Elsa Morante (Antonio Carrera, Renzo Diodati) Autor 

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Elsa Morante

Über die Autorin

Elsa Morante, geboren 1918 in Rom und 1985 dort gestorben, schrieb Romane, Erzählungen, Lyrik und Kinderbücher. »La Storia« war neben Tomasi di Lampedusas »Der Leopard« und Ecos »Der Name der Rose« der größte italienische Bestseller der letzten Jahrzehnte.

Die italienische Schriftstellerin Elsa Morante nutzte zu Beginn ihrer Karriere – vor allem ab 1939 für ihre Beiträge in der Wochenzeitschrift Oggi – hauptsächlich zwei männliche Pseudonyme: Antonio Carrera, Renzo Diodati (oder auch nur Diodati)

Morante wählte bewusst männliche Namen, um in der damaligen Zeit nicht in die Schublade der reinen „Frauenliteratur“ gesteckt zu werden. Sie legte zeitlebens großen Wert darauf, universell als scrittore (Schriftsteller, im Maskulinum) bezeichnet zu werden.


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Morante, Elsa - La Storia - Roman

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Buchbeschreibung: La Storia
»La Storia« - das heißt: »die Geschichte«, und dies im doppelten Sinne des Wortes. Elsa Morante breitet in diesem Roman das unvergleichliche und unverwechselbare Leben jener Unschuldigen vor uns aus, nach denen die Historie niemals fragt. In Rom erleben die Lehrerin Ida und ihre beiden Söhne den Faschismus, die Verfolgung der Juden, den Krieg und die Nachkriegszeit. Nino, der Ältere, der sich vom halbwüchsigen Rowdy zum Partisanen und dann zum Schwarzmarktgauner entwickelt, ist ein Taugenichts. Sein Bild tritt zurück hinter die leuchtende Gestalt des kleinen Bruders Giuseppe, dem kein langes Leben beschieden ist. Doch seine seltsame Frühreife verleiht ihm eine größere Kraft der Erkenntnis als die vieler anderer, die blind durch die Geschichte gehen, eine Geschichte, die alle zu ihren Opfern und manchmal auch die Opfer zu Schuldigen macht.
 
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