Das DDR3 theoretisch schneller als DDR2 ist stimmt und das es die Nachfolgegeneration ist auch, aber leider können die 775 Sockel den Geschwindigkeitsvorteil ohne Übertakten nicht nutzen und um wirklich außerhalb der Möglichkeiten von DDR2 zu kommen wirst du selbst mit einer Wasserkühlung die CPU verbrennen.
Das liegt einfach daran das CPU-Realtakt und RAM-Realtakt im Verhältnis 1:1 arbeiten, ist eins von beiden schneller als die Möglichkeiten des anderen Taktet das Board meist automatisch die Geschwindigkeit runter. Falls es das nicht tut profitierst du aber auch nicht von der höheren Geschwindigkeit, da entweder die Daten nicht schnell genug bereit gestellt werden oder nicht schnell genug abgearbeitet werden. Somit ist dann immer eins von beiden der Flaschenhals. In deinem gewählten Fall hat die CPU einen Realtakt von 333MHz und der RAM von 666MHz, was genau das doppelte ist. Dies eröffnet dir nur die Möglichkeit deine CPU weit zu übertakten aber solange du das nicht oder nur in normalem Rahmen vor hast bringt dir das nichts.
Mit den 3,4GHz meinte ich auch das du den Q9550 mit einem DDR2-800 (400MHz Realtakt) bis zu 3,4GHz übertakten kannst ohne das ein schnellerer RAM auch nur irgend einen Vorteil bringe würde. Willst du nicht übertakten gibt es keinen unterschied (beim Q9550) ob du nun einen DDR2-666 oder DDR3-1333 verwendest da die CPU der Flaschenhals ist.
Dies aber alles nur mal zur Erklärung warum DDR3 keinen Vorteil bei einem CPU auf einem 775-Sockel liefert. Das einzeige bei was dies einen Vorteil liefert ist bei synthetischen RAM Tests, die nur die Geschwindigkeit dessen testen, was im produktiven Einsatz allerdings nie der Fall ist.
Was verstehst du unter: "MB, dass ich richtig gut die Fähigkeit von meinem CPU ausnutzen kann" ?
Auf welche Fähigkeiten spielst du dabei an, nur auf die Geschwindigkeiten oder auf bestimmt Befehlssatzerweiterung die dieser unterstützt?
Solange du keine Spezialanwendungen hast, die auf eine bestimmte Optimierung angewiesen sind kannst du jedes Board nehmen das optimaler weise einen P45 Chipsatz verbaut hat und die entsprechende Ausstattung bietet die du dir wünschst.
Ich persönlich verwende in Kombination mit dem Q9550 das
Gigabyte GA-EP45-DS3, da es gut ausgestattet ist, ein DualBIOS besitzt falls ein BIOS-Chip kaput geht, eine gute Kühlung hat, sich zum Übertakten eignet und Gigabyte eine sehr gute Verarbeitung hat.
Das Board kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen, ob es alle Komponenten onBoard hat die du benötigst kann ich natürlich nicht sagen.
Um auf deine Ursprungsfrage zurück zu kommen, als Gehäuse Hersteller würde ich dir Antex, LianLi oder Silverstone empfehlen da alle drei sehr gute und vor allem leise Gehäuse entwickeln.
Ich weiß ja nicht wie hoch deine Ansprüche an einen leisen Rechner sind, ich höre bspw. meinen überhaupt nicht wenn davor sitze und daran arbeite und das in einem absolut ruhigen Zimmer.
Um einen 100% leisen PC zu erhalten wirst du an fast jedem Gehäuse noch etwas ändern müssen. Die mitgelieferten Lüfter sind meist nicht perfekt, da hilft ein Austausch und eine Entkoppelung, da so keine Vibrationen auf das Gehäuse übertragen werden. Bei den guten Gehäusen sind die Festplatten schon entkoppelt so das hier eine Vibrationen entstehen. Wichtig ist das du mindestens hinten einen 120mm Lüfter hast und optimaler weise vorne ebenfalls. Denn je größer der Lüfter, desto leiser arbeitet er bei gleicher Liestung. Ebenfalls ist es sinnvoll, dass das Gehäuse aus möglichst dickem Material (Stahl oä.) gebaut ist, Plexiglasscheiben sind in dieser Beziehung kontraproduktiv.