Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhause
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onard Simon Nimo
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(* 26. März 1931 in Boston, Massachusetts, USA) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher.
In Star Trek wurde er durch seine Rolle als Spock in der TV-Serie Star Trek: The Original Series berühmt.
Der Sohn ukrainischer Auswanderer jüdischen Glaubens, dessen Familienname ursprünglich Nimov war, wanderte nach einem kurzen Collegebesucher mit 19 Jahren nach Kalifornien aus, in der Hoffnung auf eine vielversprechende Karriere als Schauspieler.
Nach der Ableistung seiner Wehrpflicht bei der US-Army und der dortigen Mitarbeit bei einigen GI-Radiosendungen studierte er an der kalifornischen Schauspielschule Pasadena Playhouse und entschied sich nun für eine Karriere in der Filmindustrie.
Um sein Studium zu finanzieren, schlug er sich als Taxifahrer, Staubsaugervertreter, Lift-Boy und als Aushilfe in einer Tierhandlung durch.
Tatsächlich dauerte es nicht lange bis der junge, begabte Schauspieler eine Hauptrolle in dem Boxerfilm Kid Monk Baroni ergatterte. Kurz darauf lernte er die Schauspielerin Sandy Zober kennen, die Nimoy 1954 heiratete. In den folgenden beiden Jahren bekam das Paar zwei Kinder, Julie und Adam.
Nimoy trennte sich 1986 von seiner Frau Sandy und heiratete drei Jahre später seine zweite Frau Susan Bay.
Sein Durchbruch begann in den 60er Jahren mit Gastauftritten und wiederkehrenden Rollen Serien wie Outer Limits und The Lieutenant womit er Gene Roddenberry auf sich aufmerksam machte. Nimoy spielte nun in allen drei Star Trek: The Original Series Staffeln, inklusive dem Pilotfilm Der Käfig, den Vulkanier Spock. Der Erfolg bei Star Trek verlieh ihm weitere Hauptrollen bei Mission: Impossible, The Alpha Caper und eine Rolle in dem Remake des Kultfilms Invasion of the Body Snatchers an der Seite von Donald Sutherland.
Im Jahr 1979 kehrte er zu Star Trek zurück und spielte wieder den altbekannten Mr. Spock in den ersten sechs Star-Trek-Filmen, Star Trek, sowie in zwei Folgen von TNG. Ebenso führte er bei Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock und Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart Regie.
Für den elften Star-Trek-Kinofilm Star Trek konnte ihn J. J. Abrams, nachdem Nimoy das Drehbuch gelesen hatte, schließlich wieder für die Rolle des Spock gewinnen.
Nach dieser sehr erfolgreichen Zusammenarbeit konnte man Nimoy ebenfalls für das Finale der ersten Staffel der von J.J. Abrams, Roberto Orci und Alex Kurtzman produzierten Mystery-Serie Fringe – Grenzfälle des FBI (seit 2008) als Darsteller des zuvor nur häufig erwähnten ominösen William Bell gewinnen. In der zweiten Staffel wird er diese Rolle wieder aufnehmen.
2013 folgte ein weiterer Cameo-Auftritt als „Spock Prime“ im Film Star Trek Into Darkness.
1991 trat er in dem erfolgreichen Drama Never Forget auf, das die wahre Geschichte zweier Holocaust-Überlebender erzählt.
Privat geht Nimoy seinen Hobbys, dem Photographieren und Gedichteschreiben nach.