Frauenquote Diskussion 

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StaryWojownik

Der Aufmacher meines „Heimatblattes“ lautet:

„Bundestag beschließt Frauenquote in Aufsichtsräten“

Es ist – meiner Meinung nach – lobenswert, unterdrückten Minderheiten (Verhältnis Frauen zu Männer: 1 zu 1,05, bei der Befruchtung etwa 1 zu 1,3) alle nur mögliche Hilfe angedeihen zu lassen. Wenn ich dann aber weiter lese „gut 100 börsennotierte Unternehmen müssen 30 Prozent erreichen“, komme ich noch mehr ins Grübeln.

Nachdem meine Ansicht zur Frauenquote allgemein (noch) sehr ambivalent ist, meine Frage an euch:

Wie steht ihr zur Frauenquote; welche Pro und Contra gibt es eurer Meinung nach …
 
Spontan denke dazu, daß es nur Proargumente gibt. Wohin uns, also gesellschaftlich, die männlich dominierte Gesellschaftsform gebracht hat, läßt sich trefflich beobachten. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, daß die mannigfache Zerstörung des Planeten, die Kriege und das damit einhergehende Elend den Männern geschuldet ist.

Mit mehr Frauen in wichtigen Entscheidungspositionen kann es imho nur besser werden. Allerdings ist es auffällig, das die Frauen, welche solche Stellen einnehmen, oftmals versuchen, sich in ihrem Verhalten als besonders männlich zu beweisen - vielleicht um dadurch die männliche Anerkennungs- und Leistungskultur zu befriedigen?

Einfach mal die Frauen machen lassen, einfach die Frauen in Ruhe lassen und unterstützen. Leider bin ich mir ziemlich sicher, daß das nicht passieren wird. Es geht den Männer zu sehr gegen den Strich nicht der (alleinige) Macher zu sein. Das ist sehr schade, denn so werden Chancen - von denen wir nicht mehr allzu viele haben dürften- vertan.

Wie schon einleitend gesagt - nur ein paar spontane Gedanken.

LG
 
Zunächst einmal fällt mir auf, daß uns die Frauenquote allenthalben als ein wichtiger Schritt Richtung Gleichberechtigung verkauft wird. Dumm nur, daß eine Quote nichts mit gleichen Rechten (möglichst bei gleichen Pflichten) oder gar Demokratisierung zu tun hat, sondern sie spiegelt lediglich ein Zahlenverhältnis wider.

Genausogut könnte man (als ultimativen Schritt Richtung Inklusion) fordern, daß 10% unserer Abgeordneten und Spitzenmanager eine Geisteskrankheit haben müssen und mindestens 20% müssen Legastheniker sein. Schliesslich möchte man ja niemanden ausgrenzen.

Hätte man damals Herrn Hitler den Zugang zur Akademie nicht verwehrt, am Ende hätte niemand einen Zweiten Weltkrieg angezettelt und dafür hätten wir einen dann wohl akademischen unbedeutenden Postkartenmaler mehr.

Denkt man über das Konzept der Quote mal konsequent nach, dann kann man sehr viel Geld einsparen (z.B. für jegliche Art der Ausbildung). Denn wenn man Menschen nicht mehr nach ihrer persönlichen Eignung, sondern nach ihrer Quote einstellt (sozusagen eine Art undemokratischer Sippenhaftung, welche schon dem Grundgesetz widerspricht), dann braucht man am Ende keine Ausbildung mehr, denn man hat ja due unterschiedlichsten Quoten (wo bleiben dabei eigentlich die Kinder?).

Alle Menschen sind gleich - nur Frauen sind gleicher...

Durch die Quoten wird die alte Frauenrolle eher zementiert, denn nun muss man bei einer vorgesetzen Frau argwöhnen, sie sie möglicherweise inkompetent und habe den Posten nur aufgrund der Frauenquote bekommen. Musste man sich früher in bestimmten Branchen in den Betten der Vorgesetzten nach oben schlafen, dann reicht es heute schon aus, einfach nur eine Frau zu sein. Na, wenn das kein Fortschritt ist!
 
