Feldjägerlaufbahn nach abgeschlossenem Beruf geschlossen 

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Sherlock

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Hallo liebe Community,


ich interessiere mich für eine Laufbahn bei der Bundeswehr, besonders hat es mir die Laufbahn der Feldjäger angetan.

Ich würde euch diesbezüglich gerne ein paar Fragen stellen.

Grundlegende Informationen/Daten die ihr vllt über mich wissen solltet:

Bildung:

- Ich befinde mich immoment in der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Werde die Ausbildung dazu im Juni 2010 voraussichtlich mit dem Prädikat "gut" abschließen. Meinen Realschulabschluss haben ich mit "sehr gut" abgeschlossen.

körperliche Verfassung/Statur:

- 190 cm "klein", und 77 kg schwer, 19 Jahre

bisherigen Kontakt mit der Bundeswehr:

-vorschobener Musterungstermin (bisher noch keine erneute Meldung)
-bisher noch kein Kontakt zum Wehrdienstberater

Nun zu den Fragen,

habe ich mit meiner Ausbildung überhaupt eine Chance zu den Feldjägern zu gelangen? Ein Freund von mir, er macht gerade die AGA, meinte ich würde mit den Beruf nur im Büro eingesetzt werden. Dies liegt aber nicht so in meinem Interesse, die Arbeit im Büro macht Spaß...aber ich möchte mich gerne anderweitig orientieren. Ebend bei der Bundeswehr, aber mit viel Außendienst. Im Internet habe ich gelesen das der Feldjäger gute Kenntnisse mit dem Gesetz braucht, weiterhin ein gesundes Selbstvertrauen vorweisen muss und Teamfähig sein sollte. Natürlich sollte er noch einiges mehr vorweisen, aber das sind so die groben Punkte die ich gelesen habe. Ich denke ich erfülle die Kriterien ganz gut, ich genieße eine 1A Ausbildung (Landratsamt), beherrsche dadurch im großen und ganzen die deutschen Gesetze. Ich spiele seit 15 Jahre aktiv Fussball, dadurch weiß ich was man für eine gute Teamfähigkeit braucht. Ich schätze mich auch soweit sehr selbstbewusst ein, dass ich denke den pyschischen und pysischen Druck eines Feldjägers gewachsen zu sein.

Wie kann ich aber den Wehrdienstberater davon überzeugen? Ich weiße keine körperlichen Schwächen auf, habe bisher noch nie eine ersthafte Krankheit gehabt und einen Knochenbruch hatte ich auch noch nie. Daran sollte es meiner Meinung nach nicht scheitern. Gibt es da vllt ein paar Tricks/Tipps wie man den Berater davon überzeugen kann, außer einem makellosen Auftreten?
Natürlich ist Voraussetzung das überhaupt eine freie Stelle als Feldjäger vorhanden ist, aber gehen wir mal davon aus. Ich bin auch gerne bereit mich auf SAZ 12 einzulassen, auch Auslandseinsätze sind für mich kein Problem. Ich bin jung und möchte Erfahrungen sammeln und bin der Meinung das die Bundeswehr mir das ermöglichen kann.

Der Feldjäger soll ja ein reges Interesse bei allen Bundeswehreinsteigern sein, richtig? Habe auch schon gelesen das man für eine Stelle bis zu einem Jahr lang wartet, richtig?

Ich würde mich auf jeden fall freuen wenn sich ein User der Erfahrungen damit hat, sich melden würde.

Falls von eurer Seite noch Fragen offen sind, stellt sie bitte.

Ich verbleibe mit freundlichen Gruß, Olli.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich kann dir nur raten einen Wehrdienstberater im Kreiwehrersatzamt deiner Region zu besuchen bevor du dich hier von dem einen oder anderen Beraten lässt. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen mit der Bundeswehr gemacht. Zu meiner Zeit (95 - 2003) waren die Feldjäger nicht gerade sehr anerkannt (so drück ich das mal aus), Spitzname Bewaffnete Schülerlotsen. Aber, jeder nach seinem Gerschmack.
Auch würde ich ein voreiliges Verpflichten auf 12 Jahre nicht so Euphorisch sehen wie du. Ich glaube nicht das du mit deinen 19 Jahren wirklich weisst, was es heißt im Ausland seinen Dienst zu tun. Aber dies ist eine andere Sache.
 
