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Na ja, ich bin nicht mehr so ein großer Fan von Dustin Hoffman
seit der Scientologen - Geschichte!

10/12
 
@silvest:

ömpf, was, der auch?

...wobei: das mit dem krebs seh ich unabhängig von solchen sachen....
 
Ok, beide Merkmale hängen wahrscheinlich nicht direkt voneinander ab. Aber man weiß ja nie.

Für beide Merkmale je ein Kaffee.

0/12
 
Ja richtig sorei da tut mir auch jeder leid der an dieser Krankheit leidet!
Ich war gestern erst zu einer Beerdigung aus dem gleichen Grund.

Aber Dustin Hoffmann soll gesagt haben:
"Deutschland würde mit den Scientologen das Gleiche machen wie damals mit den Juden."

Seitdem sehe ich ihn sehr kritisch.

Entschuldigung für dieses ernste Thema in dieser Runde. 1/12

thx 4 coffee konradin
 
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Aber Dustin Hoffmann soll gesagt haben:
"Deutschland würde mit den Scientologen das Gleiche machen wie damals mit den Juden"

Stimmt nicht ganz, silvest.

Er hat zusammen mit anderen (US-Talmaster-Ikone Larry King, Nancy Sinatra, Dustin Hoffman, Goldie Hawn, Oliver Stone und andere – alle keine Scientologen) Mitte der 90er einen offenen Brief an den damaligen Bundeskanzler Kohl unterschrieben, der auch gleichzeitig als Inserat veröffentlicht wurde.
Zitat daraus:
„Im Deutschland der 30er-Jahre machte Hitler religiöse Verfolgung zum Staatsgesetz. Juden wurden zuerst geringgeringgeschätzt, dann von sehr vielen Aktivitäten ausgeschlossen, dann diffamiert und letztendlich das Ziel unaussprechlicher Gräuel. Die Welt sah sprachlos zu. … In den 30er-Jahren waren es die Juden, heute sind es die Scientologen.“

Das geschah nicht auf Eigeninitiative dieser Leute, sie haben sich einspannen lassen.
Übrigens gibt es 2 Versionen des Briefes:
Eine deutsche Version von 1992 (ohne diesen Abschnitt)
und eine englische Version von 1996 (mit dem Vergleich) - beide kann man hier lesen.

2/12
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da muss man aber schon sehr gutgläubig sein, um sich auf solche Vergleiche einzulassen.

Man sollte schon ganz genau überlegen, für wen man sich mit welchen Worten einsetzt. Zumal es schon recht heftig ist, gleich mit der Holocaust-Keule gewaltig Stimmung zu machen.

Wer bereit ist, solche Aussagen mitzutragen, der hätte wahrscheinlich auch entsprechende Aussagen der Nazis mitgetragen. Denn auch diese haben es durchaus verstanden, sich als Opfer darzustellen.

3/12

Mein Verständnis für Mitunterzeichner solcher Offenen Briefe hält sich in engen Grenzen. Sie sind Mittäter und keineswegs Opfer.

Auch Hitler & Co wären nie an die Macht gekommen, wenn niemand Stimmung für sie gemacht hätte. Ohne Mittäter und Mitläufer hätte dieser Spuk niemals stattfinden können.
 
Danke lp für die Richtigstellung!
Hab es grad selber nachgelesen.

4/12

Aber lass uns blos weg von dem Thema!

Als kleine Anschubhilfe hab ich noch einen NSA - Witz

Obama besucht einen Kindergarten.
Da spricht ihn der kleine Kevin an.
Hallo Onkel Obama ich hab gehört
du kannst den Computer von meinem
Daddy reparieren!
Da antwortet Obama:
Mein lieber Junge,
der Mann ist nicht dein Vater! ;)
 
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Guten Abend
Wie ich sehe, werden heute teilweise ernste Themen gewälzt. Ich persönlich finde es wichtig, einen Schauspieler von seiner religiösen Einstellung zu trennen. Die Schauspielerei ist ein Beruf und er sollte, wie jeder andere Beruf auch, professionell ausgeübt werden. Noch haben wir ja zum Glück, zumindest in Wildwest-Europa, Religionsfreiheit.

Ich nehme den Rest und brutzel noch eine Minikanne... 1/5 für die Nachteulen. :)
 
2/5 thx ff

happy-brutzel-bean

@Nehe
ja :D
aber auch müde, nach der weiteren einrichtungs-arbeit..
 
moin ff ;)

Ich hab auch ein bisschen darüber nachgegrübelt ...
Bin nicht so sicher, ob man das trennen kann; wer im Rampenlicht steht (gewissermaßen durch "uns" dorthin bugsiert), hat Macht und Einfluss - er sollte dies auch verantwortungsvoll nutzen.
Wichtiger für mich ist die Frage, ob's ein einmaliger Ausrutscher war.

3/5 (sorei war schneller)

Hypothetischer Fall:
Ein bekennender Rassist und Volksverhetzer spielt in einem klasse Film mit, der eindrucksvoll und überzeugend Völkerverständigung propagiert. Überspitzt, aber denkbar.
Gehen wir in's Kino?