Ebenfalls ein paar Spontangedanken:

Das Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen ist eindeutig schief; die Gründe hierfür liegen oft in Rahmenbedingungen, die Frauen wenig beeinflussen können. Warum hier nicht ein wenig korrigierend eingreifen?

Eine geschlechtsspezifisch ausgewogene Besetzung von Führungsetagen erscheint mir günstiger als die Dominanz eines Geschlechts. Lehrerkollegien an Grundschulen bestehen überwiegend aus Frauen; letztere sehen dies selbst als Nachteil an und wünschen sich den ein oder anderen Mann als Kollegen für die effektive und einvernehmliche Zusammenarbeit. Ich denke, in männerdomminierten Arbeitsgruppen sieht das ähnlich aus, allerdings sind Männer in der Regel weniger mit Selbstzweifeln und Selbstkritik geschlagen.

Allerdings impliziert der Quotenzwang tatsächlich, wie auch von Konradin schon angesprochen, dass der Gesetzgeber für Chancen sorgen muss, dir durch Leistung nicht erreicht werden.

Es reicht nicht aus, die Quoten durch Gesetze zu regeln, gesellschaftliche Veränderungen müssen dazu führen, dass Chancengleichheit in allen Lebensphasen hergestellt wird - sieht zur Zeit für mich nach ner Utopie aus.

Bei allen Bemühungen im Bereich des Gender Mainstreaming sieht es nach meiner Erfahrung in den meisten Familien immer noch so aus, das der Junge am Wochenende, die Straße fegt und dem Vater beim Baumfällen und -zersägen hilft, während die Tochter bei der Wäsche und in der Küche hilft. Hinzu kommen dann noch die biologischen Fakten, die den Einsatz von Frauen in der Arbeitswelt etwas unberechenbarer machen.
 
Ich hatte durchaus mal eine ehr kritische Position zur Quote, bin aber jetzt total überzeugt davon. Es geht, glaube ich, nicht ohne. Wenn ich überlege, wieviele Jahre schon über gleiche Chancen für Frauen diskutiert wird! Es wird immer beteuert, dass es auch ohne Quote funktioniert. Aber seit zug Jahren ändert sich in den Führungsetagen nichts. Bis zum Abitur sind die Mädchen im Schnitt die Besseren. Das gilt auch an den Unis. Und später im Beruf: Da wird in der Regel bei "gleicher" Qualifikation der Mann befördert. Die Zahlen sprechen eindeutig für sich. Mit einer Quote zumindest am Anfang wird der Anteil von Frauen in den oberen Etagen sehr schnell deutlich erhöht und dann wird es vielleicht auch bald so normal, dass wir keine Quote mehr brauchen.
 
Nehmen wir doch einmal ganz konkret die Situations bei der Bundeswehr. Wie lange sind Frauen mittlerweile dabei oder anders ausgedrückt, wie viele Jahre kann eine Frau maximal an Erfahrungen in einer Führungsposition gesammelt haben?

Wenn ich mir die Parteien anschaue, in denen weniger als 30 Prozent der Mitglieder Frauen sind (nicht aufgrund irgendeiner Behinderung, sondern allein aufgrund mangelndes Interesses), warum sollten diese dann durch 50% Frauen vertreten werden?

@timclock: auch durch die Frauenquote wird sich in den Führungsetagen überhaupt nichts ändern. Dürfen überzählige Positionen nicht von Männern besetzt werden (und m,üssen im Zeifelsfall unbesetzt beliben), dann erweitert man die Führungsebene eben auf so viele Plätze, daß die leerbleibenden Plätze gerade wieder kompensiert werden. Fazit: eine identische Personalzusammensetzung, nur eben rein zahlenmässig etwas anders aufgearbeitet.

Will man wirklich, daß gleich viele Frauen in leitenden Positionen sitzen, dann muss man sich eben darum kümmern, daß gleichviele Frauen wie Männer gleichermassen gut ausgebildet werden und das angebot an gut qualifizierten Frauen prozentual gesehen steigt. Alles andere ist nur ein Signal für Vetternwirtschaft, Begünstigung und blühende Inkompetenz.
 
... Bis zum Abitur sind die Mädchen im Schnitt die Besseren. Das gilt auch an den Unis. ...

