Fracking auf deutschen Boden Diskussion 

Wikinger.

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Die Folgen des Hydraulic Fracking sind ja eigentlich schon hinlänglich bekannt und aus guten Grund wird dieses Verfahren zur Erdgasförderung von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt.

Nun bietet sich ja die Fußball-WM geradezu an, unbeliebte Entscheidungen durch zuboxen, das gemeine Stimmvieh, sorry, der Bundesbürger, hört ohnehin nicht zu und sieht nur schwarzweise Bälle durchs Bild kullern.

Unser lieber Volksz(v)ertreter Sigmar Gabriel hat jedenfalls vor, genau dieses Fracking in Deutschland weitestgehends zu erlauben.

Als Quelle gebe ich mal die als durchaus seriöse Quelle "Dirk Müller" von Cashkurs.com an, der eine oder andere von Euch wird ihn kennen, die das Thema betreffende Stelle beginnt bei Minute 10:40.

Dirk Müller von Cashkurs.com

Gruß

Wikinger
 
Hoffentlich finden die jede Menge Erdgas unterm Willy-Brandt-Haus. :D

Rennen im Bundestag nur noch Hirnies rum?
 
Unser lieber Volksz(v)ertreter Sigmar Gabriel hat jedenfalls vor, genau dieses Fracking in Deutschland weitestgehends zu erlauben.
Sag mal, hast du vom Lügen-Sigmar etwa etwas anderes erwartet? Schaue dir an, welche Politik er macht (nicht die, die er vorgibt zu machen) und man erkennt unschwer, auf wessen Lohnliste er wohl stehen wird (ohne dem guten Mann etwas unterstellt zu haben).

Aber keine Angst, im Grunde genommen ist er nur die zweite Garnitur, die einem Gazprom-Schröder nicht annähernd das Wasser reichen kann. Skruppellosigkeit und Gier allein reichen nicht immer aus.
 
Ein bißchen OT: auf DLF nachzuhören; wie sich polnische Bauern gegen Fracking zur Wehr setzen. Eine gute Reportage, die etwas Hoffnung macht.

OnT: die Folgen, sind nicht hinreichend bekannt. Im Gegenteil - es ist völlig unzureichend erforscht, welche Langzeitauswirkungen das ganze hat/haben kann. Aber es wird laufen wie immer. Die Begehrlichkeit einzelner wird sich durchsetzen, zulasten aller. "Was wollen wir trinken, sieben Tage lang - was wollen wir trinken, so ein Durst...". So wird es ziemlich sicher kommen und dann stehen die ganzen Schafsnasen und die vermeintlichen Experten wieder vor dem Kameras und sagen unisono, daß man das so nicht habe wissen können.

Schrecklich vorhersehbar :( - und einfach schlimm.
 
Die Umweltschädlichkeit des Frackings ist ja schon unlänglich bewiesen, man kann nur noch nicht die ganze Tragweite abschätzen.

Mich würde mal interessieren was in den Gehirnen unserer Politprominenz vorgeht wenn die ernsthaft über solche Sachen nachdenken und debatieren.
 
Geld, Arbeitsplätze, Unabhängigkeit, Wachstum, noch mehr Geld, Risiken ähh Chancen, Arbeitsplätze ...

... wahrscheinlich in der Art - so wie immer halt.
 
ist doch typisch und wie immer und ueberall, keiner will es, aber die Politiker sehen angebliches Wirtschaftswachstum, und Gewinne in die eigene Tasche. Mal abgesehen von den unangenehmen Nebenwirkungen, mit dem Kampf gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel laesst sich das wirklich nicht vereinbaren: wir sollten eh schon nicht mehr alle erschlossenen Erdoelvorkommen ausnutzen wenn wir das ganze Ernst nehmen - aber wie gesagt, Politiker konzentrieren sich ja nur auf kurzfristige Dinge :rot:
 
Was regt ihr euch auf? Seidem die Trinkwasserrechte an amerikanische Großinvestoren verkauft sind, könnt ihr euch das Wasser eh nicht mehr leisten. Außerdem haben die Städte und Gemeinden auch noch die kommunale Kanalisation verschachert, so das du dir auch das Ausspucken des Zahnputzwassers eh nur leisten kannst, wenn das Hunde- und Katzenfutter grade im Angebot ist und du dadurch 10,- Euro im Monat an Ernährungskosten einsparst. Aber sein wir ehrlich, seit dem die das Wasser mit dem Tankwagen bringen und du gleich beim Fahrer bar bezahlen musst, spucken nur die Reichen das Zahnputzwasser in den Ausguss. Alle anderen spucken in einen alten Eimer ....... mit irgendwas muss das Klo ja gespült werden.

