Firmenfahrzeug oder mehr Gehalt? geschlossen 

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Brenner84

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Hallo zusammen,

ich würde gern mal eure Meinung hören.
Ich muss leider meinen Arbeitgeber wechseln, der ehemalige hat leider finanztechnische Probleme.
Bei dem Wechsel habe ich die Möglichkeit einen Firmenwagen oder ein höheres Gehalt zu bekommen.
In der Probezeit wird man mir einen Leihwagen der Golfklasse zur Verfügung stellen, danach bekomme ich ein Fahrzeug welches in einer bestimmten Leasingrate liegt (die weiß ich noch nicht). Ich habe mir aber sagen lassen, das der Fahrzeugpreis so um die 30.000 Euro liegen kann.
Grundsätzlich die Frage was ist nun besser, lieber ca. 4000 Euro pro Jahr mehr Gehalt, oder lieber ein Fahrzeug.
Ich habe gelesen, dass man die 1% Regelung nehmen kann oder auch ein Fahrtenbuch führen kann, habt Ihr damit Erfahrungen?
Kann man den Gehaltsrechnern und den Fahrzeugrechnern, die man so im Netz findet trauen?
Wie sind eure Erfahrungen?
Wenn ich das richtig sehe habe ich bei dem Leasingfahrzeug einen Geldwerten Vorteil von 680 Euro pro Monat. Was ich ja versteuern muss. Was muss ich den davon nun bezahlen?
Steuerklasse 1, Kinderfreibetrag 1.

Ich würde gern mal eure Meinung darüber erfahren, vielleicht findet sich meine Entscheidung dann schneller.

Besten Dank.
Gruß brenner84
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
pauschal kann man sagen : je niedriger dein jahresbrutto ist, um so eher sollte man das geld nehmen. sonst frisst die steuer zuviel, eben aufgrund des geldwerten vorteils.

wenn du dich für das auto entscheidest, dann nie auf keinen fall die 1% regel, sondern für ein fahrtenbuch.
 
wenn du dich für das auto entscheidest, dann nie auf keinen fall die 1% regel, sondern für ein fahrtenbuch.

Warum lieber ein Fahrtenbuch? Wo liegt da der Vorteil?

Mein Problem dabei ist das ich offizielle pro Tag ca. 30 KM (einfache Fahrt) habe, aber inoffiziell nur Montgas zur Arbeit fahre und Freitags zurück (einfache Fahrt 400KM)

Gruß brenner84
 
eine pauschale Antwort gibt es da nicht:
Wer gern oft mit einem neuen Auto fährt, der sollte einen Dienstwagen nehmen, wenn er denn den nehmen darf der er möchte! - wer 10 Jahre mit einem Auto fährt, weil weinig Kilometer, für den ist meist das Geld nehmen günstiger,
Die Sache mit den Kilometern zur Arbeiststelle funktioniert auch ohne Dienstwagen (pauschale Arbeitstage und eine Entfernung).
Am Besten Du machst Dir eine Tabelle - eine Seite mit andere Ohne Dienstawagen und listest alle Kosten - Steiereinsparungen - Vor-und Nachteile, ... auf
 
Also ich kenne es so:
1 % vom Neuwert des Fahrzeuges (= 300 €) werden dem Monatsbrutto hinzu addiert um das als Grundlage für die Berechnung der Progression zu nehmen. Die 300 € werden wieder abgezogen und der Nettolohn berechnet.

Maximaler Steuersatz ist unterhalb 50 % sodass das Auto keine 150 € kostet... kannst Du privat ein Auto finanzieren und unterhalten mit weniger als 150 € im Monat?
Mein AG bezahlt zudem alles was am Auto an Kosten anfallen... Sprit, Waschstrasse, Vignetten, Parkgebühren, Reparaturen, Versicherungen, Kundendienst, Reifen, einfach alles.... wofür es einen Beleg gibt...

333 € brutto im Monat macht bei Dir wieviel in Netto?

Ich würde das Auto nehmen.
 
Hi Brenner,

ich würde sagen das du wenn du mal ehrlich bist, die für dich richtige Antwort schon kennst. So über den Daumen hast du bei 4000€ / Jahr ca. 210€ netto/Monat mehr auf die Hand. So und nun überlege mal was dich ein Auto kostet. Rate, Versicherung, Spritt, Steuer und was sehr sehr wichtig ist ... Durchsicht, Reperatur und Wertminderung.
Nimm in jedem Fall die 1% Regelung bei der Fahrleistung... denn es kommen ja noch jedem Menge Private fahrten dazu. Bei der 1 % Regelung wird der Listenneupreis als Geldwerter Vorteil angesetzt udn auf deinen Bruttolohn dazu gerechnet. So dass du also nur den Geldwertenvorteil versteuerst. So kenn ich das jedenfalls... Frag mal deinen Steuerberater oder einen Lohnsteierhilfeverein. Die können es dir genau ausrechnen.
Und ganz zum Schluss kommt es auch noch auf das Auto drauf an... einen Dacia Logan würde ich auch nicht nehmen.
Gruß Jebu01
 
Hi Brenner,

das sind exakt die gleichen Bedingungen wie bei mir.
Wenn Privatnutzung und Urlaubsfahrten mit dabei sind, gibts nix zu überlegen - das Auto nehmen.
Und wenn du dir das durchrechnest - wie oben schon mehrfach erwähnt - gibts auch ohne Urlaubsfahrten nix zu überlegen. Du kannst die Geschichte nämlich auch mal von der anderen Seite betrachten:
Kannst du mit 300€/Monat ein 30.000€-Auto alle 3 Jahre neu kaufen, die Steuer und Versicherung dafür bezahlen und obendrauf noch Kundendienst, Öl und Wäsche, Reifen und auch mal ab und zu ein paar Liter Sprit bezahlen?
Sicher nicht!
Also - wie so oft im Leben - vergiss das Geld!
 
Also ich kenne es so:
1 % vom Neuwert des Fahrzeuges (= 300 €) werden dem Monatsbrutto hinzu addiert um das als Grundlage für die Berechnung der Progression zu nehmen. Die 300 € werden wieder abgezogen und der Nettolohn berechnet.

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nicht der Wert ist es, sondern der Listenpreis! und davon 1% monatlich ist der "geldwerte Vorteil", den Du mit versteuern musst!
Leider hat Vater-Staat das vor ein paar Jahren geändert!!! Wer bezahlt heute schon Listenpreis?
 
Zahlt denn der Arbeitgeber die Spritkosten? Darfst du den Wagen auch privat nutzen? Urlaubsfahrten? Wenn er das alles zahlt, nimm den Wagen.
 
Maximaler Steuersatz ist unterhalb 50 % sodass das Auto keine 150 € kostet... kannst Du privat ein Auto finanzieren und unterhalten mit weniger als 150 € im Monat?

Irgendwie vergessen hier alle die versteuerung des Fahrzeugs und den Wegfall von 4000,.€ im Jahr zusammen zu addieren.
Wir liegen dann bei etwas über 500,-€ im Monat, gelle?;)
 
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