M
Mankei
Ich darf dein Motto erweitern: "Meine Kids sind mein Leben - mein Leben gehört meinen Kids!" Ich bin selbst Mutter von Zweien, mein Sohn ist 21 und meine Tochter ist 15. Ich lebe also schon seit 9 Jahren durchgängig in der pupertären Phase
. Aber ich möchte keine Minute missen, die ich mit meinen Kindern verbringe - egal ob lustig, traurig, stressig oder auch nervig. Ich lache und leide mit und für meine beiden! Ich glaube, als Mutter hat man auch keine andere Chance, denn schon in der Schwangerschaft geht ein Schalter im Kopf um, den man nicht mehr zurückstellen kann und auch nicht will - ich jedenfalls nicht. Ich habe auch grosses Glück mit meinen Kiddies, denn sie waren von Beginn an Sonnenscheinkinder (mit kleineren Unwetterperioden) und unser Verhältnis ist ein Mix zwischen Mutter/Freundin/Kumpel/Seelentröster und es gibt kaum etwas, dass ich nicht von oder über sie weiss oder sie mit mir nicht besprechen. Vielleicht liegt es einfach daran, dass diese "Monster" von dem Moment, als sie sich bemerkbar machten, einfach meine Erfüllung waren und immer noch sind. Man soll nie versuchen, mehr in die Kinder zu legen, als man selbst leisten kann. Aber man sollte auch alle Möglichkeiten eröffnen, die sie haben können. Nur die Entscheidung, welchen Weg sie einschlagen, darf man ihnen nicht abnehmen. Mein Mann und ich sind bisher so verfahren: wir zeigen Wege und öffnen Türen, aber laufen müssen sie selbst. Sie müssen nur sicher sein, dass es immer eine offene Tür und den dazu gehörigen Weg zurück gibt. Ich bin übrigens keine überbehütende Glucke. Ich arbeite und gehe auch mit Begeisterung diversen Hobbies nach (mit und auch ohne Familie). Die Pflicht der Eltern sehe ich darin, den Kindern vorzuleben und Rückhalt zu geben, ohne einzuengen. Ich hoffe, das ist uns beiden gelungen.
Mankei
Mankei