Ein kleiner Blick in die Zukunft ......

2020

Es ist Dienstag, der 02. Juni 2020, 4 Uhr morgens. Der Radiowecker reißt Günther S. (46) aus dem Schlaf. Der Oldie-Sender spielt Modern Talking. Herr S. quält sich aus dem Bett. Gestern ist es etwas später geworden bei der Arbeit. Dienst am Pfingstmontag - mal wieder. Früher konnte er danach wenigstens ausschlafen. "Ja, ja, der Pfingstmontag", murmelt Herr S., "ist das wirklich schon fünfzehn Jahre her?" Es hat sich wirklich einiges getan, seit damals. Nur nicht in seinem Haus. Als 2005 die Eigenheimzulage plötzlich doch gestrichen wurde, mussten sie Abstriche machen. Und inzwischen hat sich Familie S. daran gewöhnt. An die frei liegenden Leitungen und den Betonfußboden. Der Strom wurde auch mal wieder erhöht, jedes Jahr um 0,20 EUR/kWh. Fernsehen und PC hat die Familie ja schon lange abgeschafft, denn wer will schon 100,- EUR im Monat an die GEZ zahlen...
Die Mehrwertsteuer muss erhöht werden, haben sie damals gesagt. Das würde auch Entlastung in der Haushaltskasse bringen. Sie wurde erhöht, auf genau 29%. Gut, denkt Herr S., dass damals die Garage noch nicht fertig war. Denn der Wagen ist längst verkauft. Zu teuer, seit es keine Kilometerpauschale mehr gibt. Und erst der Benzinpreis an den Tankstellen, der liegt nun ja auch bei 4,59 EUR/Liter. Ganz zu schweigen von den, mittlerweile 70,- Euro im Monat, für die Maut. Und mit Bus und Bahn dauert es in die City ja auch nur zwei Stunden. Und was man dabei für nette Leute trifft. Zum Beispiel die Blondine, die Herrn S. immer so reizend anlächelt. Zurück lächeln mag er nicht. Wegen seiner Zähne. Aber was will man machen? 6000,- Euro für zwei Kronen sind viel Geld. Und schon die Brille musste er selbst bezahlen. Hat dabei aber 15,- Euro gespart, weil er nicht gleich zum Augen-, sondern erst zum Hausarzt gegangen ist. Wegen der Überweisung. Trotzdem: Der Urlaub fällt flach. "Das könnte Ärger geben zu Hause", stöhnt Herr S vor sich hin. Traurig erinnert er sich an letztes Weihnachten. Als es nichts gab. 2016 wurde nämlich auch in der freien Wirtschaft das Weihnachtsgeld gestrichen. Im öffentlichen Dienst ist das ja schon länger her. "Und bis wann gab es eigentlich Urlaubsgeld?", fragt sich Herr S., er kommt nicht drauf. Damals hatte er noch genügend Urlaub, um das Urlaubsgeld aus zu geben. Heute sind es ja gerade mal 15 Tage im Jahr. Pfingstmontag? 1.Mai? Alles Geschichte. Das stand nicht auf der Agenda 2010 - so hieß sie doch, oder? Aber man soll nicht meckern. Die da oben, weiß Herr S., müssen noch vielmehr ackern. Darum kann Günther S. mit der 55-Stunden-Woche auch ganz gut leben. Er hat auch keine Wahl. Seit der Kündigungsschutz auch in großen Betrieben gelockert wurde, mag man es sich mit den Bossen nicht mehr verscherzen. Wer will sich schon einreihen, in das Heer von neun Millionen Arbeitslosen? Aber den Feiertagszuschlag für den Dienst an Pfingsten vermisst er schon. Was soll es, in 29 Jahren, dann wird er 75, hat Herr S. es hinter sich. So üppig wird die Rente zwar nicht ausfallen, wenn das mit den Nullrunden weiter geht. Doch wer weiß, vielleicht bringt ihn das Rauchen vorher um. Obwohl er weniger qualmt, seit die Schachtel 15 Euro kostet. Aber heute, auf den letzten Metern zum Büro, steckt Günther S. sich trotzdem eine an. ........
 