Das ist wohl tatsächlich so; allerdings sollte man schon genauer hinsehen, dann wird man feststellen, dass die Vorlieben und Kompetenzen unterschiedlich sind.

Mädchen erzielen z.B. in der Regel wesentlich bessere Leseleistungen als Jungen, und das bereits in der Grundschule. Andrerseits sind die Jungen deutlich stärker in Mathematik.

Das setzt sich später im Studium fort: Frauen studieren bevorzugt Sprachen, Kunst und Literatur. Männer studieren Ingenieurfächer, Informatik und Physik. Auf einen Sprach- und Kulturwissenschaftler kommen in Deutschland drei Frauen mit demselben Abschluss. Auf eine Ingenieurin kommen fünf Ingenieure. Frauen haben damit leider eine Vorliebe für Berufe, die schlechter bezahlt werden: Ein Durchschnittsgermanist verdient nach zehn Jahren im Beruf 51300 Euro, ein Informatiker dagegen 70800 Euro – unabhängig vom Geschlecht. (siehe hierzu auch "Die 10 beliebtesten Studiengänge")

Auch die Aussage, Frauen machten die besseren Abschlüsse an den Unis ist sicher nirgendwo belegt. In den Rechtswissenschaften z.B., in denen Männer und Frauen etwa gleich stark vertreten sind, erzielen die Männer deutlich bessere Abschlüsse als die Frauen (Quelle), und in den Wirtschaftswissenschaften fallen Männer eher durch extrem gute und extrem schlechte Noten auf, während die Frauen im Mittelfeld in der Mehrzahl sind, was ebenfalls auf Anhieb ein missverständliches Bild ergibt.
 
Schule und Frauen?
Wurde doch schon alles erforscht. Die Schulform und Schulstruktur ist komplett auf Frauen zugeschnitten. Da wundert der bessere Abschluss nicht wirklich. Leider habe ich die Argumente dazu nicht mehr im Kopf.

Für mich ist aber noch ein ganz anderer Punkt wichtig. Die Führungskreise setzen sich geschlechtsunabhängig immer wieder in "Charakteren" zusammen.
Die "Innovativen Denker" im Vorsitz werden immer gleichgesinnte mit hoch ziehen, da sie mit den Konservativen Steuerfrauen nichts anfangen können. Es gibt da rund 8 definierte Typen, die hier eine Rolle spielen und in der Folge immer einen mehr oder weniger gearteten Kreislauf, denn irgendwann werden dann die Innovativen wieder von z.B. den Kreativen abgelöst, die dann wieder von den Konservativen. Da spielt auch in Zukunft das Geschlecht keine Rolle.
Ich kann mir hier nicht vorstellen, dass die Quote ausser einer Umverteilung des Geldes Richtung Frau etwas ändert (ist das das einzige Ziel?) .

Wo ich das grade schreibe mal die Frage nach der Männerqoute. Wie ist das Gesetz denn gefasst?
ich hoffe das ist geschlechtsneutral formuliert. Es gibt auch sicher 100% Frauen-Vorstände. In denen will ich dann auch eine Männerquote verwirklicht sehen! Thema Gleichberechtigung.
 
[...]Andrerseits sind die Jungen deutlich stärker in Mathematik.[...]
(Nicht nur für Pädagogen) interessante Erklärungsansätze für dieses „Phänomen“ – das seltsamerweise nicht in allen Ländern gleichermaßen besteht, werden hier gezeigt:
Die ersten mathematischen Fähigkeiten von Vorschulkindern : Unterscheiden sich Mädchen und Jungen im frühen Umgang mit Zahlen?

Ein wichtiger Punkt:

Kinder werden vorwiegend durch Frauen geprägt („konditioniert“). In der Kleinfamilie ist es überwiegend die Mutter, in der Kleinstfamilie (alleinerziehender Elternteil) fast ausschließlich die Mutter. Im Kindergarten folgt die „Erzieherin“, in der Grundschule die Lehrerin …

Die Schlussfolgerung (wie bereits erwähnt, gibt es nicht in allen Ländern diese Leistungsdiskrepanz)?

