Guten Abend zusammen

Dachte eigentlich, ich hätte meine Aufgaben lange erledigt - aber leider waren die Infos noch nicht an der Reihe. Aber noch ist ja heute und nicht morgen.
7/8 Schonkaffee - thx,
Bogomir
Die Schlagzeilenauswahl:
2 x Flüchtlings-Bürgerentscheide
=>
Bürgerentscheid in Titz: Mehrheit gegen Flüchtlingsunterkunft. Rund 7.000 Wahlberechtigte aus Titz im Kreis Düren stimmten in einem Bürgerentscheid darüber ab, ob im Ortsteil Ameln eine Landesunterkunft für 350 Geflüchtet entsteht. Fast 62 Prozent stimmten dagegen.
Bürgerentscheid in Raesfeld: Flüchtlingsunterkunft in Jugendhaus kann bleiben. Auf die Frage, ob das Jugendhaus "Erle" in Zukunft ausschließlich für Jugendaktivitäten genutzt werden soll anstatt als Flüchtlingsunterkunft, stimmten am Sonntag fast 60 Prozent mit Nein, gut 40 Prozent mit Ja. Die Jugendarbeit in Raesfeld wurde in ein Obergeschoss der Sporthalle verlagert, direkt neben der Flüchtlingsunterkunft.
....und ein anderes Bürgerbegehren:
=> Bürgerbegehren über Tötung von Tauben in Limburg gescheitert: Im hessischen Limburg entschied eine knappe Mehrheit von 53 Prozent, dass dort rund 700 Tauben wie geplant getötet werden sollen. Nach einem Beschluss der Stadt soll ein Falkner den Auftrag bekommen, einen Teil der Tauben einzufangen, zu betäuben und per Genickbruch zu töten. Dagegen richtete sich das Bürgerbegehren der Initiative "Stoppt das Taubentöten".
=> Polizei-Lagezentrum in Neuss wird offiziell eröffnet: Vier Tage vor Beginn der Fußball-EM weihen Bundesinnenministerin Faeser (SPD) und NRW-Innenminister Reul (CDU) heute in Neuss das Lagezentrum ein. Es soll einen reibungslosen und sicheren Verlauf des Mammut-Events gewährleisten. Rund 600 deutsche und internationale Sicherheitsbeamte aus den EM-Ländern werden im Einsatz sein. Neuss wurde als Standort ausgewählt, weil mit Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln und Dortmund gleich vier der zehn EM-Stadien in der Nähe liegen.
Quelle
Spruch des Tages:
Letzten Samstag gab es übrigens gab's in 15 deutschen Städten
eine CSD-Parade, unter anderem in Bielefeld, Celle und Recklinghausen.
Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-Personen und Intersexuellen. An diesen Tagen wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert. Die Veranstaltungen sind nicht auf den Juni beschränkt, sie verteilen sich auf ein halbes Jahr von Anfang Mai bis Ende September. Die größten Umzüge anlässlich des CSD im deutschsprachigen Raum finden in Berlin und Köln statt.
Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride und Pride Parades gesprochen, während in slawischsprachigen Ländern die Gedenktage für LGBTI-Menschen meist Gleichheitsparaden genannt werden, wie beispielsweise die Parada Równosci in Polen.
Der CSD erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Stadtviertel Greenwich Village: In den frühen Morgenstunden des 28. Juni 1969 fand in der Bar Stonewall Inn der sogenannte Stonewall-Aufstand statt. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit trans- und homosexuellem Zielpublikum. Besonders betroffen von Misshandlungen und Willkür waren Afroamerikaner und solche mit lateinamerikanischer Herkunft.
Als sich an diesem Abend insbesondere Dragqueens und transsexuelle Latinas und Schwarze gegen die wiederkehrenden Kontrollen wehrten, war dies der Ausschlag für tagelange Straßenschlachten mit der New Yorker Polizei. Um des ersten Jahrestages des Aufstands zu gedenken, wurde das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Seitdem wird in New York am letzten Samstag des Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. Daraus ist eine internationale Tradition geworden, im Sommer eine Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben abzuhalten.
