Also...ich bin mittlerweile schon länger nichts mehr von beiden (und auch sehr froh darüber), bin aber ungefragt über ein evangelisches Taufbecken gehalten worden. Aber das spielt wohl weniger eine Rolle.
Ich habe mich auf jeden Fall etwas gründlicher als das die meisten "Normalo-Religionsangehörigen" miit diversen religionsformen beschäftigt und bin ganz anderer meinung wie jetzt mein Vorredner.
Für mich gibt es dabei schon gravierende Unterschiede, auch wenn die katholische Vatikan Führung immer liberarer zu werden scheint.
Meiner Meinung nach ist die katholische Religion als Auslegungsform der heiligen Schrift, eher konservativer und suggestiver was die Schuldgefühle her anbelangt, denn immer noch gibt es die Beichte (welche ich absolutes No Go richtiggehend verachte), bei welcher dir dann ein durch ein gottesvertretenter (gottesgleicher?) Mann eine Absolution erteilt, welche durch Klerusregelung immer gemäß der Notwendigkeiten dem Klingelbeutel angepasst ist und/oder wurde.
Sprich: "bekenne dich zu unseren moralischen Rechtsprechung und mit drei Ave Maria und ner kleinen Spende vergebe ich dir."
Bullshit, denn der Katholizismus basiert hauptsächlich auf dem Alten Testament....und wie jeder weiß, straft darin Gott unzählige Male....aber das nur so am Rande.
Katholizismus ist jeder Neuerung eher feindlich gestimmt, muss es aber auch.
Man sieht es ja zumindest was die Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechtes her anbetrifft udn auch das Zöllibat, während dies im Evangelschen komplett konträr gestalltet wurde.
Aus vielen religiösen Überlieferungen ist aber bekannt, dass ein Priester (Gottes Stellvertreter/Vermittler) männlich sein muss.....und dabei gibt es zwar Ausnahmen, diese sind dann aber doch eher verschwindend gering, und/oder auch als notwendige Gegenbewegung entstanden.
Für mich stellen beide Religionsformen reine Klerusgläubigkeit dar, da beide Formen schon mal auf der Tora basieren, in der dann auch von Göttern die Rede ist und nicht von einem einzelnen Gott. Nur dies passte eben dem Klerus der damaligen zeit eben nicht....zensiert und umgedeutet.
Fertsch.........
Ein markantes Beispiel ist aber doch, dass der katholische Glaube doch mehr auf den Gottesbegriff als "Vater" aufbaut.
Der evangelische dagegen mehr auf dem Sohn Begriff "Jesus"......wobei sich naturgemäß Überschneidungen erfolgen.
Um bei deiner Thread Frage nochmals einzuhacken.....es ist wohl eher die Frage ob man in chritslich orthodoxer Hinsicht mehr Tradition sucht in der Reformen nur schwerlich gedeihen können...oder aber eben den doch etwas größeren Freiraum in Glaubensdingen......beides schaffen aber Moralvorstellungen, welche aber notwendigerweise immer noch nicht unangebracht sind. Leider!
Es gäbe für mich hierzu noch einiges zu schreiben, da dies aber bei mir sehr leicht einen verachtenden Chrakter erhält, lasse ich es erstmal dabei.
Gruß