Konradin
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- März 2008
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- 2.942
Kann ich, freefloating.
1/10
Da habe ich mir glatt die Arbeit gespart, NeHe. Danke.
Nach dem amerikanischen Hochzeitsfotografen Ryan Brenizer ist eine ganz bestimmt Methode benannt. Der Zweck ist, ein Objekt (in seinem Fall ein Hochzeitspaar) knackscharf zu belichten und den Hintergrund bewusst verschwimmen zu lassen. Die Lichtstärke üblicher Objektive lässt dies allerdings nicht so zu, wie er es gern hätte, zumal das Freistellpotential gerade von Weitwinkelobjektiven eher vewrschwindend gering ist.
Mit der Brenzer-Methode simuliert man solch ein Objektiv, indem man mehrere Aufnahmen (üblicherweise zwischen 16 und 120) macht, die man anschliessend zu einem einzigen Bild zusammenfügt.
Wichtig ist dabei, den Fokus auf das Brautpaar zu setzen und über alle Bilder konstant zu halten (wobei die Teilbilder des Hintergrundes natürlich alle - vorsätzlich - unscharf werden). Viel Aufwand für ein einziges Bild, aber das Ergebnis ist es (manchmal) wert.
Mein Bild hingegen ist eine Brenizer-Manipulation. Zwischen den beiden Drahtstücken befand sich ein Pfahl. Die Manipulation bestand nun darin, ein einziges weiteres Teil des Pfahles hinzuzufügen, das einen Teil der Berechnung inplausibel machte und den Pfahl somit aus dem Ergebnis ausblendete. Das Ursprüngliche Brenizer-Bild besteht aus 11 Einzelbildern, natürlich mit Pfahl.
P.S. Die Verkleinerung ist natürlich ein Witz. Im Original ist der Stacheldraht knackscharf (vor unscharfem Hintergrund), fast wie bei einem Makro.
Einen Nachteil der Brenizer-Methode möchte ich aber nicht verschweigen. Er funktioniert eigentlich nur bei bewegungslosen Szenen (aus vielen Bildern hintereinander wird ein gleichzeitiges Bild). Bei Gräsern oder Blättern im Wind stööst er schnnel an seine Grenzen - oder hinterlässt Bildfehler, die mitunter surrealistisch anmuten...
1/10
Da habe ich mir glatt die Arbeit gespart, NeHe. Danke.
Nach dem amerikanischen Hochzeitsfotografen Ryan Brenizer ist eine ganz bestimmt Methode benannt. Der Zweck ist, ein Objekt (in seinem Fall ein Hochzeitspaar) knackscharf zu belichten und den Hintergrund bewusst verschwimmen zu lassen. Die Lichtstärke üblicher Objektive lässt dies allerdings nicht so zu, wie er es gern hätte, zumal das Freistellpotential gerade von Weitwinkelobjektiven eher vewrschwindend gering ist.
Mit der Brenzer-Methode simuliert man solch ein Objektiv, indem man mehrere Aufnahmen (üblicherweise zwischen 16 und 120) macht, die man anschliessend zu einem einzigen Bild zusammenfügt.
Wichtig ist dabei, den Fokus auf das Brautpaar zu setzen und über alle Bilder konstant zu halten (wobei die Teilbilder des Hintergrundes natürlich alle - vorsätzlich - unscharf werden). Viel Aufwand für ein einziges Bild, aber das Ergebnis ist es (manchmal) wert.
Mein Bild hingegen ist eine Brenizer-Manipulation. Zwischen den beiden Drahtstücken befand sich ein Pfahl. Die Manipulation bestand nun darin, ein einziges weiteres Teil des Pfahles hinzuzufügen, das einen Teil der Berechnung inplausibel machte und den Pfahl somit aus dem Ergebnis ausblendete. Das Ursprüngliche Brenizer-Bild besteht aus 11 Einzelbildern, natürlich mit Pfahl.
P.S. Die Verkleinerung ist natürlich ein Witz. Im Original ist der Stacheldraht knackscharf (vor unscharfem Hintergrund), fast wie bei einem Makro.
Einen Nachteil der Brenizer-Methode möchte ich aber nicht verschweigen. Er funktioniert eigentlich nur bei bewegungslosen Szenen (aus vielen Bildern hintereinander wird ein gleichzeitiges Bild). Bei Gräsern oder Blättern im Wind stööst er schnnel an seine Grenzen - oder hinterlässt Bildfehler, die mitunter surrealistisch anmuten...

so ein abgestandenes zeugs zu trinken und dann auch alleine , mitten am tage 

... 
