Gleichgewicht der Kräfte

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topshot24

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Ich stelle hier mal eine teils philosophische teils wissenschaftliche Frage zur Diskussion.
Alles im uns bekannten Universum ist darauf ausgelegt jegliches Ungleichgewicht wieder auszugleichen. Als einfache Beispiele dienen hier die Schwerkraft, Thermodynamik oder der elektrische Strom. Auf der einen Seite ist viel, auf der anderen wenig und es wird solange angeglichen bis auf beiden Seiten ein Kräftegleichgewicht entsteht.
Meine Fragen dazu wären: Gilt dieses Prinzip auch (banal gesagt) für Gut und Böse? Sowohl global gesehen als auch im Herzen jedes Menschen. Gibt es eine "Ausgleichende Gerechtigkeit"? Fallen die schlechten Taten eines bösartig veranlagten Menschen irgendwann auf ihn zurück um einen Ausgleich herbeizuführen?
 
Ich schätze, ja. Es gibt immer soviel Boses wie gutes, nur wo die mitte liegt, das weiß ich nicht. Gut und Böse sind ja immer definitionssache. Die Mitte liegt warscheinlich bei jedem woanders. Und in der Gesellschaft ist die Mitte warscheinlich regional unterschiedlich.
 
Ohne das Böse würde es ja kein Gutes geben, demnach könntest du Recht haben.
Ebenfalls habe ich mal gelesen [Schrift von einem Philosophen], dass die Menschen stehts einen Drang zum Bösen haben.

Ich würde gerne noch mehr dazu schrieben, jedoch schaffe ich das im Moment nicht.
Bis Morgen vielleicht *gähn*
Haka
 
Gibt es eine "Ausgleichende Gerechtigkeit"? Fallen die schlechten Taten eines bösartig veranlagten Menschen irgendwann auf ihn zurück um einen Ausgleich herbeizuführen?

Die gibt es sicher nicht. Einzelfälle augeschlossen ;)

Aber es gibt wohl so viel "gutes" wie es auch "böses" gibt.
 
Gott sei Dank gibt es sowas nicht ... sonst wär ich ziemlich arm dran...:lins:
 
Davon gehe ich nicht aus.

Zuallererst sollte man bei einer solchen Diskussion aber auch festlegen, was Gut ist und was Böse. Und genau da fangen die Probleme dann schon an. Das kann man nämlich nicht so genau festlegen.
Mal so als Beispiel: Ist es böse jemanden zu töten?
Ja, oder?
Wäre es böse gewesen Hitler zu töten?
Ich denke eher nicht, da man dann vielen Menschen das Leben gerettet hätte, wäre es zumindest mehr gut als böse gewesen.

Also wird das schonmal deswegen nicht gehen, weil nicht klar ist, was böse und was gut ist.

Außerdem sind Menschen nicht miteinander verbunden. Will sagen, wenn irgendwer in Lesotho etwas Gutes tut, bekommen wir das nicht mit. Weder bewusst noch unbewusst. Also wird sich unser handeln dadurch nicht ändern, also gibt es keine Balance zwischen Gut und Böse.

Die einzige verbleibende Möglichkeit die ich dazu sehe, wäre gegeben, wenn der Mensch absolut keinen freien Willen hätte (sehr weitreichende Philosophische Frage) und quasi gesteuert würde von Gott o. ä.
Dann wäre es durchaus möglich, dass das ganze in einem Kräftegleichgewicht wäre.
 
Ich glaube Begriffe wie "gut" und "böse" sind Kreation des Menschen, absolut gesehen existieren sie gar nicht. Ob eine Handlung gut oder böse ist entscheiden demnach wir.
Deshalb kann es meiner Meinung nach auch keinen "Ausgleich" geben.
 
Ich glaube das nicht, schon allein deshalb, dass >>gut>böse>gut>böseAnsonsten wird unser Handeln von physikalischen Gesetzen bestimmt und nicht von einer, zwangsläufig intelligenten, Gestalt, die darauf achtet, dass >>gut>böse<< im Gleichgewicht bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumindest gibt es ein mobiles Gleichgewicht zwischen neophilen und neophoben Kräften in der Geschichte. Dadurch entwickelt sich die Gesellschaft nach einem bereits feststehenden Plan innerhalb des holographischen Universums.
Auch wenn es im Moment so scheint, als würden die neophoben Kräfte eine weitere Entwicklung verhindern können, wird das Gegengewicht der neophilen Kräfte auf die eine oder andere Art das Gleichgewicht mobil halten.
 
Zuallererst sollte man bei einer solchen Diskussion aber auch festlegen, was Gut ist und was Böse. Und genau da fangen die Probleme dann schon an. Das kann man nämlich nicht so genau festlegen.
Mal so als Beispiel: Ist es böse jemanden zu töten?
Ja, oder?
Wäre es böse gewesen Hitler zu töten?
Ich denke eher nicht, da man dann vielen Menschen das Leben gerettet hätte, wäre es zumindest mehr gut als böse gewesen.
Ich wollte die Thematik "Gut - Böse" nicht auf einzelne Taten beziehen. Es gibt Menschen die sind nett, freundlich und helfen wo sie können; und es gibt Menschen (ich denke jeder kennt ein paar davon) die ständig andere niedermachen, nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, subjektiv gesehen einfach "fies" sind.
Was wäre denn (nur mal als Beispiel) wenn sämtliche Menschen auf der Welt friedfertig, gutmütig und philanthropisch veranlagt wären... würde sich dann nicht automatisch eine dem entgegengesetzte Fraktion von Menschen bilden, die diese Einstellung einfach nur "zum ******" findet?
 
@topshot24
Mag sein, dass es Menschen mit starken Abgrenzungsbedürfnis gibt, aber eine Art "Spiegelbild" wird es wohl nicht geben, weder bei gut und böse, als auch bei guten und bösen Menschen.
 
das funktioniert so nicht, kann gut sein, dass es allgemein auf die Menscheit ein Gleichgewicht zwischen gut und böse gibt, aber alleine für die ganzen Dikatoren bräuchte man eine Heerschar von Mutter Theresas um auszugleichen.

Wenn ich an das denke was der mensch Natur , Tier und seinen Kindern antut kommen mir starke Zweifel auf ob das jemasl ausgeglichen werden kann.

Auf einen menschen bezogen, dass es einen Ausgleich gibt für gute / böse taten, glaube ich nicht.

Außerdem dieses gleichgewicht der Kräfte trifft nicht überall zu... Thema Schönheit :D warte da auf eine ausgleichende gerechtigkeit meinerseits und Thema gewicht, das wäre das ende aller Diäten wenn es da ein bestreben von *zu dick* auf *schlank* geben würde. :)
 
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