FritzBox mit Protokollmitschrift Frage 

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willy23

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Mai 2009
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Hallo Leute,

ich bin momentan ein wenig ratlos.
Ich wohne in einer WG und habe 2 Mitbewohner. Damit nicht jeder für sich einen Internetanschluss nehmen muss, habe ich meinen zur Verfügung gestellt.
Jetzt habe ich aber das Problem, das mein Mitbewohner auf fraglichen Seiten diverse Sachen macht, welche ich für nicht all zu leg_al halte.

Jetzt mache ich mir sorgen das ich mal ordentlich Ärger bekomme.
Aus diesem Grund möchte ich auf irgendeine Art und Weise mitloggen

WER/WANN/WO/WAS im Internet gemacht hat.

Da ich keinen Server stellen will, habe ich nach Alternativen gesucht.

Ist es möglich über einen Router (in meinem Fall eine FritzBox) Protokolle mitzuschreiben wo die benötigten Informationen drinnen stehen?


Über Antworten wäre ich sehr erfreut.


MfG der Willy23
 
Mit der Standartfirmware ist das nicht möglich. Entweder du baust dir ne eigene firmware mit freetz(mit webproxy) oder du schaltest einen extra proxy vor(alter PC mit Linux z. Bsp. IPCop).
 
Dem Proxy wollte ich aus dem weg gehen. Wie funtioniert denn das mit der eigenen Firmware?


Danke für die schnelle Antwort
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nun nach den Forenregeln ist ein verlinken auf andere Foren verboten... aber hier gibts jede Menge infos zu dem Thema.
Ein proxy für die fritzbox gibts da auch - Privoxy. Wie gut da die logging Möglichkeiten sind kann ich dir aber nicht sagen. Müsste aber auf der Seite zu finden sein.
 
Ich habe ein Netzwerk mit ca 15 Clients am laufen und dein Problem hatte ich zum Anfang auch. Ich bin geizig also wollte ich auch keinen eigenen Server hinstellen weil der ja Strom frisst. (Ca 15 Euro im Monat)

Also liess ich es laufen .... bis der Brief kam. 560 Euro sollte ich zahlen weil ich was *Falsches* gezogen haben sollte .... janee is klar.

Doch wer wars denn nun ?!? Es musste eine Lösung her.

Vom Geiz geblendet suchte ich nach Lösungen. Eine recht stromsparende und preiswerte Lösung war ein DLink Dir-100

Dieser Router unterstützt es jede Verbindung von Lokaler und Wan IP an eine beliebige E-Mail Adresse zu verschicken.
Vorzüge :
- Geringe Anschaffungskosten ca 30 Euro neu
- Einfach einzurichten
- Absolut GENAUE Logs

Nachteile
- IPs sagen leider nichts über die Seiten und Urls wenden nicht geloggt
- Massenweise EMails vorzuhalten dessen Inhalt man kaum versteht ist ... aufreibend.

Da diese Lösung nicht direkt praktikabel erschien, da ich gerne zwischenzeitlich auch ohne Brief vom Anwalt das treiben meiner User untersuchen wollte biss ich in den sauren Apfel und stellte mir ein P4 System mit 1GB Ram und einer 20 GB Harddisk inc 2 Netzwerkkarten hin. Auf die Kiste installierte ich nicht IPCop, einige schwören drauf ich weiss, sondern Endian.

Vorteile
- Bei transparentem Proxy kann man jede Url direkt sehen und überprüfen
- Der gesamte Verkehr wird auf Viren überprüft
- Ein IDS System steht zur Verfügung
- Der Traffic wird durch lokale Proxys minimiert
- Endian ist absolut kostenlos
- Man muss für jede Anwendung die erlaubt ist die Ports freigeben, kann somit unerwünschte Programme wie EMule und Co leicht aussperren
- Illegale Seiten können leicht gesperrt werden und Zugriffsversuche werden geloggt
- Logfiles werden nach Belieben vorgehalten, ab besten 3 Jahre, danach besteht kein Rechtsanspruch mehr

Nachteile
- Endian ist nur sehr schwer erweiterbar z.B. FTP Server ect
- Server verbraucht etwas Srom
- Deine Jungs müssen damit einverstanden sein da du damit in ihre Privatsspähre eingreifst

Bei den Rechtsanwaltskosten die auf dich zu kommen könnten einfache Rechnung :
Strom für Server 15 Euro
Internet 25 Euro

Gesamt 40 Euro / 3 Leute für jeden 13 im Monat

Wäre vieleicht eine Überlegung wert.....
 
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