Wichtig ist, dass du dir erstmal bewusst machst was deine Karriereziele bei den Feldjägern sein sollen. Es gibt verschiedene Laufbahnen die du einschlagen kannst.
Mannschafter
Unteroffiziere ohne Portepee
Unteroffiziere mit Portepee (Feldwebellaufbahn)

Um in die Feldwebellaufbahn zu kommen muß man sich für 12 Jahre verpflichten, dies ist aber auch eine der interessanteren Laufbahnen, da du am Ende Verantwortung trägst und auch genügend Qualifikationen und Zusatzausbildung bekommen wirst die auch hinterher wenn du wieder ins zivile Berufsleben wechselt von Bedeutung sind. Zoll, BGS und Polizei wären dann Alternativen.

Feldjäger sind mit eine der besseren Truppengattungen. Neustes Equipment, Standorte über ganz Deutschland verteilt, vielfälltiges Aufgabenspektrum. Aber auch hohe Einsatzdichte.

Generell gilt bei der Bundeswehr das alle Laufbahnen starken Mangel haben. Offiziere abgesehen. Problem ist in der Tat das Feldjäger weniger Plätze frei haben, der Berater wird dir eventuell in so einem Fall vorschlagen erstmal in einer anderen Truppengattung anzufangen um dann später zu wechseln ... sei da ja vorsichtig da solche wechsel in der Regel nicht stattfinden. Muss man mal offen sagen.
 
Weshalb überlegst du dir nicht, zur normalen Polizei zu gehen?
Meines Erachtens hat man da auch Chancen, z.B. im mittleren Dienst. Samt Außeneinsätzen. Mein Ex-Schwager hat das nach seiner kaufmännischen Ausbildung so gemacht, war zunächst dann bei der Bereitschaftspolizei und mittlerweile eine ganz gute Stellung in einer mittelgroßen Stadt.
 
ich persönlich würde auch mal darüber nachdenken, was so ein beruf wirklich bedeutet.
ich würde mich für so etwas nie entscheiden, nur weil es ein interessanter spannender beruf ist. man vertritt schließlich auch die gesetze deutschlands, die ich persönlich nicht immer gut finde.

willst du dann wirklich 100%ig alle gesetze ausführen auch wenn du evtl. nicht der meinung bist, dass es richtig ist?
ich könnte das nicht mit meinem gewissen vereinbaren. ich möchte NUR für das recht sorgen, was ich auch für gut halte.

leider ist das bei vielen beamten oder soldaten nicht der fall, die machen das einfach weils ihnen spaß macht und aufgrund dieser einstellung wird die welt schlechter
 
ich persönlich würde auch mal darüber nachdenken, was so ein beruf wirklich bedeutet.

Martini hat damit meine Zustimmung, den es kommt nicht immer drauf an, was man bei dieser Position für eine Führungsperson ist, sondern wie sind die weiteren aufgaben die man mit sich trägt.

Für einen ausstehenden sieht es vielleicht leicht aus und man denkt, das man der Respekt Person ist, aber wenn man in der Materie ist, sieht es ganz anders aus.

Mein Jüngster Sohn hat sich auch freiwillig gemeldet wollte sogar Berufssoldat werden, aber nach seinem Rekruten zeit (die sehr Hart war) hat er sich das ganze anders überlegt, jetzt wartet er bis seine letzten 6 Monate schnell um sind, zumal wir in den Medien nicht alles erfahren, was man ihnen vor ort erzählt.

Deshalb, würde ich an deiner stelle den weg zur Polizei vorziehen, was Faehnrich bereits vorgeschlagen hat.


Uludag
 
Danke für die bisherigen Antworten ;)

willst du dann wirklich 100%ig alle gesetze ausführen auch wenn du evtl. nicht der meinung bist, dass es richtig ist?
ich könnte das nicht mit meinem gewissen vereinbaren. ich möchte NUR für das recht sorgen, was ich auch für gut halte.

Die Gesetze führe ich jetzt schon zu 100% durch. Wenn ich das nicht möchte, dann hätte ich vor 3 Jahren den falschen Berufszweig gewählt.

Auch würde ich ein voreiliges Verpflichten auf 12 Jahre nicht so Euphorisch sehen wie du. Ich glaube nicht das du mit deinen 19 Jahren wirklich weisst, was es heißt im Ausland seinen Dienst zu tun.

Ich habe gesagt das ich es in Erwägung ziehe, denn tatsächlich wollte ich gerne die Feldwebellaufbahn aufgreife. Für diesen sind nunmal die 12 Jahre Voraussetzung. Zum Auslandseinsatz kann ich nur soviel sagen, das ich bereit wäre diesen anzutreten, ich reiße mich aber nicht darum. Allerdings ist ein 4 monatiger Auslandseinsatz für die Felbwebellaufbahn vorgesehen.