Hier findet man eine Liste mit allen 188 CSD-Veranstaltungen in D in diesem Sommer.[/I]
Heute ist
Kindersicherheitstag
Seit dem Jahr 2000 organisiert und koordiniert die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. den Kindersicherheitstag. Ziel der Veranstaltung ist es, Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken.
Zum diesjährigen Kindersicherheitstag wurden in einer repräsentativen Umfrage mehr als 1.000 Eltern zu Kinderunfällen und ihrem Sicherheitsempfinden befragt. Die Studie beweist: Eltern unterschätzen die Unfallhäufigkeit zuhause!
Eltern denken in erster Linie an Verkehrsunfälle, wenn es um die Sicherheit ihrer Kinder geht. Tatsächlich aber lauern viele Unfallgefahren für Kinder gerade dort, wo wir uns am sichersten fühlen: zuhause. Dass Eltern das eigene Zuhause als sicheren Ort einschätzen, belegt die aktuelle repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Eltern der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e. V. zusammen mit ihren Kooperationspartnern Ariel und Lenor des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble (P&G). Gemeinsam setzen sich die Partner deshalb auch dieses Jahr anlässlich des Kindersicherheitstages am 10. Juni 2024 für mehr Sicherheit zu Hause ein.
Der Studie zufolge hatte jedes fünfte Kind im vergangenen Jahr einen Unfall, der ärztlich behandelt werden musste. Knapp zwei Drittel der Unfälle von Kindern geschehen im häuslichen Umfeld. Die Wahrnehmung der Eltern steht im deutlichen Widerspruch dazu: Über 80 Prozent der befragten Eltern wähnen ihr Kind zu Hause in Sicherheit, während nur jedes zehnte Elternteil von einem hohen Unfallrisiko in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus ausgeht. Deutlich mehr Eltern halten den Straßenverkehr für gefährlich (40 Prozent).
Dann ist heute noch
Eistee-Tag
Dieser Tag wird am besten mit einem leckeren Eistee in der Hand gefeiert! Eistee ist ein Kaltgetränk, für das Tee zunächst heiß zubereitet und dann rasch mit Eiswürfeln abgekühlt wird. Tee, der langsam abkühlt, neigt dazu, bitter zu werden, was durch die schnelle Abkühlung vermieden wird. Zwar finden sind bereits im frühen 19. Jahrhundert zahlreiche Rezepte für gekühlte Teegetränke in der britischen und US-amerikanischen Küche bekannt, bekannt gemacht wurde diese Teevariante, so behaupten zumindest die meisten Quellen, unter dem Namen Eistee durch den Briten Richard Blechynden. Dieser war 1904 auf der Weltausstellung im amerikanischen St. Louis als Direktor des East Indian Pavilion für den Vertrieb indischer Teesorten zuständig und sollte die amerikanischen Besucher, die bis dato hauptsächlich grünen Tee kannten, vom schwarzen Tee überzeugen. Da während der Weltausstellung allerdings eine riesige Hitzewelle über das Land rollte, hatte Blechynden die Befürchtung, dass heiß servierter kein großer Erfolg sein würde und dementsprechend ließ er den Tee durch gekühlte Bleirohre herunterkühlen und servierte ihn als Iced Tea.
Außerdem findet heute mit dem
Portugal-Tag der portugiesische Nationalfeiertag statt.
