Der Datentransfer läuft über indirekte Verbindungen: Anbieter und Empfänger einer Datei halten keine direkte Verbindung miteinander, sondern die Verbindung wird über mehrere Zwischenknoten (Proxys, Mixen) aufgebaut, so dass weder der Empfänger weiß, von welchem Knoten er herunterlädt, noch der Sender, an wen er die Datei übermittelt. Jeder Knoten kennt nur die IP-Adressen einiger Nachbarknoten.
Um das zu verdeutlichen ein Beispiel: Maria gibt die Datei an Bob und Bob dann an Peter. Peter und Maria kennen sich untereinander also nicht.
Die übertragenen Dateien werden zwischen Sender und Empfänger mit dem AES-Verfahren verschlüsselt, sodass kein Proxy oder Internetprovider die Daten mitlesen kann - im Gegensatz etwa zu Mute, bei dem nur zwischen den einzelnen Proxys verschlüsselt wird. Da zum Schlüsselaustausch der Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch verwendet wird, ist dies bei Mute theoretisch anfällig für einen Man-In-The-Middle-Angriff. Bei ANTs ist dies hingegen nicht so.