Das ich mit 19 Jahren nicht weiß wie ein dortiger Auslandseinsatz aussieht, ist klar. Woher sollte ich das auch wissen, die Leute die bisher dort waren meinten das es schon einer starken pysischen und psychischen Belastung entspricht. Es würden sich die Leute aber nicht mit mir über das Thema unterhalten wenn sie wüssten das es mir nicht ernst wäre um das Thema. Wenn ich meine dass das eventuell neuer Weg sein sollte, dann sollte ich ihn gehn. Das Zeug hätte ich dazu, nach mehreren Aussagen.
Aber das sollte ja auch nicht das Thema sein, sondern eher wie komme ich in die Laufbahn als Feldjäger.

Weshalb überlegst du dir nicht, zur normalen Polizei zu gehen?

Hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, aber eine nochmalige Ausbildung über 3 Jahre? Nein danke.

Mein nächster Weg wird zum Wehrdienstberater sein, allerdings erzählt der auch nur einem das blaue vom Himmel.
Habe ich nach 9 monatigem Grundwehrdienst auch noch die Chance auf 12 Jahre mich einzulassen, oder sagen sie dann - das hättest du dir früher überlegen sollen?
 
Sherlock schrieb:
Habe ich nach 9 monatigem Grundwehrdienst auch noch die Chance auf 12 Jahre mich einzulassen, oder sagen sie dann - das hättest du dir früher überlegen sollen?

Das geht problemlos, ist sogar eher erwünscht. Der Bundeswehr bringt es auch nichts wenn sich Leute für 12 Jahre verpflichten und dann merken das es garnichts für sie ist.

Ich würde auf jeden Fall vorher mit dem Wehrdienstberater sprechen, aber ich denke es funktioniert schon, wenn du bei deiner Musterung sagst du willst FWDL 23 machen (also freiwillig 23 Monate statt nur 9) und du willst zu den Feldjägern. Dir sollte aber bewusst sein das die dir körperlich einiges abverlangen.

Prinzipiell ist es jederzeit möglich einen Antrag auf SaZ oder FWDL zu stellen, davon lebt die Bundeswehr.

MfG xlemmingx
 
Sherlock schrieb:
... Hatte ich auch schon in Erwägung gezogen, aber eine nochmalige Ausbildung über 3 Jahre? Nein danke. ...

Aber du denkst jetzt nicht, dass man als Feldjäger, vor allem in der Feldwebel-Laufbahn, keine Ausbildung machen muss? Dort wirst du, neben der Grundausbildung, auf zahlreiche Lehrgänge geschickt. Das hört nie auf. :D
 
Ich weiß, aber dann mach ich lieber die Ausbildung zum Feldwebel als zum Polizisten ;)

Übrigens danke für die Info xlemmingx :)
 
Bekommst du keinen vernünftigen Beruf mehr?

Wenn du auf einen Beruf aus bist welcher dich körperlich und geistig fordert empfehle ich dir auch die Polizei (Bundespolizei bzw sogar SEK). Da darfst du weitaus länger arbeiten und musst nicht eines Tages Leute jagen die vlt. nicht geschossen haben.
Wikipedia schrieb:
Militärischer Ordnungsdienst

Der Militärische Ordnungsdienst soll die Vorgesetzten beim Überwachen, Aufrechterhalten und Wiederherstellen der Disziplin und soldatischen Ordnung unterstützen. Die Feldjäger verstehen sich ebenso als zentrale Ansprechstelle für alle Soldaten, die Hilfe benötigen. Darunter fallen folgende Aufgaben: Feldjägerstreifendienst, Einsatz bei Großveranstaltungen mit militärischer Beteiligung, Kontrollen in militärischen Liegenschaften, Unterstützen der Wehrdienstgerichte und sonstiger Justizorgane, Mitwirken beim Sammeln und Rückführen von Versprengten und von in Gewahrsam genommenen Personen, Mitwirken beim Sammeln und Transport von Kriegsgefangenen.

Die haben ja soweit ich gesehen habe auch ne lustige Geschichte (*klick*).

Ich will dich natürlich nicht persönlich angreifen, aber wer so einen Job mit seinem Gewissen vereinbaren kann... Nunja, das ist ja deine Sache. In meinen Augen hat da jemand in Geschichte und der Erziehung nicht aufgepasst...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bekommst du keinen vernünftigen Beruf mehr?
...
In meinen Augen hat da jemand in Geschichte und der Erziehung nicht aufgepasst...