Wenn das wirklich soweit kommen sollte plädiere ich entweder für einen bewaffneten Aufstand oder für den kollektiven Selbstmord.
 
och bitte. das thema ist doch durchaus interessant, aber nicht so...

*verschoben*
 
tja Geld regiert die Welt und da alle was vom Kuchen abbekommen wollen oder bei einer vermeintlich lukrativen neuen Geschäftsidee dabei sein wollen, spielt das gewissen wie so oft erstmal keine Rolle.:mad:
 
An die sogenanne Nachhaltigkeit denkt ja leider keiner mehr.

Wenn ich mal unken darf.....

Das alles begann mit der Erfindung der Börse. Seit dem sind die Firmenbosse nur noch der Aktionärsversammlung verpflichtet und die interressiert nur die Ausschüttung der Rendite. Deswegen finden auch kaum noch größere Investitionen in die Zukunft statt. Es wird alles gemacht um schnell profit daraus zu schlagen und die Kosten so niedrig wie möglich zu halten.

Wie kann es sein, das Rindfleisch aus Südamerika trotz Transport über 1000nde Kilometer billiger ist als das vom Bauern neben an? Das kann langfristig nicht gesund sein für den Planeten.
 
Das Thema ist tatsächlich sehr interessant und betrifft uns ja irgendwie Alle.
Zur Ehrenrettung der Politiker (wobei das Wort Ehre hier doch etwas befremdlich wirkt) muss ich jedoch sagen, daß die es ohnehin niemandem Recht machen können - und leider viel zu kurzfristig denken, nämlich an die nächsten Wahlen.
Ich bin kein Befürworter der Frackingtechnologie, denn sauberes Trinkwasser ist unser wichtigtes Nahrungsmittel, aber Forschung und Entwicklung muss in einem Industriestandort wie Deutschland auch möglich sein - wir dürfen uns nicht überall selbst blockieren.
 
Das hat mit blockieren nichts zu tun.

Du bekommst einen Heidenärger wenn der Motor deines Autos nicht 100%ig dicht ist und du Öl verlierst (der Ärger ist natürlich berechtigt), aber tausende Liter einer nicht näher definierten Mischung der verschiedensten Chemikalien dürfen bedenkenlos in die Erde gepumpt werden?

Bei allem Verständnis, sowas ist ein Verbrechen an der gesamten Menscheit!

Zumal die Auswirkungen bereits bekannt sind, gib einfach mal bei Youtube "fracking", das, was da alles gezeigt wird, da ist brennendes Wasser aus dem Hand noch harmlos gegen.
 
Wer mehr tun möchte, als sich i-wo im Internet Luft zu machen (die letztlich schneller verpufft, als sie ausgeatmet wurde),
kann sich z.B. bei campact.de an dem Appell "Fracking stoppen!" an die Bundesregierung beteiligen.

Es gibt noch weitere Petitionen im www. Allerdings ist bei campact die Beteiligung (soweit ich es mom. gesehen habe) am höchsten.


MfG
 
Du bekommst einen Heidenärger wenn der Motor deines Autos nicht 100%ig dicht ist und du Öl verlierst (der Ärger ist natürlich berechtigt), aber tausende Liter einer nicht näher definierten Mischung der verschiedensten Chemikalien dürfen bedenkenlos in die Erde gepumpt werden?
Bei Ölverlust ist das ja sogar noch verständlich, aber du darfst dein Auto ja nicht mal mehr auf der Straße waschen.
 
