Ich verfolge die Diskussion ja schon seit gestern.
Wo liegt denn das Problem? 35 € entwickeln sich ja nicht gleich zu einem Schuldenberg, der nicht mehr zurückgezahlt werden kann.
Es ist doch fast normal, und dafür ist der Dispo auch gedacht, dass man mal kurzfristig einen Endpass überbrücken kann.
Ihr schreibt fast alle, dass man sofort zur Bank rennen muss um Geld einzuzahlen. Klar buchen die zurück, wenn nichts drauf ist und keinerlei Kreditvereinbarung getroffen worden ist.
Deshalb meine Frage, was so schlimm ist, wenn man einen Dispo hat. Wer mit Geld umgehen kann, dem passiert auch nichts. Und wer es nicht kann, der sollte am besten har kein Konto haben.
Schaltet doch mal den Kopf an und lest genau durch was ich jetzt schreibe.
Also, bsp. ich habe einen Kontostand von 0 € und es kommt eine Rechnung von 50 €. Diese Rechnung wird abgebucht und mein Konto isz im minus.
Kontostand ist dann -50 €. Darauf zahle ich Zinsen. So jetzt mal davon ausgehen, es wird zurückgebucht, weil ich keinen Dispo habe. Dann habe ich immer noch einen Kontostand von 0 €, aber deshalb doch nicht weniger Schulden, oder?????????
Es ist noch viel schlimmer. Die Schulden habe ich dann nämlich nicht bei der Bank zu vereinbarten Konditionen, sondern bei einem Gläubiger. Bsp.: Handyanbieter. Der sperrt die Karte und verlangt z.B. 10 € Bearbeitungsgebühr, ich komme da in die Schuldnerdatei und im schlimmsten Fall erhalte ich einen Schufaeintrag. Einige Unternehmen sind schnell damit.
Was ist also besser???
1. Schulden bei der Bank mit Dispozinsen ?
2. Schulden bei einem anderen mit den vorher geschriebenen Unannehmlichkeiten ?
Die Bearbeitungsgebühren und Rückbuchungskosten übersteigen die Dispozinsen um Längen. Das ist dann der wahre Schuldenverursacher.