Freistellung vom Wehrdienst? Frage 

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coolmike87

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96
Hi Leute,

:confused::confused::confused::confused::confused::confused:

habe ne Frage zum Wehrdienst?

Ich bin 22 und mache momentan ne Ausbildung die noch bis Sommer 2010 geht. Danach möchte ich studieren gehen. Gemustert bin ich schon. Auch schon eingezogen aber zurückgestellt.

Da ich gleich studieren gehen möchte und nicht noch zum Bund will habe ich folgende Frage:

Meine Mutter ist krank und mein Vater ist selbständig und ist auf die Hilfe von mir in unserem Familienbetrieb angewiesen.
a) Ist das ein Freistellungsgrund?
b) Wenn ja, wo steht dies im Gesetz?
c) Wie mach ich das dem Kreiswehrersatzamt klar.

Vielen Dank im Vorraus!

Grüße coolmike87
 
ganz einfach: ruf beim Kreiswehrersatzamt an und frag ;)
keine angst, die wissen was sie tun und wollen dir auch nichts böses. die werden dafür bezahlt dich zu beraten.
 
Ein Freistellungsgrund ist es nur wenn du Vollzeit auch im Betrieb arbeitest. Da du aber studieren willst ist dies keiner.
Zusätzlich müsste dein Vater nachweisen das er auf dich angewiesen ist und diese Arbeit von keinem 3. geleistet werden kann im Rahmen der Verhältnismäßigkeit.

Allerdings ist meines Wissens nach das Studium nach der Ausbildung selbst ein Grund zurück gestellt zu werden. Außer es handelt sich nicht mehr um das erst Studium.
 
Modhinweis: Thementitel hat sich geändert.
Original: Wehrdienst?!?


Linda
 
Mh, dann werd ich da mal anrufen.
Wollte mich eben vorab mal informieren wie es rechtlich aussieht.
Eventuell ruf ich erstmal anonym an um mir en Bild zu machen. Denn wenn ich gleich Name angebe usw... dann vermerken die eventuell was in meiner Akte.

Das wär übrigens mein Erststudium.

Hab übrigens auch Rückenprobleme und Krankengymnastik.. Bin aber schon gemustert(T2) ... mh falls das mit der Hilfe im Betrieb nicht klappt und auch das Studium kein Argument ist muss ich mir wohl ein Atest über meine Rückenprobleme ausstellen lassen.
 
dann wirst du nochmal gemustert werden.

und das mit dem anonym anrufen.... sry, aber sei bitte nicht so paranoid. du musst eh deinen namen sagen, damit du zum entsprechenden wehrberater verbunden wirst der für dich verantwortlich ist. und wie gesagt: mach dir da keinen kopf, die wollen dich nicht mit aller macht ziehen. sag denen einfach was sache ist und die werden dich dann schon beraten. das sind angestellte und keine militär-angehörige.
 
ich komm aus der nähe von Köln und in meinen Freundes und Bekantenkreis musste niemand zum Bund. Nen Freund von mir hat einfach gesagt er hat was gegen Waffen Krieg und Co und will lieber Studieren und dann haben die ihn nich genommen...
 
Mh das hat wohl nichts mit paranoid zutun sondern damit, dass ich Fachinformatiker lerne und bei der Bundeswehr genau so Leute gesucht werden. ergo ist es sehr schwierig für mich die zu überzeugen und genau deshalb hab ich nach der Rechtsgrundlage gefragt. Und nach dem genauen Punkt im Wehrgesetz usw...
 
Das Ganze ist leider sehr von der Laune deines Wehrdienstbeauftragten abhängig!
Rein rechtlich ist das Studium kein Grund für eine Zurückstellung - ausnahme ist wenn du bereits im 3ten Semester bist, dann dürfen sie dich nichtmehr einziehen.

