Hat sich Zimuse erfolgreich auf der Festplatte eingenistet, wartet er je nach Variante zwischen 20 und 40 Tage lang ab, bevor er an sein zerstörerisches Werk geht. Dann überschreibt der Schädling den so genannten Master Boot Record (MBR) der Festplatte. Der MBR ist in etwa mit einem Inhaltsverzeichnis vergleichbar und legt fest, wie die Festplatte aufgeteilt und organisiert ist. Daher bedeutet die Löschung des MBR den Totalverlust der auf der Platte gespeicherten Daten - und damit unter Umständen das Ende des Systems. Denn je nach betroffener Festplatte kann es vorkommen, dass beim Hochfahren des Rechners ein schwarzer Bildschirm meldet, dass kein bootfähiges Betriebssystem vorhanden ist.