Der Tag steht nicht nur im Zeichen der Sprache und Kultur. Er soll auch das Gedenken an den Nationaldichter Luís Vaz de Camões bewahren. Das Datum erinnert an den Todestag des Dichters im Jahr 1580. Er schrieb unter anderem das Gedicht „Os Lusíadas“, was als portugiesisches Nationalgedicht angesehen werden kann. In diesem werden die Geschichte und die Errungenschaften des Landes zelebriert. Es beschäftigt sich vor allem mit den Erkundungen und Eroberungen der Portugiesen im 16. Jahrhundert. Camões gilt auch heute noch als Abenteurer und Entdecker. Der Überlieferung nach kämpfte er in Ceuta, segelte nach Kotschinchina (heutiges Südvietnam) und überlebte dort einen Schiffbruch. Während seiner Reisen schrieb er Gedichte und andere Texte, so auch die „Os Lusíadas“. Der Dichter ist in Portugal auch ein Symbol des Nationalismus. Denn bei der Einweihung des Nationalstadions am 10. Juni 1944 wurde dieses Datum zum „Tag der portugiesischen Rasse“ ernannt. Die Nelkenrevolution im Jahr 1974 führte zur Abschaffung des Feiertages, da die linken Kräfte dem Nationalismus entgegen wirken wollten. Kurze Zeit später wurden die Feierlichkeiten in Gedenken an den Dichter wieder eingeführt und als Fest für alle Portugiesen weltweit erneuert.
Schließlich ist noch
Tag des Kugelschreibers
Dieses Jahr wird der Kugelschreiber 81 Jahre alt.
Es ist also nun an der Zeit, ihn für seinen unermüdlichen Einsatz zu ehren. Selbst in Zeiten des Computers brauchen wir ihn - und sei es nur, um eine interessante Webadresse zu notieren.
Nach langer, mühsamer Entwicklungszeit konnte László Biró das Schreibgerät am 10. Juni 1943 in Argentinien patentieren lassen. Heute verdanken nicht nur Vielschreiber und Marketinghersteller dem Ungarn den inzwischen zum Massenprodukt gewordenen Kuli, sondern auch die weltweit agierenden Sammler und Liebhaber.
Ansonsten am
10. Juni:
2022 - Nach anhaltenden Querelen bei der Schriftstellervereinigung PEN gibt es nun zusätzlich einen
neuen Verband PEN Berlin. 150 Mitglieder wählen den Journalisten Deniz Yücel und die Schriftstellerin Eva Menasse («Dunkelblum») an die Spitze des Verbandes.
2019 - Die
Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof gehört jetzt komplett zur Signa-Holding des österreichischen Milliardärs René Benko. Er übernimmt die Anteile des kanadischen Konzerns Hudson's Bay Company. Stellenabbau und Filialschließungen sollen das Unternehmen sanieren.
2014 - Bundespräsident Joachim Gauck darf
Rechtsextremisten und NPD-Anhänger "Spinner" nennen. Das Bundesverfassungsgericht weist eine Klage der NPD gegen Gauck ab.
2004 - Das Schweizer Parlament schafft gesetzliche Grundlagen, durch die sich
gleichgeschlechtliche Paare auf dem Standesamt registrieren lassen können.
2001 - Während des Sonderparteitages der Berliner SPD bekennt sich der Fraktionschef und Spitzenkandidat Klaus Wowereit (*1953) mit den Worten »
Ich bin schwul und das ist gut so.« offen zu seiner Homosexualität. Mit den Stimmen der SPD, der PDS und der Grünen wird Wowereit als Nachfolger von Eberhard Diepgen zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt.
1999 - Die NATO beendet nach 79 Tagen die
Luftangriffe gegen Serbien, nachdem der Rückzug der jugoslawischen Sicherheitskräfte aus dem Kosovo begonnen hat.
1990 - In Mailand gewinnt die deutsche Fußballnationalmannschaft ihr
Auftaktspiel zur Weltmeisterschaft in Italien mit 4:1 gegen Jugoslawien. Dieser Sieg gilt als Grundstein für den späteren Titelgewinn der deutschen Mannschaft.
1982 - Der deutsche Regisseur, Filmproduzent und Autor
Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) stirbt an einer Überdosis Kokain vermischt mit Barbituraten in München. Zu seinen bekanntesten Werken gehören: »Katzelmacher« (1969), »Angst essen Seele auf« (1973), »Die Ehe der Maria Braun« (1978), »Berlin Alexanderplatz« (1979), »Lili Marleen« (1980) und »Die Sehnsucht der Veronika Voss« (1982).
1968 - Italien gewinnt die Wiederholung des Endspiels um den
erstmals offiziell vergebenen Titel eines Fußball-Europameisters in Rom mit 2:0 gegen Jugoslawien.
