Na dann drücken wir mal die Daumen, dass das Päckchen heute schon kommt,
sorei, denn Vorfreude ist zwar schön, muss aber nicht überstrapaziert werden

Guten Morgen zusammen

Samstag, strahlend blauer Himmel - Herz, was willst du mehr?
Ok - gemeinsames Grillen mit Freunden .... kommt demnächst auch wieder.
Genießt den herrlichen Tag in der Familie!
1/4 Samstags-Käffchen
Hier die Morgenzeitung:
=> Noch 40.000 Deutsche sitzen im Ausland fest: Die Deutschen sind Reiseweltmeister, das weiß die ganze Welt. Was das konkret in der Corona-Krise bedeutet, hat Außenminister Maas zu spüren bekommen. Sein Ministerium koordiniert die Rückholaktionen. Und da ist noch viel zu tun.
=> EU sucht demokratische Züchtigung: Der ungarische Premierminister Orban nimmt die Corona-Krise zum Anlass, die Gewaltenteilung seines Landes auszuhebeln. Die EU reagiert erst zögerlich, nun bringt sie vorsichtig ihre Waffen in Stellung. Außenminister Maas will Ungarn EU-Gelder streichen.
=> Müller befürchtet neue Gewalt in Afrika: Arbeitslosigkeit und Herausforderungen für das Gesundheitssystem - das Coronovirus ist schon für wohlhabende und stabile Gesellschaften eine Belastung. Entwicklungs- und Schwellenländer sind darauf deutlich schlechter eingestellt. Das könnte zu neuen Kriegen führen, fürchtet Entwicklungsminister Müller.
Spruch des Tages:
Heute ist
Tag für die Aufklärung über Minengefahr
Er wurde durch die Generalversammlung der UNO im Jahr 2006 eingeführt. Der Tag soll für die Bedrohung durch Landminen und Fortschritte bei deren Beseitigung sensibilisieren.
Eine Landmine ist eine Explosionswaffe, die meistens verdeckt unter der Erdoberfläche verlegt wird und die in der Regel vom Opfer selbst ausgelöst wird. Man kann sie deshalb auch im weitesten Sinn als eine Sprengfalle bezeichnen. Die Nutzung von Landminen ist stark umstritten. Sie bleiben lange eine Gefahr für die Zivilbevölkerung, auch wenn der militärische Konflikt Jahrzehnte zurückliegt.
Die Verlegung von Minen ist relativ einfach und kostengünstig, ihre Räumung dagegen umso schwieriger und kostenintensiver. Besonders asymmetrische Konflikte wie Bürgerkriege hinterlassen gefährliche Minenfelder, weil diese bei der Verlegung selten kartografiert werden, großflächig ungezielt eingesetzt werden und der Einsatz besonders oft in Arealen zivilen Lebens erfolgt.
In China ist heute
Qingming-Fest
Das chinesische Totenfest fällt auf den 106. Tag nach dem chinesischen Sonnenkalender, 15 Tage nach Frühlings-Tagundnachtgleiche. Man fegt am Qingming-Fest die Gräber, legt Nahrungsmittel, Blumen und Gegenstände, die den Verstorbenen zu ihren Lebzeiten gefielen, vor die Gräber, zündet Weihrauchstäbchen an und verbrennt Totengeld.
Im Süden, im kantonesischen Teil Chinas, kann man zu dieser Zeit auf den Straßen viele Händler sehen, die neben Papiergeld auch Autos, Anzüge, und Schuhe aus Papier anbieten, die zu diesem Zweck verbrannt werden. Die verbrannten Dinge sollen den Vorfahren zur Verfügung stehen und sie freundlich gegenüber ihren Nachfahren stimmen, deren Geschicke sie leiten. An diesem Tag essen viele Chinesen nur kalte Speisen.
Außerdem ist heute noch
Erzähl-eine-Lüge-Tag
Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen hätte seine wahre Freude an diesem Tag. Er ist der Baron, dem die bisweilen haarsträubenden Geschichten des klassischen Baron Münchhausen zugeschrieben werden. Auch heute gibt es einige Zeitgenossen, die die Kunst der Lüge bis zur Perfektion beherrschen - Trump z.B. oder auch Erdogan. Gelogen wird durchaus auch aus Höflichkeit, Rücksichtnahme, Unsicherheit oder auch in Form der klassischen Notlüge. Eine der bekanntesten bewusst aufgebauten Unwahrheiten ist wohl die Bielefeldverschwörung. Natürlich ist sie eine Satire. Sie macht aber auf eindrucksvolle Weise deutlich, dass durch den geschickten Einsatz von Unwahrheiten letztlich glaubwürdig dargestellt werden kann, dass es eine komplette, bekannte Stadt eigentlich nicht gibt. Es ist eine in sich geschlossene, nahezu unangreifbare Argumentationskette, die glaubwürdig da steht, wenn man es nicht wirklich selber besser wüsste.
