Einspruch gegen Verwarnungsgeld Auto & Recht 

RBB86

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Feb. 2009
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Hallo allerseits!

Habe heute morgen einen Strafzettel wegen Parken im Halteverbot bekommen.

Einzelheiten:

Bei uns wurden mehrere Straßen wegen Bauarbeiten gesperrt und die Straße, wo ich wohne und parke, haben die mit Parkverbotschilder versehen, damit die Baumaschinen keine Behinderung auf der Straßen haben. Die Straße wird auch als Umleitung genutzt.

Da es hier aber überhaupt keine freie Parkplätze vorhanden sind und jetzt wo die auch noch diese Straße verboten haben, ist es unmöglich in der Nähe ein Parkplatz zu finden. Man muss also mindestens ein Kilometer weit fahren und in fremden Straßen einen Parkplatz zu suchen.

Da ich damit nicht einverstanden bin, möchte ich einen Einspruch gegen diesen Sprafzettel einlegen.

Welche Rechte, Möglichkeiten habe ich? Darf ich das machen? Werde ich voraussichtlich Erfolg haben mit der Sache haben?

Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand einen Rat geben kann, der sich damit etwas auskennt.

P.S. geparkt habe ich am Sonntag Abend und um 7:40 Uhr Strafzettel bekommen (die konnten nicht mal bis 9:00uhr abwarten)

//Edit: Durch die Sperrung und Verbote sind mindestens 50 Parkplätze entfallen!!!

Viele Grüße

rbb86
 
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Welche Rechte, Möglichkeiten habe ich? Darf ich das machen?

Hallo,

Widerspruchsrecht (lt. Rechtsbehelfsbelehrung in dem Schreiben, welches dir zugehen wird) hast du natürlich :D danach noch Einspruch ... bis hin zur Verweisung ans Amtsgericht... bis hin zum Landgericht, usw.... :D je nach Gusto und Geldbeutel

Werde ich voraussichtlich Erfolg haben mit der Sache haben?

Wohl eher in die Richtung, dass man dir VORSATZ nachweist, wenn du mit obiger Begründung argumentierst :D

Nur weil derzeit keine Parkplätze vorhanden sind, berechtigt das nicht, gegen bestehendes Halte/Parkverbot zu verstossen ;)

Man nennt das: Pech ;)

Sorry, nimm es nicht auf, als wollte ich dir etwas böses aber allein das Lesen deines Posts hat mir ein Schmunzeln eingebracht :D

Glaubst du allen Ernstes, irgendeiner intressiert sich für die Länge des Fußmarsches, den du zurücklegen musst, um an dein KFZ zu kommen :weg:

Im Prinzip solltest du schon froh sein, dass da keine konkrete Behinderung der Baufahrzeuge stattgefunden hat, sonst wäre die Zeche mal so richtig teuer geworden... Stichworte hierzu: Abschleppdienst, Verlustausgleich wegen Behinderung der Bauarbeiten usw....

Sei schlau, löhn die paar Teuro und park halt für die Dauer der Bauarbeiten woanders ;) Da musst du zwar eher zu Hause los und bist später wieder da, aber am Ende immernoch billiger, als jeden Tag ein Knöllchen :D


Gruss, NeHe
 
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RBB86 schrieb:
Da ich damit nicht einverstanden bin, möchte ich einen Einspruch gegen diesen Sprafzettel einlegen.

Welche Rechte, Möglichkeiten habe ich?

Ich zitiere mal meinen alten Fahrlehrer:
"Wenn Dir ein Strafzettel nicht paßt, einfach in die Tonne werfen. Das Amt meldet sich dann bei Dir, und Du kannst dann Stellung dazu nehmen."

Ein unter den Scheibenwischer geklemmter Strafzettel kommt keinesfalls einer erfolgreichen Zustellung (im Sinne eines Einschreibens) gleich. Jeder Passant kann Dir den Zettel von der Scheibe wieder entfernen.

Außerdem paßt das eher ins Autoforum ;)

Plauderecke ---> Auto


Linda
 
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Du kannst, wenn du es per Post bekommen hast, Einspruch einlegen. Nur wird es niemanden interessieren wo du dein Wagen parken kannst. Das Einzige was du erreichen wirst ist, dass aus dem Verwarnungsgeld ein Bußgeldbescheid wird. Dies ist natürlich mit Mehrkosten verbunden, da du definitiv keinen Erfolg haben wirst mit deinem Einspruch.

Viel Glück :D

Center100
 
Hallo,
Schlafe eine Nacht drüber,dann ist der erste Ärger vorbei.
Dann bezahle halt einfach,denn so wie du den Fall schilderst,kommst du damit am günstigsten weg.Oder denke dir eine bessere Story aus.

Durch die Sperrung und Verbote sind mindestens 50 Parkplätze entfallen!!!

Da wohl niemand seinen Vorgarten hergeben möchte um für Ausweichparkplätze zu sorgen wird auch das keinen beeindrucken.

Sieh das Bußgeld als Spende an und dich als Wohltäter.Vielleicht wird´s so einfacher für dich.

Gruß,jarvis.
 
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ich kann deinen ärger nachvollziehen, aber ob es sich lohnt so ein stress wegen 15-,€ zu machen? na ja. überleg dir das lieber nochmal.

lieben gruß
 
Vorallem können aus den 15€ schnell 50€ werden, wenn du im unrecht bist, durch Anwalts-/Gerichtskosten usw.
 
Würd ich auch sagen. Übertreiben wir das ganze mal:
In deinem Dorf ist ein Fest und das genau vor deinem Haus. alle Parkplätze sind weg. Du stellst dich darum auf den Bürgersteig einer viel befahrenen Umleitungsstrasse. natürlich ins Halteverbot. Ein Kind kommt nicht mehr zwischen deinem Auto und dem Haus vorbei und läuft auf die Strasse. Es wird angefahren und wird wahrscheinlich nie wieder laufen können. Wer hat sich jetzt den Vorwurf zu machen? Das Kind, weils einfach auf die Strasse gelaufen ist, das auto, dass das Kind angefahren hat oder du, weil du im absoluten Halteverbot gestanden hast und ohne das gar nicht passiert wäre?

Meine Meinung:

1. Sei froh, dass nicht noch mehr passiert ist
2. 15 Euro dafür bezahlen, dass du Menschenleben gefährdest?
3. Wer dagegen Einspruch erhebt, sollte (sorry, aber meine Meinung) eingebuchtet werden.
 
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