht vom Wetter oder der Befindlichkeit des Herrschens/Frauchens abhängen sollte sondern alleine durch die Signale, die das Tier aussendet. Grundsätzlich gilt es, individuell das richtige Maß zu finden. Als Faustregel für ausgewachsene Hunde gelten drei bis vier Gassirunden am Tag als optimal. Welpen müssen ihr Geschäft natürlich öfter erledigen und demzufolge wesentlich häufiger raus. Je nach Tagesform der Welpen kann dies bedeuten, dass Herrchen und Tier halbstündlich ins Freie müssen. Auch die Dauer des Gassigehens muss zur Rasse, zum Alter und zum Gesundheitszustand des Hundes passen. Zu ausgiebiges oder sehr kräftezehrendes Spazieren ist ebenso schädlich wie zu kurze Aufenthalte, vor allem wenn man die Rassenunterschiede nicht kennt. Während z.B. eine Englische Bulldogge vielleicht schon mit 20 Minuten zufrieden ist, braucht ein Husky wenigstens eine Stunde Auslauf pro Gassirunde.
Dann ist heute noch
Behaupte-Dich-gegen-Mobbing-Tag
Zur Feier des Tages wird von den Teilnehmern unterschrieben, dass sie das Mobbing nicht unterstützen und tragen aus Solidarität ein pinkes T-Shirt. Die Veranstaltung findet vor allem in Schulen, Unternehmen und anderen Organisationen weltweit statt. Im November fällt die Veranstaltung in die Anti-Mobbing-Woche.
Die Wahl fiel auf ein pinkes Shirt, da die Kampagne von zwei Studenten begonnen wurde, deren Kommilitone für das Tragen eines rosafarbenen Hemdes gemobbt wurde.
8 Tipps gegen Mobbing, die hier weiter ausgeführt werden:
1. Wehren Sie sich
2. Notizen als Erinnerungsstütze
3. Suchen Sie die Aussprache
4. Beschweren Sie sich
5. Unterstützung im Kollegenkreis
6. Reden Sie mit anderen
7. Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch
8. Jobwechsel als Ausweg
Schließlich ist heute der
Sei-bescheiden-Tag
Dieser Tag ist kein Tag, um zu mit seinen Erfolgen oder Leistungen prahlen oder sich gar mit Statussymbolen zu überhäufen. Bescheidenheit, auch Genügsamkeit, ist eine Verhaltensweise von Menschen, wenig von etwas für sich zu beanspruchen, selbst dann, wenn die Möglichkeit der Vorteilnahme bestehe; sie bedeutet auch, zugunsten anderer auf etwas zu verzichten. Hört sich erstrebenswert an; andererseits ist Bescheidenheit – zumindest kurzfristig – für sozialen sowie beruflichen Erfolg und die Selbstverwirklichung des einzelnen Menschen häufig hinderlich. In übertrieben starker Ausprägung kann die Bescheidenheit bis zur Unterwürfigkeit führen und durch den ständigen Verzicht ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Depression sein.
Ansonsten am
22. Februar:
2017 - Mehr als ein Jahr nach seinem Tod wird
David Bowie bei den Brit Awards ausgezeichnet. Er erhält den Preis als bester britischer Solokünstler und für das beste britische Album.
2015 -
Oscarverleihung: "Birdman" und "Grand Budapest Hotel" waren erwartungsgemäß Abräumer des Abends.
2014 - Mit überraschender Einigkeit fordert der UN-Sicherheitsrat in einer Resolution
freien Zugang für humanitäre Helfer in Syrien. Alle 15 Ratsmitglieder stimmen zu.
2013 - Die EU-Kommission will
keine Zwangsprivatisierung der Wasserversorgung. Darauf weisen EU-Umweltkommissar Janez Potocnik und sein Binnenmarkt-Kollege Michel Barnier in einer gemeinsamen Erklärung hin.
2009 - Das in Indien gedrehte Sozialmärchen «
Slumdog Millionär» erhält acht Oscars.
2005 - Auf den
Bildern der ESA-Raumsonde "Mars Express" entdecken Wissenschaftler auf dem Mars ein zugefrorenes Gewässer von der Größe der Nordsee.
1999 - Bis zu 50 000 europäische Landwirte demonstrieren in Brüssel gegen die EU-Agrarreform.
1996 - Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac gibt die
Abschaffung der Wehrpflicht ab 1997 bekannt.
1994 - Der Sachverständigenrat für Umweltfragen übergibt Umweltminister Klaus Töpfer (CDU) ein
erstes gesamtdeutsches Umweltgutachten.