Dies bedeutet für mich, dass, falls es geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede, hier auf Mathematik und damit verbundene Wissenszweige bezogen, gibt, diese nicht nur auf „nature“ sondern in wesentlich höherem Maße dem Aspekt „nurture“ (von mir als „turture“ übersetzt) zuzuschreiben sind.

Nebenbei: Wie wird die Quotenregelung in klerikalfaschistischen Kreisen geregelt, dürfen z. B. Katholiken bald mit einer Päpstin* rechnen (das würde dann der Tag sein, an dem ich mich taufen lasse)?


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* Interessant: Die Rechtschreibkontrolle meckert bei diesem Begriff nicht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Eines vorweg: Ich glaube auch, dass Frauen die besseren Männer sind. Zumindest sind sie friedlicher, gerechter, weniger egoman und vieles mehr. Trotzdem ist eine Quote völliger Quatsch. Jede Frau kann in Deutschland werden was sie will! Die Frage ist will sie das auch? Ich glaube nein! Deshalb der geringere Frauenanteil bei Männerberufen! Es gibt eben weniger Frauen die sich einen körperlich schweren oder stressigen Job wünschen und für die Erfolgsleiter einen 12- oder 16-Stundentag auf sich nehmen.
 
Frauen erreichen also Gleichberechtigung durch 30% Frauenquote in den Aufsichtsräten ausgesuchter Firmen …
Abgesehen davon, dass ich – wäre ich eine Frau – die Quotenregelung als Beleidigung empfinden würde, ist der Lösungsansatz doch beschämend. Wie wäre es damit, die Lösung in einer Änderung des Erziehungszieles zu suchen (ich weiß, das dauert einige Generationen)?

[…]Ich glaube auch, dass Frauen die besseren Männer sind. Zumindest sind sie friedlicher, gerechter, weniger egoman und vieles mehr.[…]
Dies „glaube“ ich nicht. Im Widerspruch zu Deinem Glauben:
illoyal Nr. 7 - Journal für Antimilitarismus, Seite 8
efi
https://books.google.de/books?id=bc...age&q=frauen friedfertiger als männer&f=false
Bundesregierung | Aktuelles | Quote auch für Bundeswehr überdenken

[…]Jede Frau kann in Deutschland werden was sie will![…]
Interessant hierzu (kein Widerspruch):
Berufschancen von Frauen: Zeit für die Wahrheit | ZEIT ONLINE
 
Das ganze ist ein Trauerspiel.
Es gibt so viele Frauen die selber dafür eintreten gleich behandelt und eben nicht bevorzugt behandelt zu werden. Außerdem gibt es so viel wichtigere Dinge die zu klären sind. Aber mit so einer debatte kann man natürlich die Bürger beschäftigen und von anderen viel wichtigeren Themen ablenken.
 
@Stary
Du glaubst also nicht, dass Frauen die friedlicheren Menschen sind? Warum gibt es so wenige weibliche Hooligans? Da liegt sicherlich daran, dass der Frauenfußball so schlecht ist ;-)
 
Nur ganz kurz, muss gleich wieder an die Arbeit (Gewalt ausüben).
[…]Du glaubst also nicht, dass Frauen die friedlicheren Menschen sind? Warum gibt es so wenige weibliche Hooligans?[…]
Nein: Ich glaube nicht (bin „Ungläubiger“). Ich vertrete die Ansicht, dass auch bei Deinem Beispiel der (Fussball-)Hooligans die kulturelle Konditionierung von Kindsbeinen an (meine im letzten Beitrag eingefügten Links hast Du bestimmt gelesen) dazu beiträgt. In diesem Fall sogar auf beiden Seiten:

„Eine Frau hat mir von einer Situation berichtet, in der sie einem gegenerischen Fan eine reingeknallt hat. Dieser Frau wurde dann aber auch von den Männern mitgeteilt, dass es nicht erwünscht ist, dass Frauen sich so verhalten.[…]
Wobei die Haltung in der Szene eigentlich die ist, dass Frauen sich nicht prügeln sollen. Eine Frau, die physisch gewalttätig wird, ist eigentlich gar keine Frau. Die Männer sehen sich selbst auch in der Beschützerrolle: eine Frau schlägt man nicht. Es herrscht zwar ein sehr konservativer Ehrenkodex, aber weil man dem bösen Gegner nicht immer traut, muss man die Frauen in der eigenen Gruppe beschützen.[…]
Einer Frau wurde von einem Kumpel auch beigebracht, wie man richtig zuschlägt, aber eigentlich nur mit dem Hintergedanken, wenn sie mal jemand belästigen sollte. Von ihrem Freund wurde es ihr dann aber explizit verboten, denn so etwas tut eine Frau nicht.“
usw. usf.
Wenn Frauen auf Frauen losgehen | 11 Freunde