1944 - Als
Repressalie gegen die französische Widerstandsbewegung ermorden deutsche SS-Verbände in dem französischen Dorf Oradour-sur-Glane 642 Menschen.
1943 - Der ungarische Hypnotiseur und Journalist Laszlo Biro meldet den von ihm
erfundenen Kugelschreiber zum Patent an.
1942 - Als
»Vergeltungsaktion« für den bei einem Attentat getöteten Reinhard Heydrich (1904-1942) zerstören Einheiten der SS das Dorf Lidice bei Prag und ermorden alle Männer über 15 Jahren. Die Frauen werden in Konzentrationslager verschleppt, die Kinder an verschiedene Orte gebracht. Am 27. Mai war Heydrich durch ein Attentat tschechischer Widerstandskämpfer in Prag schwer verletzt worden und am 4. Juni an den Folgen gestorben. Bis zum 1. September werden 1.357 Männer und Frauen durch Standgerichte zum Tode verurteilt.
1929 - In Berlin wird der
erste amerikanische Tonfilm uraufgeführt. »Der singende Narr« (The Jazz Singer, USA 1927) mit Al Jolson (1885-1950) in der Hauptrolle stößt auf unterschiedliche Meinungen. Während einige Kritiker den Film als »modernes Wunder« bezeichnen, kritisiert der Deutsche Musikerverband: »Der Tonfilm verdirbt Gehör und Augen und wirkt nervenzerrüttend«. In den USA hat der Film bereits am 6. Oktober 1927 Premiere
1926 - Der
spanische Architekt Antoni Gaudí (Antonio Gaudí y Cornet, 1852-1926) stirbt in Barcelona. Sein architektonisches Meisterwerk ist die wohl ungewöhnlichste Kathedrale der Welt, »La Sagrada Familia« (»Die Heilige Familie«) in Barcelona, deren Grundstein 1882 gelegt wird. Es kommt jedoch zu Zerwürfnissen des Diözesanarchitekten Francisco de Paula del Villar mit der geistlichen Bruderschaft. Am 3. November 1883 beginnt Gaudí mit Entwurfsarbeiten für die Kirche, die zu seinem Lebenswerk wird. Die Kathedrale ist 170 Meter hoch und bietet über 13.000 Sitzplätze.
Am 12. Juni findet ein Trauerzug zu Ehren Gaudís zur Kirche Sagrada Familia statt, die Beisetzung erfolgt in der dortigen Krypta.
1909 - Der in Seenot geratene britische Dampfer «Slavonia» sendet den
ersten Notruf «SOS» auf Grundlage des Morse-Codes. Die wegen des eindringlichen Rhythmus gewählte Buchstabenfolge löste den Code CQD («come quick danger») ab.
1829 - Auf der Themse (England) wird erstmals das Achterrennen zwischen den
Universitätsmannschaften von Oxford und Cambridge ausgetragen.
1190 - Auf dem Dritten Kreuzzug
stirbt Kaiser Friedrich I. Barbarossa in Anatolien. Er ertrinkt beim Baden im Gebirgsfluss Saleph.
Geburtstage:
Alexandra Stan - 35, rumänische Sängerin, die 2010 mit ihrer Hit-Single „Mr. Saxobeat“ europaweit die Charts stürmte,
Veronica Ferres - 59, deutsche Schauspielerin (u. a. „Das Superweib“ 1996, „Rossini“ 1997, „Die Manns“ 2001),
Jürgen Prochnow - 83, deutscher Schauspieler (u. a. „Das Boot“ 1981, „Der englische Patient“ 1996, „Air Force One“ 1997, „The Da Vinci Code“ 2006),
außerdem
Harald Juhnke – 95 (†75), deutscher Schauspieler, Sänger, Entertainer und Showmaster
und
Maurice Sendak – 96 (†83), amerikanischer Kinderbuchautor, Illustrator und Bühnenmaler, dessen bekanntestes Werk das Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ (1963) ist.
Quellenangaben