Guten Morgen zusammen

Wochenmitte und letzter unbeschwerter Urlaubstag hier in Spanien; morgen geht's ans Saubermachen und Packen - da leidet der Spaß schon ein bisschen.
OK, die arbeitende Bevölkerung ist schlechter dran. Immerhin feiert sie heute auch Wochenbergfest!
Angenehme Teilung allerseits!
3/8 Wochenteilungs-Schok-Mok-Edition - Danke,
Bogomir
Den guten Wünschen für
HotPi schließe ich mich selbstverständlich an!
Hier die Morgenzeitung:
=> AGysi fordert Auslieferungsstopp für Puigdemont: Linken-Politiker Gregor Gysi schaltet sich in den Fall des katalanischen Politikers Carles Puigdemont ein. Die Bundesregierung solle dessen Auslieferung verhindern.
=> Jeder vierte Azubi will nicht mehr: Fast 150.000 Lehrlinge sind 2016 frühzeitig aus ihrem Ausbildungsvertrag ausgestiegen - ein neuer Höchststand. Einige Berufsgruppen sind davon besonders betroffen, heißt es in einem Zeitungsbericht.
=> USA listen 1300 chinesische Waren für Strafzölle auf: Elektronikprodukte, Flugzeugteile, Medikamente - rund 1300 chinesische Waren umfasst die Liste, die Trumps Handelsbeauftragter ausgearbeitet hat, um sie mit Strafzöllen zu belegen. China droht mit Konsequenzen.
Heute ist
Tag für die Aufklärung über Minengefahr
Er wurde durch die Generalversammlung der UNO im Jahr 2006 eingeführt. Der Tag soll für die Bedrohung durch Landminen und Fortschritte bei deren Beseitigung sensibilisieren.
Eine Landmine ist eine Explosionswaffe, die meistens verdeckt unter der Erdoberfläche verlegt wird und die in der Regel vom Opfer selbst ausgelöst wird. Man kann sie deshalb auch im weitesten Sinn als eine Sprengfalle bezeichnen. Die Nutzung von Landminen ist stark umstritten. Sie bleiben lange eine Gefahr für die Zivilbevölkerung, auch wenn der militärische Konflikt Jahrzehnte zurückliegt.
Die Verlegung von Minen ist relativ einfach und kostengünstig, ihre Räumung dagegen umso schwieriger und kostenintensiver. Besonders asymmetrische Konflikte wie Bürgerkriege hinterlassen gefährliche Minenfelder, weil diese bei der Verlegung selten kartografiert werden, großflächig ungezielt eingesetzt werden und der Einsatz besonders oft in Arealen zivilen Lebens erfolgt.
Dann ist noch
Tag der älteren Generation
Den gibt's offensichtlich zweimal im Jahr: In Deutschland wurde der Tag 1968 durch die Kasseler Lebensabendbewegung (LAB) ins Leben gerufen. Seitdem wird an jedem ersten Mittwoch im April durch Aktionen und Veröffentlichungen auf die Rolle der Senioren in der Gesellschaft aufmerksam gemacht.
Der internationale Tag der älteren Generation (engl. International Day of Older Persons) wird auf Beschluss der Vereinten Nationen vom 19. Dezember 1990 seit 1991 an jedem 1. Oktober begangen.
Die Zukunft sieht alt aus. Das ist keine gruselige Voraussage einer versierten Kirmes Wahrsagerin, sondern eine realistische Einschätzung zukünftiger Lebenswirklichkeiten. Das Schlagwort demografischer Wandel dürfte mittlerweile jedem Menschen schon mal begegnet sein.
Die medizinische Versorgung hat sich spürbar verbessert und Menschen über 70 sind gesünder und agiler als je zuvor. Jedenfalls gilt dies für einige Länder der Welt. Die Erfahrung und die Gelassenheit, welche die ältere Generation ins Wirtschafts-, Kultur– und Sozialleben mit erinbringt, kann ganz neue Impulse für unsere Zukunft liefern. Doch es gibt natürlich auch eine bekannte Schattenseite des demografischen Wandels.
Dadurch, dass in den nächsten 35 Jahren der Anteil der Erwerbstätigen, die in Rente gehen, immer größer wird, droht Deutschland – aber auch anderen europäischen Staaten – ein drastischer Anstieg der Sozialausgaben.