Internationaler Tag der Kissenschlacht ist ebenfalls heute
Der International Pillow Fight Day ist als öffentliche Flash Mob-Aktion angelegt, bei der es nicht viele, aber immerhin einige Regeln zu beachten gilt. Die beiden Amerikaner Kevin Bracken und Lori Kufner von Newmindspace haben dazu den Guide How to Organize a Massive Pillow Fight als Ratgeber verfasst. Alle Teilnehmer treffen sich zu einer bestimmten Uhrzeit an einem öffentlichen Platz und lassen auf ein bestimmtes Signal hin die Kissen fliegen.
Dabei wird zwischen zwei zeitlichen Varianten differenziert: Die Kissenschlacht in der Nacht von Samstag auf Sonntag und der Kissenschlacht im Verlauf des Sonntags. Da die zweite Variante eine größere Öffentlichkeit garantiert und es mehr Menschen ermöglicht, an der Aktion teilzunehmen, findet der International Pillow Fight Day in den meisten Städten auch tagsüber statt.
Oberstes Gebot dabei ist, dass wer kein Kissen in der Hand hält, auch nicht attackiert werden darf. Dies gilt ebenso für Leute mit Kameras und Fotoapparaten. Die Veranstalter empfehlen weiterhin allen Brillenträgern, diese vorsichtshalber abzunehmen und sicher zu verstauen. Zwar hat es in den letzten Jahren durchaus Kissenschlachten gegeben, die über mehrere Stunden gingen, durchschnittlich dauert die Aktion aber nicht länger als ca. 20 Minuten.
Nach Beendigung der Aktion wird das kollektive Aufräumen quasi als Selbstverständlichkeit erwartet. Aus diesem Grund empfehlen die Initiatoren auch, die Aktion nicht in Parks oder Grünanlagen durchzuführen. Ein Flashmob ist kein Vandalismus.
Wer bisher noch nix Interessantes zum Feiern oder Gedenken für sich gefunden hat, der mag unter den folgenden Vorschlägen auswählen. Auch die sind für den heutigen Tag vorgesehen, ohne allerdings ein nennenswertes Web-Echo gefunden zu haben:
Lauf-um-Dinge-herum-Tag (z.B. als Novize auf dem Gebiet zunächst erst mal um den Block, vorzugsweise mit nem DIN A4-Block beginnend!)
Internationaler Tag der Karotte
Tag des Cordon Bleus
Tag des Vitamin C
Welttag der Ratte
Umarme-einen-Zeitungsverkäufer-Tag
Ansonsten am
4. April
2019 - Die AfD-Bundestagsabgeordnete Mariana Harder-Kühnel scheitert auch zum dritten Mal bei der
Wahl zur Vizepräsidentin des Bundestags. Nach ihr kandidieren auch die AfD-Politiker Gerold Otten und Paul Viktor Podolay erfolglos.
2018 - US-Präsident Donald Trump ordnet die
Entsendung von Soldaten der Nationalgarde an die Grenze zu Mexiko an. Dorthin haben sich Hunderte Flüchtlinge aus Honduras, Guatemala und El Salvador auf den Weg in die USA gemacht.
20178 - Bei einem Angriff mit dem
verbotenen Giftgas Sarin werden in der syrischen Rebellenstadt Chan Scheichun mehr als 80 Menschen getötet. Ein UN-Report vom Oktober macht die syrische Luftwaffe verantwortlich.
2015 - In Tröglitz (Sachsen-Anhalt) stecken Unbekannte in der Nacht zum 4. April ein
fast fertiges Flüchtlingsheim in Brand. Der Dachstuhl des Hauses wird zerstört.
2012 - Der Autor
Günter Grass sorgt mit seinem Gedicht «Was gesagt werden muss» für Empörung im In- und Ausland. Grass schreibt: «Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden».
2009 -
Fabian Hambüchen gewinnt in Mailand als erster Deutscher den Mehrkampf-Titel der Turn-Europameisterschaften.
2005 - Die Spaltung der rechtsnationalen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) ist besiegelt. An der Spitze des neuen «Bündnis für die Zukunft Österreichs» (BZÖ) steht
Jörg Haider
1996 -
Take That spielten ihr allerletztes Konzert in den Niederlanden.
1990 - Die erste Sendung des Reportagemagazins
stern TV, moderiert von Günther Jauch, wird auf dem Privatsender RTL live übertragen.