Das mit deinen Eltern halte ich auch nicht für rechtfertigend. Du könntest schließlich auch Zivi machen und dir etwas in der Nähe deiner Heimat suchen. Da hättest du genau soviel Zeit wie bei deiner Ausbildung und da hat die Zeit auch gereicht.

Also eigentlich müsstest du mit deinem Wehrbeauftragten bei deiner ersten Musterung ein nettes Gespräch führen. Oft haben die Verständnis für das Studium und lassen einen gehen...
Du bist allerdings schon auf dessen Liste und daher wird das wohl kaum klappen.
Hätte für dich 2 Tipps:
1. Nach 2 Jahren hast du das Recht auf eine Nachmusterung. Nimm diese wahr!!! Versuche einige von den im Netz verbreiteden Tipps die oft zu Ausmusterung führen oder REDE MIT DEM ARZT! Kenne einige Leute bei denen der Arzt aus T1 ein T5 gemacht hat weil dieser Verständnis für das Studium hatte
2. Sicherlich etwas "riskanter" ist das Spiel auf Zeit.
Ab dem 3ten Semester kannst du nichtmehr gezogen werden (offiziell ein Härtefall)
Nachmusterung beantragen und dann gegen alles Widerspruch einlegen und jedes Mal die Frist bis zum Ende ausreizen.
Hier musst du allerdings bereit sein im Notfall eine Klageschrift aufzusetzen und gegen irgend eine Lapalie zu klagen. Das bringt wieder viel Zeit und sobald du dann im 3ten Semester bist kannst die Klage zurück ziehen. (Kostet dann natürlich auch etwas Geld)
 
hmm,
sag doch gleich das du dich vor dem wehrdienst druecken willst weil du angst hast dass sie dir die hammelbeine langziehen ! :D

ausserdem kann man auch bei der bundeswehr studieren ! :cool:

eigentlich ist es dem gegenueber ungerecht die zum wehrdienst muessen und da sollte eine bessere umstrukturierung unserer gesetze erfolgen ! :eek:

1. wehrpflichtzeit sollte wieder auf 18 monate erhoeht werden
2. wehrpflichtersatzzeit bei anderen sozialen einrichtungen sollten auf die doppelte der wehrpflichtzeit angehoben werden
3. diejenigen die sich befreien lassen wollen sollten dem entsprechend zur kasse gebeten werden

fuer eine erhoehung der wehrpflicht auf 18 monate plaediere ich weil man in 9 monaten (davon 3 monate in ausbildung) gar keine richtige bindung zur einheit bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
danke für eure antworten:

drücken will ich micht nicht, ich bin nur der meinung das ich jetzt mit 22 langsam mal was machen sollte, was meine berufliche zukunft und mein einkommen sichert und das ist in meinem falle ben ein studium.

durch die bundeswehr verliere ich nur zeit. klar kann ich da hingehen, durch das feld rennen und mich andauernd zusammen stauchen lassen und danach nicht 1% schlauer sein als vorher und das bei einer missarabelen bezahlung...

aber sinnvoller wäre es die bundeswehr(wehrdienst) abzuschaffen und ne berufsarmee einzuführen. aber das funktioniert nicht, da die wehrdienstleistende.. bzw zivis ja billige arbeitskräfte sind....(bitte jetzt nicht mit den zahlen der belastung des haushalts durch die bundeswehr kommen)

naja.. auf jedenfall ruf ich da mal an und frag mal was man da machen könnte... ich halte euch auf dem laufenden... ;)
 
- erst nicht aus den puschen kommen
- dann jammern ueber die beruflich zukunft und des geldverdienens
- und dann ein studium anfangen womoeglich auf staatskosten

und was kommt noch:

- studieren bis kurz vor rente um nichts in rentenkasse einzuzahlen ???????????

hurahurahura
 
was heißt hier nicht aus den puschen kommen?
es gibt menschen die machen ihr abiutr(fachabitur) eben über den zweiten bildungsweg.. das dauert dann etwas länger... aber mit sicherheit sinnvoll

ich jammere nicht über die berufliche zukunft. ich möchte nach meiner ausbildung nur nit auf meinem jetztigen informationsstand bleiben und mich fortbilden und nicht 9monate bei der bundessehr vergammeln.