Die Art, wie wir mit den ältesten Mitgliedern unserer Gesellschaft umgehen zeigt, wie demokratisch und sozial ein Staat wirklich ist. Doch natürlich muss das Problem der immer älter werdenden Gesellschaft ernsthaft diskutiert werden, um möglichen negativen Konsequenzen frühzeitig vorzubeugen.
In China ist heute
Qingming-Fest
Das chinesische Totenfest fällt auf den 106. Tag nach dem chinesischen Sonnenkalender, 15 Tage nach Frühlings-Tagundnachtgleiche. Man fegt am Qingming-Fest die Gräber, legt Nahrungsmittel, Blumen und Gegenstände, die den Verstorbenen zu ihren Lebzeiten gefielen, vor die Gräber, zündet Weihrauchstäbchen an und verbrennt Totengeld.
Im Süden, im kantonesischen Teil Chinas, kann man zu dieser Zeit auf den Straßen viele Händler sehen, die neben Papiergeld auch Autos, Anzüge, und Schuhe aus Papier anbieten, die zu diesem Zweck verbrannt werden. Die verbrannten Dinge sollen den Vorfahren zur Verfügung stehen und sie freundlich gegenüber ihren Nachfahren stimmen, deren Geschicke sie leiten. An diesem Tag essen viele Chinesen nur kalte Speisen.
Außerdem ist heute noch
Erzähl-eine-Lüge-Tag
Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen hätte seine wahre Freude an diesem Tag. Er ist der Baron, dem die bisweilen haarsträubenden Geschichten des klassischen Baron Münchhausen zugeschrieben werden. Auch heute gibt es einige Zeitgenossen, die die Kunst der Lüge bis zur Perfektion beherrschen - Trump z.B. oder auch Erdogan. Gelogen wird durchaus auch aus Höflichkeit, Rücksichtnahme, Unsicherheit oder auch in Form der klassischen Notlüge. Eine der bekanntesten bewusst aufgebauten Unwahrheiten ist wohl die Bielefeldverschwörung. Natürlich ist sie eine Satire. Sie macht aber auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass durch den geschickten Einsatz von Unwahrheiten letztlich glaubwürdig dargestellt werden kann, dass es eine komplette, bekannte Stadt eigentlich nicht gibt. Es ist eine in sich geschlossene, nahezu unangreifbare Argumentationskette, die glaubwürdig da steht, wenn man es nicht wirklich selber besser wüsste.
Wer bisher noch nix Interessantes zum Feiern oder Gedenken für sich gefunden hat, der mag unter den folgenden Vorschlägen auswählen. Auch die sind für den heutigen Tag vorgesehen, ohne allerdings ein nennenswertes Web-Echo gefunden zu haben:
Lauf-um-Dinge-herum-Tag
Internationaler Tag der Karotte
Tag des Cordon Bleus
Tag des Vitamin C
Welttag der Ratte
Umarme-einen-Zeitungsverkäufer-Tag
Ansonsten am
4. April
2015 - In Tröglitz (Sachsen-Anhalt) stecken Unbekannte in der Nacht zum 4. April ein
fast fertiges Flüchtlingsheim in Brand. Der Dachstuhl des Hauses wird zerstört.
2014 - Die
deutsche Fotoreporterin Anja Niedringhaus wird in der afghanischen Provinz Chost von einem Polizisten erschossen.
2013 - Das Parlament des US-Bundesstaates Connecticut beschließt das bisher
schärfste Waffengesetz der USA.
2012 - Der Autor
Günter Grass sorgt mit seinem Gedicht «Was gesagt werden muss» für Empörung im In- und Ausland. Grass schreibt: «Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden».
2009 -
Fabian Hambüchen gewinnt in Mailand als erster Deutscher den Mehrkampf-Titel der Turn-Europameisterschaften.
2005 - Die Spaltung der rechtsnationalen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) ist besiegelt. An der Spitze des neuen «Bündnis für die Zukunft Österreichs» (BZÖ) steht
Jörg Haider
1996 -
Take That spielten ihr allerletztes Konzert in den Niederlanden.
1990 - Die erste Sendung des Reportagemagazins
stern TV, moderiert von Günther Jauch, wird auf dem Privatsender RTL live übertragen.
1979 -
Zulfikar Ali Khan Bhutto, 1977 vom Militär gestürzter pakistanischer Politiker, wird nach einem umstrittenen Prozess hingerichtet.