1994 - »
Das ist eine klassische journalistische Behauptung. Sie ist zwar richtig, aber sie ist nicht die Wahrheit.« sagt Dr. Helmut Kohl (*1930), Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1982-1998), in der ARD-Nachrichtensendung 'Tagesthemen'. Er brachte damit die Erkenntnis auf den Punkt, dass zu komplexe Sachverhalte selten in ihrer Gesamtheit verstanden werden und sich nicht gut einprägen, pointierte Schlagzeilen hingegen schon. Beim Wettkampf um die Akzeptanz als "Wahrheit" gewinnt in der Regel die beste Geschichte. Eine Geschichte muss sich erzählen lassen und verstanden werden können. Ein Beispiel einer guten Geschichte ist eine, die ein Erzähler nach drei Whiskey noch erzählen kann, ein Zuhörer nach drei Whiskey noch versteht und an die er sich am nächsten Morgen noch erinnern kann.
1990 - Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entscheidet, dass
alle Frauen von Oberammergau bei den weltbekannten Passionsspielen mitwirken dürfen - ohne Ansehen von Alter oder Familienstand.
1986 - Der philippinische Armeechef Fidel Ramos fordert Staatspräsident Ferdinand Marcos nach dessen durch Betrug zustandegekommenen Wahlsieg vom 7. Februar zum Rücktritt auf und leitet damit die
Revolution gegen Marcos und die Einsetzung von Corazon Aquino als Präsidentin ein.
1974 - Die
Islamische Weltkonferenz ruft in Lahore zum Boykott Israels auf und nimmt die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) auf.
1974 - Samuel Byck versucht, auf dem Baltimore-Washington International Airport ein Flugzeug zu entführen, um es ins Weiße Haus zu lenken und
US-Präsident Richard Nixon zu ermorden. Bei dem Versuch werden ein Flughafenmitarbeiter und ein Pilot getötet, ehe Byck während der Erstürmung der Maschine durch die Polizei Selbstmord begeht.
1967 - In Indonesien tritt der
auf Lebenszeit gewählte Präsident Sukarno zurück und wird unter Hausarrest gestellt. Die Hintergründe dieses Schrittes bleiben unaufgeklärt. Neuer starker Mann wird General Suharto.
1943 - Die
Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst von der Widerstandsgruppe Weiße Rose werden vom Volksgerichtshof unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet.
1924 - In Magdeburg wird das «
Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold» zum Schutz der parlamentarischen Demokratie gegründet.
1819 -
Spanien verkauft Florida an die Vereinigten Staaten von Amerika. Spanien hatte Florida 1513 in Besitz genommen. Nach Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 hatte Spanien Florida an Großbritannien abgetreten, erhielt es aber im Frieden von Paris 1783 wieder zurück. Vor den Verkauf an die USA war Florida zwischen 1812 und 1814 durch amerikanische Truppen besetzt worden, nach Kriegsende verließen sie das Land nicht, so dass Spanien 1819 notgedrungen dem Verkauf zustimmte.
Geburtstage:
Drew Barrymore – 43, amerikanische Schauspielerin (u. a. „E. T. – Der Außerirdische“ 1982, „Triple Trouble“ 1984, „Guncrazy“ 1992),
James Blunt – 44, britischer Sänger, Musiker und Songschreiber (u. a. „You're Beautiful“ aus dem Debütalbum „Back to Bedlam“ 2004),
Claudia Pechstein – 46, deutsche Eisschnellläuferin und die erfolgreichste deutsche Olympionikin bei Olympischen Winterspielen (fünf Gold-, zwei Silber- und zwei Bronze-Medaillen),
Niki Lauda – 69, österreichischer Unternehmer, ehemaliger Rennfahrer und als dreifacher Weltmeister (1975, 1977, 1984) einer der erfolgreichsten Piloten der Formel 1,
Jonathan Demme – 74, amerikanischer Regisseur, der mit den sehr erfolgreichen Filmen „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) und „Philadelphia“ (1993) seinen kommerziellen Durchbruch und zugleich bisherigen Höhepunkt seiner Karriere hatte,
Horst Köhler – 75, deutscher Politiker, Ökonom und der ehemalige neunte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (2004 bis zu seinem Rücktritt 2010).
außerdem
Jeanette Biedermann (dt. Sängerin, 37)
Kyle MacLachlan (amerikanischer Schauspieler, Twin Peaks, 59)
Joachim Witt (deutscher Musiker und Schauspieler, 69)
Quellenangaben