Hacker knacken Amazon Key Allgemein 

HotPi

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Digitaler Wohnungseinbruch 05.02.2018, 13:35 Uhr
Hacker knacken Amazon Key
Findige Hacker haben offenbar einen Weg gefunden, das intelligente Türschloss Amazon Key zu überwinden. Über die Smart-Home-Lösung erhalten normalerweise nur Paketboten Zugang zu Kundenwohnungen, wenn diese nicht zu Hause sind.

Wohnungseinbruch per Dietrich und Brechstange war gestern, heutzutage kommt Hightech zum Einsatz: Seit Oktober vergangenen Jahres wird das intelligente Türschloss-System Amazon Key für Kunden des E-Commerce-Riesen in 37 US-amerikanischen Städten angeboten. Die Smart-Home-Lösung setzt sich aus einem speziellen Türschloss und einer vernetzten Sicherheitskamera zusammen. In der Praxis erlaubt das System den Amazon-Paketboten den Zugang zu Kundenwohnungen, falls diese nicht zu Hause sind.

Amazon Key: Sesam öffne dich

Findigen Hackern ist es nun laut der britischen Tech-Webseite The Register offenbar gelungen, das Smart-Home-System zu überlisten. Wie ein auf Twitter hochgeladenes Video zeigt, genügt die Platzierung eines nicht genauer spezifizierten Gerätes in der Nähe der Eingangstür. Diese sogenannte "Break & Enter dropbox" erlaubt den Hackern das Monitoring von Amazon Key. Sobald ein Paketbote nun eine Lieferung tätigt, manipuliert das Gerät den Schliessmechanismus und benachrichtigt den digitalen Einbrecher. Dieser kann anschliessend das Amazon-Türschloss ohne Schwierigkeiten überwinden.

Welche Sicherheitslücke die Hacker nutzen und wie der Vorgang im Detail vonstattengeht, wird in dem Video-Clip nicht beschrieben. Es ist allerdings denkbar, dass die "Break & Enter dropbox" entweder den digitalen Zugangscode abfängt oder das Schliessen der Haustür über ein Störsignal blockiert.
Laut eigenen Angaben wollen die Hacker die ausgenutzte Schwachstelle derzeit noch Geheim halten, bis Amazon den Fehler per Software-Update behoben hat. Der E-Commerce-Riese hat sich noch nicht zu dem Sicherheitsleck geäussert.

Autor(in) Stefan Bordel


Quelle: Hacker knacken Amazon Key - onlinepc.ch
 
Danke dir für´s teilen, beweist wieder einmal 100 %ige Sicherheit gibt es nicht und die Technik ist nicht das A und O. Bester Schutz sind immer noch neugierige Nachbarn und ein Hund :)
 
Solange etwas mit dem Internet verbunden ist, muss man (meist) die Bequemlichkeit mit einem erhöhten Risiko erkaufen.
100%ige Sicherheit wird es niemals geben, irgendwo gibt es immer Fehler und Lücken.
 
Deshalb bleibe ich beim Thema Zugang lieber beim alt Bewährten Profilzylinder.
 
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