Nein, die Bauweise beeinflusst das Programm eig. nicht.
Das hat die Parameter und das reicht dem. Nur musst DU noch die Verdrängung vom dem Chassis selbst mit einrechnen. Als wenn da steht, dass du 25l brauchst, dann musste 25l + das Volumen, was die Ports (der reflex-kanal) verbrauchen + was das Chassis verbraucht + was evtl. Verstrebungen verbrauchen. Ob das nun am ende +-2 liter sind, ist das nicht schlimm hörst du sowieso nicht
Das mit den Verschiedenen Bauweisen für verschiedene Musikrichtungen ist nicht ganz richtig. Vorteile und nachteile gibts bei jeder Bauart. bei dem geschlossenen ist das der evtl. fehlende Tiefbass, dafür ist der idR etwas präziser, aber leiser (der schall drinnen kann schließlich nicht raus). Beim Bassreflex gibts mehr tiefbass, dafür KÖNNEN sie etwas "langsamer" (ist alles relativ) sein, dafür sind sie auch lauter, weil der port wie ein Resonator wirkt und damit mehr Pegel ermöglicht.
Ein Bandpass ist eig. das ideale zwischending. Es gibt ja einen mit zwei offenen Kammern und einen, wo eine offen und die andere geschlossen ist. demnach ist es ein BR oder ein CB (closed box) mit jeweils einer weiteren kammer vorne dran. Das problem ist, dass ein Bandpass sau schwer abzustimmen ist. Die simulationen sind idR. nicht im entferntesten realitätsnah. Wenn der allerdings richtig abgestimmt ist, hast du nen mörder wirkungsgrad, je nach abstimmung tiefbass und die impulstreue hängt vom verwendeten sub ab.
Die angesprochene "schnelligkeit" oder impulstreue ist auch nicht unbedingt Gehäuse abhängig. Klar sagt man aufgrund des "luftkissens" bei dem geschlossenen Gehäuse dass der subwoofer da drin "schneller" spielt. Andererseits reicht ein hart aufgehängter Subwoofer (mein beliebtes beispiel: Atomic Quantum), um auch im Bassreflexgehäse eine sehr hohe impulstreue zu bekommen. Um was nicht zu unterschätzen ist: Leistung muss da sein! Und kontrolle. Wenn die Endstufe beides hat, dann wirds auch im BR schön impulstreu sein.
-SLX- schrieb:
Was ich aber nicht verstehe ist warum ich laut der Seite fast das doppelte an Volumen brauch. Kannst du mir das erklären?
Wie du bei deinem 1. Link schon siehst, gibts da auch 2 vorschläge. EInmal mit 25l und einmal mit 50l. prinzipiell kann man mit den Volumina bunt rumspielen, hängt immer von der abstimmung ab, wie man sie gerne hätte. in dem kleinen gehäuse wird die impulstreue etwas sinken, der tiefbass wird "fehlen", aber der müsst im oben bassbereich etwas lauter sein.
"fehlen" deswegen, weil man im auto eine krasse tiefbasserhöhung hat. Deswegen sind subwoofer im auto generell sauschwer abzustimmen. wenn es klanglich passen soll, kann man meist etwas höher abstimmen. außer man mag es, wenn man gut druck auf den ohren bekommt, weil im tiefbass ne recht große überhöhung ist.
In dem größeren Gehäuse steigt die Impulstreue, du hast mehr tiefbass (siehe auch die tuningfrequenz), dafür ist der subwoofer gesamt etwas leiser. Je nach leistung, die bereit steht und frontsystem kann das aber egal sein, weil das Frontsystem evtl. vorher schlapp macht. Hängt wieder vom Sub ab, den hier kenn ich persönlich nicht.
Den Reflexkanal aus Holz bauen ist nicht so schwierig, das schafft auch der Laie, wenn der das Gehäuse auch schon bauen kann

Du musst halt nur drauf achten, dass der Querschnitt gleich bleibt. oder wenn du den querschnitt änderst, muss die länge wieder angepasst werden.
Und immer dran denken, die Kanten vom Ports etwas abzurunden, damit hässliche Strömungsgeräusche aufgrund von Kanten minimiert werden.
Wenn du noch fragen hast, immer raus damit
Gruß