1979 -
Zulfikar Ali Khan Bhutto, 1977 vom Militär gestürzter pakistanischer Politiker, wird nach einem umstrittenen Prozess hingerichtet.
1975 - Bill Gates und Paul Allen gründen in Albuquerque, New Mexico, ein Softwareunternehmen, das später unter dem Namen
Microsoft einer der größten multinationalen Konzerne weltweit werden wird.
1972 - Der WDR strahlt die erste Folge der Hörfunksendereihe
ZeitZeichen aus, in deren Mittelpunkt historische Ereignisse stehen.
1969 - Der Amerikaner Haskell Karp erhält in Houston (Texas)
als erster Mensch vorübergehend ein Kunstherz, ehe ihm ein menschliches Herz implantiert wird. Karp stirbt am 8. April.
1968 - Im Lorraine Motel in Memphis, Tennessee, wird ein Attentat auf Martin Luther King verübt. Der Tod Martin Luther Kings führt in der Folge zu landesweiten Aufständen in den USA. Zwei Monate später wird James Earl Ray als mutmaßlicher Täter verhaftet.
1964 - Die
Beatles erobern mit fünf Liedern die ersten fünf Plätze der amerikanischen Hitparade.
1960 - Der von Bernhard und Michael Grzimek in Ostafrika gedrehte Film
«Serengeti darf nicht sterben» wird als bester Dokumentarfilm mit einem Oscar ausgezeichnet.
1958 - Britische Atomwaffengegner unter der Führung der Organisation Campaign for Nuclear Disarmament starten in London den
ersten Ostermarsch, den Aldermaston March zur Rüstungsfabrik in Aldermaston. Dabei hat das von Gerald Holtom entworfene Friedenszeichen seinen ersten Auftritt.
1949 - Mit dem Abschluss des Nordatlantikvertrags in Washington, D.C., gründen die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Italien, Portugal, Dänemark, Norwegen und Island die
NATO.
1925 - Der
Weltrundfunkverein (Union Internationale de Radiophonie) wird in Genf gegründet.
1865 -
Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch erscheint erstmals.
Geburtstage:
Nadine Keßler – 32, deutsche Fußballspielerin u. a. beim VfL Wolfsburg (seit 2011) und in der deutschen Nationalmannschaft (seit 2010), die 2014 zur Europas Fußballerin sowie Weltfußballerin des Jahres gewählt wurde, allerdings nach der 9. Knie-OP mit fraglicher sportlicher Zukunft,
Sami Khedira – 33, deutscher Fußballspieler u. a. beim VfB Stuttgart (2006–2010) und Real Madrid (seit 2010) sowie in der Deutschen Nationalmannschaft (seit 2009),
Heath Ledger – 41 (†28), australischer Schauspieler (u. a. „Brokeback Mountain“ 2005, „The Dark Knight“ 2008) und Oscar-Preisträger,
Bastian Pastewka – 48, deutscher Komiker und Schauspieler (u. a. „Die Wochenshow“ 1996–2002, „Der WiXXer“ 2004, TV-Serie „Pastewka“ seit 2005) sowie Synchronsprecher (u. a. „Madagascar“ 2005),
Robert Downey Jr. – 55, amerikanischer Schauspieler (u. a. „Chaplin“ 1992, „Natural Born Killers“ 1994, „Kiss Kiss, Bang Bang“ 2005, „Tropic Thunder“ 2008, „Sherlock Holmes“ 2009),
Hugo Weaving – 60, britisch-australischer Schauspieler, der als „Agent Smith“ in der „Matrix“-Triologie (1999–2003) international bekannt wurde und u. a. den Halbelben „Elrond“ in der „Herr der Ringe“- (2001–2003) und „Der Hobbit“-Triologie (ab 2012) spielte,
Armin Rohde – 65, deutscher Schauspieler (u. a. „Kleine Haie“ 1992, „Der bewegte Mann“ 1994),
Helme Heine – 79, deutscher Schriftsteller, Kinderbuchautor (u. a. „Freunde“, „Mullewapp“, „Prinz Bär“), Illustrator (u. a. „Tabaluga“) und Designer,
außerdem Aki Kaurismäki - 63,finnischer Kult-Regisseur
und
Daniel Cohn-Bendit - 75, deutscher Publizist und Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und Europe Écologie-Les Verts. Im Mai 1968 wurde er prominenter Sprecher der Studenten in Paris. Nach seiner Ausweisung aus Frankreich war er im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) und der APO aktiv. In den 1970er Jahren gehört er zur Sponti-Szene in Frankfurt am Main und gab das Stadtmagazin Pflasterstrand heraus
Quellenangaben