Gewalt im Frauenfußball "Kein männliches Privileg"
Gewalt im Frauenfußball: "Kein männliches Privileg" - taz.de
 
Hmm - ich sehe nicht, das hier:
Notwehr (Deutschland) ? Wikipedia
zwischen Frauen und Männern unterschieden wird.

Soweit es mich betrifft, respektiere ich die Entscheidung jeder Frau (jedes Mannes), die beschließt durch ihr Handeln Schaden von sich abzuwenden. Leider gibt es relativ wenige Frauen die in Bedrohungssituationen (nachdem die Deeskalation gescheitert ist) entschlossen und konsequent vorgehen. Das finde ich schade.

In diesem Sinne uns allen einen schönen Frühling (Wing Tsun) ;).

LG
 
hoku schrieb:
Zumindest sind sie friedlicher, gerechter, weniger egoman und vieles mehr.

Hast du jemals in einem Büro mit mehr als einer Frau gearbeitet?
Ganz ehrlich, setzte drei Frauen gleicher Rangordnung in einen Raum, dann nimmst du nach sehr kurzer Zeit deine Aussage zurück!
(Ok, nicht immer, aber auch nicht weniger als bei Männern, eher mehr)
 
Hast du jemals in einem Büro mit mehr als einer Frau gearbeitet?...
Nicht nur im Büro. Was ich damals bei der Post mit meinen Kolleginnen erleben durfte, da hätte selbst mancher Bauarbeiter passen müssen. Nur so ganz nebenbei: eine Frauenquote war bei der Post für Frauen mehr oder weniger tabu, hätte es doch den Abbau weiblicher Arbeitsplätze bedeutet.

Und ich habe auch noch von keiner einzigen Frau gehört, die sich jemals für eine Frauenquote in so männlichen Berufen wie Möbelpacker eingesetzt hätte. :löl:
 
hoku schrieb:
Es gibt eben weniger Frauen die sich einen körperlich schweren oder stressigen Job wünschen und für die Erfolgsleiter einen 12- oder 16-Stundentag auf sich nehmen.
Damit meinst du wohl die, die mit ihren Töchtern den ganzen Tag shoppen ;)

Kurbelt mal die Zeit zurück und seht mal, wer nach dem Krieg Deutschland aufgebaut hat.

Seid nicht unfair gegen Frauen, sie können viele Dinge besser wie Männer, wenn man(n) sie auch lässt und Ihnen bei ihre Aufgabe mehr Vertrauen schenkt.
 
30%! Finde ich zu wenig! Ich bin für die Gleichberechtigung und die ist 50%!!!! Und bitte nicht vergessen, die Frauenqoute betrifft NUR Betriebsräte, meiner Meinung nach, eine kleine Augenwischerei! Dies hätte schon längst geben müssen.
 
30%! Finde ich zu wenig! Ich bin für die Gleichberechtigung und die ist 50%!!!! Und bitte nicht vergessen, die Frauenqoute betrifft NUR Betriebsräte, meiner Meinung nach, eine kleine Augenwischerei! Dies hätte schon längst geben müssen.
Das hört sich aber so an, als wenn hier nur die Rosinen herausgepickt werden sollen. Wenn schon pauschal 50%, dann aber auch grundsätzlich und überall:

50% Frauenquote bei den Möbelpackern (sonst keine Umzüge mehr)
50% Frauenquote bei den Prostituierten (damit die Toleranz gegenüber anderen Sexualpraktiken steigt)
50% Frauenquote bei der Erziehungsatbeit (damit auch Männer dort etwas mehr zum Zuge kommen)
50% Frauenquote beim Elternurlaub (damit auch die Männer den Kindern gegenüber etwas mehr in die Pflicht genommen werden)
50% aller Filmrollen werden durch Frauen besetzt, davon selbstverständlich auch 50% der Hauptrollen
50% aller Märchen- und Comichelden haben gefälligst weiblich zu sein und selbstverständlich ebenso
50% aller Kriegsverbrecher, Weinköniginnen, Bischöfe und Päpste

Wenn man die Gleichberechtigung schon an einer pauschalen Quote von 50% festmacht, dann aber bitte auch konsequent!