Jetzt gehen wir jedenfalls in die Heia ;)
Gute N8
 
@littleprof: Tja, ein krasses Beispiel. Ich weiss auch nicht, wie ich in diesem Fall damit umgehen würde. Das muss ich zugeben. Aber nehmen wir beispielsweise Tom Cruise, welcher ja auch obengenannter Vereinigung angehört. Persönlich werde ich nicht warm mit ihm und trotzdem sehe ich seine Filme gerne. Ich versuche zumindest hier eine Trennung zu machen. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dennoch sehe ich Scientology keineswegs als Religion an. Scientology ist im Grunde genommen ein Schneeball-System, welches sich gewisser Freizügigkeiten wegen als Religionsgemeinschaft tarnt.

Auch das Trennen von Rolle und Privatem ist mitunter eine nicht ganz einfache Sache. Ein vielseitiger Schauspieler spielt eine Rolle und wendet sich dann der nächsten zu. Andere Schauspieler hingegen leiern immer das gleiche Klischee herunter, welches ihrer eigenen Mentalität entspricht. Ich denke da z.B. an Ronald Reagan und wie jeder weiß ließ gerade der es nicht bei der Schauspielerei bewenden. Sein Job änderte sich, seine Mentalität blieb hingegen gleich.

4/5

Jedenfalls danke für den Nachschub.
 
@Konradin: Ja, es ist tatsächlich eine berechtigte Frage, ob dieser Verein die Kriterien einer Religionsgemeinschaft erfüllt. Ich habe da auch meine Fragezeichen. Zumindest geht die Selbstdeklaration in diese Richtung. Wie auch immer...auch sie dürfen "glauben" was sie wollen, solange sie sich an das Gesetz halten. Das mit den Schauspielern ist ja auch sehr interessant. Ich frage mich immer, wie gut ein Schauspieler seine Rolle von seinen eigenen Persönlichkeitsanteilen trennen kann und wo sogar eine grosse Uebereinstimmung besteht.

PS: So ich muss ins Bett, schlaft gut! :-) Fortsetzung folgt...vielleicht. ;-)
 
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Wenn sich ein Schauspieler nicht nur oberflächlich betrachtet glaubwürdig in Fritz Haarmann und Josef Mengele 'hineindenken' kann, dann ist dies unter anderem ein Zeichen überragender Begabung und äusserst professionell. Beiden Rollen sind erkennbare Anteile der Schauspielers zusätzlich vorhanden, welche das Empfinden gegenüber der Rolle allerdings in keiner Weise schmälern. Dennoch glaube ich nicht, daß sich Götz George in einer dieser beiden Rollen oder auch nur einer davon selbst spielt.

Andere wie der bestbezahlte ehemalige Mr. Universum, bei welchem es nur zu Hauruck-Rollen reichte. Allerdings entsprachen diese wohl ziemlich genau seiner Mentalität.

Ich setze noch ein kleines Kännchen auf.

0/3

Bett hin, Bett her.
 
1/3 thx konradin

mancher glaubt an scientology, mancher glaubt an die wissenschaft(en), mancher ans lottospielen, ist vermutlich alles glaubenssache ;)

...stellt euch vor, ihr seid krank, und da gibt es diesen unglaublich tollen arzt für dieser krankheit...aber er ist (zb) scientologe.
laßt ihr euch deshalb nicht (von ihm) operieren??
 
Ich würde es nicht tun.

Irgendwo gibt es immer eine Grenze (sofern man noch ein klein wenig Rückgrat hat) und bei Scientology ist diese Grenze für mich persönlich deutlich überschritten.

2/3

Gegenfrage. Da kommt ein Adolf Hitler und verspricht Lösungen für alle Probleme. Ist dies allein ein hinreichender Grund, ihm seine Stimme zu geben?
 
Ok, ich mißtraue ihnen auch. Denn könnte es einer tatsächlich, dann würde er uns damit schnell von sich abhängig machen. Dann ziehe ich doch einen Mangel an Lösungen als bessere Alternative vor.

Aber es wird ohnehin keiner können, da die realen Vorgänge viel zu komplex sind, um einfache Lösungen zu ermöglichen. Es sei denn, man ist konsequent genug (ohne Menschen gibt es z.B. keine menschlichen Probleme). Doch den Preis will keiner zahlen.

0/2

Die Kännchen werden auch immer kleiner.
 
Doch den Preis will keiner zahlen.

0/2

Die Kännchen werden auch immer kleiner.

1/2 ;)

...ich auch nicht.
vor der wahl stehend, mich von wem operieren zu lassen der weniger erfolg hat aber politisch korrekt ist, oder von jemand, der das hinkriegt, aber politisch unkorrekt (bzw eben irgendeiner sache anhängig wie scientology) bin ich ziemlich sicher, dass ich mich nicht von dem politisch korrekten menschen operieren lassen würde.
auch, wenn die op für meinen mann anstünde, würd ich hochgehen wie eine rakete wenn er der einstellung wegen mehr risiko einginge.
ich würd versuchen, das karmamäßig anders gutzumachen.

aber ich bin halt schwach...
und muß ins bett!
 
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