Deine Unterstellungen sind anmaßend und falsch! :depp:

Gerade, um die heutigen B.W.-Feldjäger von der Feldgendarmerie des WW-II abzugrenzen, wurden deren Befugnisse und auch die Truppengröße klein gehalten.

Wenn man von dem Stuss, den du da schreibst, ausgeht, könnte man heutzutage weder Militär, noch Polizei in Deutschland betreiben. Also erstmal Hirn einschalten vor dem Posten!
 
Auf Deine Frage nach dem richtigen Vorgehen, um in der Bundeswehr Deine beruflichen Vorstellungen zu verwirklichen, wurde von vielen auch die Alternative "Polizei" genannt. Du solltest in Deine Überlegungen auch mit einbeziehen, dass eine Bundeswehrkarriere nach 12 Jahren wohl beendet sein wird. Dann bist Du 31 Jahre alt und arbeitslos. Die Bundeswehr ermöglicht dann zwar einen Wechsel in andere Beamtenberufe, allerdings musst Du dann mit 31 noch einmal eine komplette Berufsausbildung durchlaufen und wenn Du alles geschafft hast, bist Du in Deinem neuen Beruf mit ca. 33 Jahren in der Beamtenlaufbahn "ganz unten". Mit anderen Worten: wenn Du langfristig planst ist der Bundeswehrjob nicht so günstig. Bei der Polizei ist das anders. Meines Wissens wird in etlichen Bundesländern die Polizei gleich im gehobenen Dienst eingestellt. Feldwebel, was Du erst mal werden müsstest, ist meines Wissens von der Eingruppierung eher mittlerer Dienst. Ich an Deiner Stelle würde mir mal die Gehaltstabellen ansehen und darüber nachdenken, wie mein Leben ein paar Jahre später (eventuell mit Familie?) aussehen soll.
Wenn ich dann noch bedenke, dass die Übergangshilfen der Bundeswehr nur aus heutiger Sicht zu betrachten sind (vielleicht gibt es in 12 Jahren vielleicht keine Einstellungen von Beamten mehr) ... Bist Du ein vorausschauender Mensch oder gilt für dich nur das Heute und Jetzt???
Liebe Grüße von Sab
 
Du solltest in Deine Überlegungen auch mit einbeziehen, dass eine Bundeswehrkarriere nach 12 Jahren wohl beendet sein wird. Dann bist Du 31 Jahre alt und arbeitslos. Die Bundeswehr ermöglicht dann zwar einen Wechsel in andere Beamtenberufe, allerdings musst Du dann mit 31 noch einmal eine komplette Berufsausbildung durchlaufen und wenn Du alles geschafft hast, bist Du in Deinem neuen Beruf mit ca. 33 Jahren in der Beamtenlaufbahn "ganz unten".
Stimmt so nicht ganz. Gerade Feldwebel und Kampfschwimmer werden mit Vorliebe bei der Polizei übernommen und fürs "gröbere" eingesetzt. Diese Leute haben Berufsbedingt einfach eine niedrige Hemmschwelle und sind fähiger auch im ersten Augenblick moralisch fragwürdige Befehle zu befolgen. Das ist nicht abwertend gemeint sondern (leider) einfach Fakt.

Dementsprechend werden sie dann bei der Polizei auch fürs "gröbere" eingesetzt - BFE, USK und wie die Teams heißen.

Bund bietet nebenbei halt auch eine gute Basis um fürs spätere leben aufzubauen - Objekt/Personenschutz oder Polizei sind da nur der Anfang
 
Mal ganz abgesehen davon, das man wenn man wirklich will und die entsprechende Leistung zeigt auch durchaus reale Chancen hat als Berufssoldat übernommen zu werden.

Zu dem Gesülze das Rosenrot da ablässt ohne auch nur bischen Plan davon zu haben sag ich mal nichts weiter. Ich kenne inzwischen genug Feldjäger, vom Manschafter bis zum Oberstabsfeldwebel. Sicher sind das harte Kerle weil sie die entsprechende Ausbildung haben, aber was du da mit Gewissen willst...

Im übrigen können "moralisch fragwürdige" Befehle ganz legal ausgeführt werden, solange sie nicht unmittelbar gegen das Gesetz verstoßen.
 