1975 - Bill Gates und Paul Allen gründen in Albuquerque, New Mexico, ein Softwareunternehmen, das später unter dem Namen
Microsoft einer der größten multinationalen Konzerne weltweit werden wird.
1972 - Der WDR strahlt die erste Folge der Hörfunksendereihe
ZeitZeichen aus, in deren Mittelpunkt historische Ereignisse stehen.
1969 - Der Amerikaner Haskell Karp erhält in Houston (Texas)
als erster Mensch vorübergehend ein Kunstherz, ehe ihm ein menschliches Herz implantiert wird. Karp stirbt am 8. April.
1968 - Im Lorraine Motel in Memphis, Tennessee, wird ein Attentat auf Martin Luther King verübt. Der Tod Martin Luther Kings führt in der Folge zu landesweiten Aufständen in den USA. Zwei Monate später wird James Earl Ray als mutmaßlicher Täter verhaftet.
1964 - Die
Beatles erobern mit fünf Liedern die ersten fünf Plätze der amerikanischen Hitparade.
1960 - Der von Bernhard und Michael Grzimek in Ostafrika gedrehte Film
«Serengeti darf nicht sterben» wird als bester Dokumentarfilm mit einem Oscar ausgezeichnet.
1958 - Britische Atomwaffengegner unter der Führung der Organisation Campaign for Nuclear Disarmament starten in London den
ersten Ostermarsch, den Aldermaston March zur Rüstungsfabrik in Aldermaston. Dabei hat das von Gerald Holtom entworfene Friedenszeichen seinen ersten Auftritt.
1949 - Mit dem Abschluss des Nordatlantikvertrags in Washington, D.C., gründen die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Italien, Portugal, Dänemark, Norwegen und Island die
NATO.
1925 - Der
Weltrundfunkverein (Union Internationale de Radiophonie) wird in Genf gegründet.
1865 -
Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch erscheint erstmals.
Geburtstage:
Nadine Keßler – 30, deutsche Fußballspielerin u. a. beim VfL Wolfsburg (seit 2011) und in der deutschen Nationalmannschaft (seit 2010), die 2014 zur Europas Fußballerin sowie Weltfußballerin des Jahres gewählt wurde, allerdings nach der 9. Knie-OP mit fraglicher sportlicher Zukunft,
Sami Khedira – 31, deutscher Fußballspieler u. a. beim VfB Stuttgart (2006–2010) und Real Madrid (seit 2010) sowie in der Deutschen Nationalmannschaft (seit 2009),
Heath Ledger – 39 (†28), australischer Schauspieler (u. a. „Brokeback Mountain“ 2005, „The Dark Knight“ 2008) und Oscar-Preisträger,
Bastian Pastewka – 46, deutscher Komiker und Schauspieler (u. a. „Die Wochenshow“ 1996–2002, „Der WiXXer“ 2004, TV-Serie „Pastewka“ seit 2005) sowie Synchronsprecher (u. a. „Madagascar“ 2005),
Robert Downey Jr. – 53, amerikanischer Schauspieler (u. a. „Chaplin“ 1992, „Natural Born Killers“ 1994, „Kiss Kiss, Bang Bang“ 2005, „Tropic Thunder“ 2008, „Sherlock Holmes“ 2009),
Hugo Weaving – 58, britisch-australischer Schauspieler, der als „Agent Smith“ in der „Matrix“-Triologie (1999–2003) international bekannt wurde und u. a. den Halbelben „Elrond“ in der „Herr der Ringe“- (2001–2003) und „Der Hobbit“-Triologie (ab 2012) spielte,
Armin Rohde – 63, deutscher Schauspieler (u. a. „Kleine Haie“ 1992, „Der bewegte Mann“ 1994),
Helme Heine – 77, deutscher Schriftsteller, Kinderbuchautor (u. a. „Freunde“, „Mullewapp“, „Prinz Bär“), Illustrator (u. a. „Tabaluga“) und Designer,
außerdem Aki Kaurismäki - 61,finnischer Kult-Regisseur
und
Daniel Cohn-Bendit - 73, deutscher Publizist und Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und Europe Écologie-Les Verts. Im Mai 1968 wurde er prominenter Sprecher der Studenten in Paris. Nach seiner Ausweisung aus Frankreich war er im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und der APO aktiv. In den 1970er Jahren gehört er zur Sponti-Szene in Frankfurt am Main und gab das Stadtmagazin Pflasterstrand heraus
Quellenangaben