das ich ein studium anfangen möchte und dazu bafög hilfe in anspruch nehmen will ist auch klar. was ist daran falsch? (bekomm denk eh kein bafög.. aber das ist en anderes thema)..

es ist ok wenn man negtaive meinungen übers studieren hat. ich dagegen und auch ganz viele anderen menschen sehen bildung als sehr wichtig an ;)
 
Hallo,

Ich hab mich damals für die Technikerschule in Abendsform zurückstellen lassen, da hat mir das Kreiswehrersatzamt 2 Jahre genehmigt, ich hab dagegen Einspruch eingelegt, da die Schule 4 Jahre dauert und der ist problemlos durchgegangen.
Hab denen schön halbjährlich die Bescheinigung der Schule zugeschickt und danach nie mehr was von denen gehört.
Das ist bereits 20 Jahre her, heute dürfte das noch einfacher sein, das nur ein Bruchteil der Wehrpflichtigen wirklich eingezogen werden, die haben genug.

Wie schon einer schreibt, anrufen, fragen.

ich dagegen und auch ganz viele anderen menschen sehen bildung als sehr wichtig an
Klares ja, sehe ich auch als sehr wichtig an. Wenn ich sehe, was für Pfeifen sich bei uns auf Ausbildungsplätze bewerben, wird die einfach nur noch übel.

Mir war damals auch meine Weiterbildung wichtiger, als die Bundeswehr und da stehe ich auch voll zu.
 
Mal wieder wegen dem Freistellen...
Es ist zwar ein vielleicht blöder Weg, und ich weiß auch nicht ob das heute auch noch zählt, aber vor zehn Jahren hat es auch ausgereicht irgendwas im Urin zu haben.
Viel Alkohol oder auch irgendwelche harten Drogen.
 
Alkohol im Blut nützt dir gar nichts. Und mit Drogen vollpumpen ist auch dämlich, denn sowas gibt die Bundeswehr gerne an die Staatsanwaltschaft weiter. Klar, wer Drogen nimmt muss vlt. nicht mehr zu Bundeswehr, hat aber nen größeres Problem. In meiner AGA gabs einen, der mit Drogen erwischt wurde. 1 Jahr Bundeswehr Sperre, weitergabe an die Staatsanwaltschaft und ein Jahr später muss der seine 9 Monate nachholen...
ich jammere nicht über die berufliche zukunft. ich möchte nach meiner ausbildung nur nit auf meinem jetztigen informationsstand bleiben und mich fortbilden und nicht 9monate bei der bundessehr vergammeln.
Du kannst dich auch bei der Bundeswehr fortbilden (Stichwort: BFD).
Ich wollte auch mit nem Studium dieses Jahr anfangen. Einberufung hats zunichte gemacht. Allerdings ist der Dienst fürs Vaterland das mindeste was ich geben kann. Man kann nicht immer nur nehmen und alles fordern, aber nichts geben. (ist nicht auf dich persönlich bezogen)
 
Ich wäre durchaus bereit meinem Vaterland einen Dienst zu erweisen und mein Wehrdienst gewissenhaft zu leisten wenn da nicht folgendes wäre:

1. Keine Gerechtigkeit - Viele müssen keinen Wehrdienst oder Ersatzdienst ableisten.
2. Frauen sollten auch einen Staatsdienst leisten
3. Das Niveau bei der Bundeswehr ist im Keller.
4. und und und....

Ich bin der Meinung das die Zeitinvestition in Grundwehrdienst oder Zivildienst für einen persönlich verlorene Zeit ist, wenn man in diese Richtung nichts machen will. Natürlich kann sie positiv sein, man lernt Menschen kennen und leistet wichtige Dienste. ...
 
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