Ich habe als Reserveoffz. die Erfahrung gemacht, daß man gut zu einer speziellen Einheit kommen kann, wenn man sich nur wirklich bemüht. Sobald Du Dich gut informiert hast, kannst Du auch den S1 der Einheit direkt fragen, ob ein Truppenpraktikum/-besuch vor Deinem Wehrdienst möglich ist. Die BW hat mehr als genug bocklose, plumpe Leute, weshalb man als wirklich Interessierter meist gut ankommt.
Wehrdienstberater geben nach meiner Erfahrung nur Broschürenwissen weiter und helfen Dir nicht wirklich (mag sich geändert haben). Immer am Ball bleiben und sich von der Bürokratie nicht entnerven lassen und proaktiv mit dem KwEA und evtl. der Einheit in Verbindung treten!
 
Danke erstmal für den 2 wertvollen Post's.

Da ich ein von Haus aus sehr zielstrebiger Mensch bin, und auch das schaffe was ich mir vorgenommen habe, könnt ihr sicher sein das ich mit Herzblut an die Sache heran gehe. Das mit dem Berufssoldaten wär natürlich nicht schlecht, aber wer weiß was in 12 Jahren ist. Für mich zählt die Zeit die kurz vor mir steht.

Sobald Du Dich gut informiert hast, kannst Du auch den S1 der Einheit direkt fragen, ob ein Truppenpraktikum/-besuch vor Deinem Wehrdienst möglich ist.

Wie stelle ich sowas an, geh ich zu meinem Wehrdienstberater und frage nach ob dies möglich ist?...Kann ein "nomaler Zivilist" für ne Woche einfach mit in die Kaserne gehn? Wie läuft das dort ab, bin ich dann zusammen mit den Kameraden in einer Stube, oder nur mit denen die sich auch für so ein Praktikum interessieren?

Olli
 
Im übrigen können "moralisch fragwürdige" Befehle ganz legal ausgeführt werden, solange sie nicht unmittelbar gegen das Gesetz verstoßen.
Sollen sie ja auch. Und nur weil es im ersten Moment unlogisch erscheint heißt es ja nicht das es falsch ist. Wie gesagt, das war völlig wertfrei - ohne Einfluss von dem was ich von Bund und Kameraden halte :rolleyes:

Das diese Leute gerne übernommen werden kannst du mir glauben- auch wenn man es nicht vermutet - ich kenne mich da ein wenig aus ;)
 
Danke erstmal für den 2 wertvollen Post's.
Wie stelle ich sowas an, geh ich zu meinem Wehrdienstberater und frage nach ob dies möglich ist?...Kann ein "nomaler Zivilist" für ne Woche einfach mit in die Kaserne gehn? Wie läuft das dort ab, bin ich dann zusammen mit den Kameraden in einer Stube, oder nur mit denen die sich auch für so ein Praktikum interessieren?

Genau, frag mal beim Berater nach, ruhig auch direkt beim KWEA. Wie das im Einzelfall organisiert wird, weiß ich nicht.
 
Kann ein "nomaler Zivilist" für ne Woche einfach mit in die Kaserne gehn? Wie läuft das dort ab, bin ich dann zusammen mit den Kameraden in einer Stube, oder nur mit denen die sich auch für so ein Praktikum interessieren?

Also es ist definitiv möglich, hatte in meiner AGA Kontakt zu einigen die das gemacht hatten, aber wie genau das abläuft und wie die da reingekommen sind kann ich dir nicht sagen. Am besten wieder einfach fragen.
 
moin

klar ist es möglich du kannst deinen wehrdienstberater fragen nach fwdl23 oder halt saz12 ... wenn du saz12 machst biste zuerst auf 2jahre verpflichtet und das verlängert sich dann mit bestandenen lehrgängen bis auf saz12 ... und wenn es dir wirklich nicht gefällt dann gehste halt nach 4,6,8 jahren ... wie du lust und laune hast oder direkt nach 23monaten als fwdler ... ich war selbst 3jahre feldjäger und naja ist halt nen ganz feine einheit aber viel machen die auch nichtmehr was andere erzählen ... ist halt viel strassen absperren,fahnenflüchtige einsammeln,transporter bewachen und sichern und halt die einsätze ... ich bin nach meinen 3jahre feldjäger dann zu den fallschirmjägern gegangen ... da macht es mir persönlich um einiges mehr spass ;) aber ist halt jeder wie er es mag ;) bin nun mittlerweile auch berufssoldat und naja man macht sich halt nicht tot beim bund und bekommt ordentliches gehalt ;)
 
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