...du darfst dein Auto ja nicht mal mehr auf der Straße waschen.

Wir wohnen ein paar Häuser neben der Feuerwehr und bis heute hat keiner gemeckert, wenn ich mein Auto oder Motorrad wasche.
Die waschen ja selbst ihre Fahrzeuge selbst, warum sollte es dann für mich verboten sein ;)
Natürlich mache ich auch keine Motorwäsche.

Klar gibst hier unnötige Gesetze, aber die sind gegenüber mache Länder noch human, wo sogar das spucken auf den Asphalt verboten ist.
 
Das ist ja soweit auch vollkommen in Ordnung, es geht ja nur darum, das im privaten jeder Hundehaufen reglementiert wird, aber sobald ein Konzern mal ein paar Gewinne in Aussicht hat jegliche Bedenken über Bord fliegen...
 
Moin,

zum Glück wohnen wir in einem Gebiet, dass, im Moment jedenfalls noch, vom Fracking ausgenommen wurde. Grundsätzlich sehe ich das zweigeteilt. Zum einen denke ich gibt es Schäden für die Umwelt, die heute noch nicht abzusehen sind. Zum Anderen stecken da natürlich Bodenschätze in der Erde die man daurch heben könnte.

Hm... ich glaube, ich würde mich für die Natur entscheiden wenn ich müsste.

Haudi
nire
 
Anschein ist unsere Bundesregierung der Meinung, dass unser Umwelt noch nicht genug Schaden hat.
Jetzt mal ehrlich, die Amis haben doch eh das sagen.
Und abgesehen vom Umweltschäden kommen da ja auch noch Unsummen von Steuergelder die für solche Systeme (mal wieder) an die Amis gezahlt werden müssen. Da verdienen Sie gleich doppelt mit.
 
Informiert Euch und votet dann.
Denn Politiker tun es inzwischen nicht mehr für Euch.

Aller spätestens seit der Wiederholung der jetzigen GroKo sollte Allen klar sein,
dass nur Geld, bzw. Konzerne/Banken und Einzelinteressen die Welt regieren.

campact.de sowie viele andere Info-Stellen können vllt. noch dabei helfen,
nicht nur den eigenen Blutdruck temporär (durch Infos) zu heben ;)
sondern vllt. sogar etwas zu verändern bzw. notfalls nur zu verhindern

muesli
 
Informiert Euch und votet dann.
Denn Politiker tun es inzwischen nicht mehr für Euch.

Das machen scheinbar die Wenigsten - egal ob wahlvorbereitend, oder bei Sachfragen. Denn 1. es kostet Zeit und Energie und 2. hat es eh keinen Effekt (so scheinbar die vorherrschend Meinung). Anders lassen sich Phänomene, wie z.B. die geringe Wahlbeteiligung kaum erklären.


Gab es denn zwischenzeitlich eine Ära, in der dies anders war?

LG
 
Hi Anakin :)

Jep, die gab es :)
Es waren meist basisdemokratisch organisierte Gesellschaftsformen,
in denen u.a. auch die direkte Kontrolle ihrer gewählten Repräsentanten als Pflicht angesehen wurde ;)
Das galt sogar auch einmal für die junge USA wie die junge Sowjetrepublik (woran u.a Trotzki scheiterte), mal abgesehen von nur sehr temporär existierenden Gesellschaften wie die freie spanische Republik contra Franco (Anarchisten wie Kommunisten), das junge, befreite Italien, wie auch so manche Räterepubliken der jüngeren wie älteren Geschichte nicht nur in Europa etc.pp.
So manche Schwyzer schwören sogar heute noch, dass ... ;)
und auch die sogenannten "Grünen" hatten wohl mal Ansprüche, die in diese Richtung ... :D
Gerüchten zufolge sind selbst die alten Spezialdemokraten mal mit solch spinnerten Ideen schwanger gegangen, aber das kann eigentlich kaum sein ... ;)

Allerdings solchen Ideen, manche sagen auch Ideale oder Utopien, stehen massive "Verwertungsinteressen" entgegen, wie man sich eigentlich auch denken kann.

Grüß Dich :)
 
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