Wie wäre es, wenn für jede existierende Fahrschule und jeden Computerkurs 'nur für Frauen' eine(r) 'nur für Männer' aufgemacht werden muss (= Quote 50%),
für jede Frauendisko eine Männerdisko, für jeden Frauentreff ein Männertreff, für jede Frauensauna eine Männersauna und für jedes Frauenhaus ein Männerhaus?

Und vor allem: kappt endlich die höhere Lebenserwartung der Frauen, denn gleiches Recht für Alle!

P.S. ...und was ist eigentlich mit den Kindern, bekommen die etwa keine Quote? Und die Behinderten, und die...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Stary
Ja es gibt auch prügelnde Frauen, aber ich glaube die sind gegenüber den Männern deutlich in der Minderheit!

@yuhu
Ja ich kenne das, ich habe mehr Frauen im Büro als Männer. Und ich erlebe täglich wie schlimm Frauen untereinander sind, egal ob Zicke, Tratschtante oder beim Intrigen schmieden. Aber bei Gewalt, Machthunger und Kaltherzigkeit haben sie eindeutig Nachholbedarf!
 
Ja es gibt auch prügelnde Frauen, aber ich glaube die sind gegenüber den Männern deutlich in der Minderheit!
Eben. Und die schwächeren Männer haben beim Prügeln gegenüber den stärkeren Männern ebenso Nachholbedarf. Ich sehe die statistische Verteilung auch in diesem Zusammenhang weniger geschlechtsbezogen als im Zusammenhang mit den eigenen Möglichkeiten, Gewalt auch durchsetzen zu können (spätestens bei Frauengangs, wo es nicht auf die körperliche Überlegenheit der einzelnen Frau ankommt, sieht man deutlich, daß sie Männern in Puncto Gewalt in nichts nachstehen).

Übrigens bezweifle ich stark, daß Frauen aus biologischen Gründen weniger machthungrig sind als Männer. Definieren sie sich in erster Linie als Mutter, dann spielen Machtinteressen natürlich eine untergeordnete Rolle, anderertseits ist kaum jemand so gewaltbereit wie eine Mutter, die glaubt, ihr Kind ausgerechnet auf diese Weise schützen zu müssen.

Je mehr Frauen die Haus-und-Herd-Mentalität verlassen und sich der Karriere zuwenden, desto machthunggriger werden sie auch. Dabei gehen dann Frauen oft weiter als Männer, da sie oft glauben, sie müssen Männern irgendetwas beweisen, so wie auch manche Ausländer fast schon deutscher als die Deutschen sind.

Wenn Unterschiede signifikant sind, dann eher im Rahmen der Sozialisation und die wandelt sich sowohl im zeitlichen Rahmen als auch in den unterschiedlichsten Subgesellschaften.

Echte Gleichberechtigung kann es meines Erachtens erst dann geben, wenn man sich überhaupt nicht mehr für eine Quote interessiert, weil es schlicht und einfach egal ist, ob männlich oder weiblich. Es ist wie mit der Freiheit. Unfreie Menschen reden ständig über Freiheit, freie Menschen nicht.
 
30%! Finde ich zu wenig! Ich bin für die Gleichberechtigung und die ist 50%!!!! Und bitte nicht vergessen, die Frauenqoute betrifft NUR Betriebsräte, meiner Meinung nach, eine kleine Augenwischerei! Dies hätte schon längst geben müssen.

wo hast du denn den Quark her?
Den Gesetzgeber interessieren doch die Verteilungen der Betriebsräte nicht!
Da geht es um Aufsichtsräte!
Wenn der Unterschied nicht klar ist, brauche ich auf die 50% gar nicht erst eingehen.
 
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