Hanna Bergkamp Autor 

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Hanna Bergkamp

Über die Autorin

Hanna Bergkamp ist dort aufgewachsen, wo der Himmel manchmal grau ist, aber die Menschen umso herzlicher: im Ruhrgebiet.

Nach Jahrzehnten in einem "ganz normalen Bürojob" – wie sie es selbst nennt – hat sie sich getraut, ihren Traum zu verwirklichen: das Schreiben.

Ihre Cosy-Crime-Reihe "Mord am Büdchen" vereint alles, was sie liebt: Spannung ohne Brutalität, Humor ohne Zoten, und eine Region, die mehr Charme hat, als Postkartenmotive vermuten lassen. Ihre Ermittlerin Monika Kowalski ist keine Kommissarin, sondern eine ehemalige Sachbearbeiterin, die vom Tresen ihres Büdchens aus Verbrechen aufklärt – mit Menschenkenntnis, Sturheit und einer Tasse Tee.

"Ich schreibe über Leute, die ich kenne", sagt Hanna. "Nicht über Helden. Über ganz normale Menschen, die außergewöhnliche Dinge tun, weil sie nicht anders können."

Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, findet man Hanna Bergkamp auf Spaziergängen an der Ruhr, in Secondhand-Buchhandlungen oder im Gespräch mit den Stammkunden ihres eigenen Lieblings-Büdchens. Dort, sagt sie, entstehen ihre besten Ideen.

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Titel: (wenn nichts anderes angegeben in deutscher Sprache)

Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 01 - Kalter Kaffee - Ruhrpott-Krimi
Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 02 - Zeche zahlen - Ruhrpott-Krimi
Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 03 - Schicht im Schacht - Ruhrpott-Krimi
Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 04 - Auf Kohle - Ruhrpott-Krimi
Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 05 - Glück auf, Glück ab - Ruhrpott-Krimi
Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 06 - Alte Schulden - Ruhrpott-Krimi

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Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 01 - Kalter Kaffee
Am Büdchen in Duisburg-Marxloh kennt jeder jeden. Und Moni Kowalski kennt sie alle am besten.
Als ihr Stammkunde Werner tot in seiner Wohnung gefunden wird, glaubt die Polizei an Herzinfarkt. Aber Moni weiß: Der Werner hat nie schwarzen Kaffee getrunken. Nie. In fünfzehn Jahren nicht einmal. Und in seiner Tasse war welcher.
Aus purer Sturheit beginnt die 58-jährige Ex-Sachbearbeiterin, Fragen zu stellen. Im Büdchen, wo alle reden. Auf der Straße, wo alle schweigen. Und in den Hinterzimmern, wo alte Schulden warten.
Kommissar Yilmaz ist genervt. Ihre beste Freundin Rosi ist begeistert.
Und der Mörder? Der hat die Moni unterschätzt.
***
Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 02 - Zeche zahlen
Ein vierzig Jahre altes Geheimnis. Ein Fund, der alles verändert. Und eine Frau, die nicht aufhört, Fragen zu stellen.
Drei Monate nach ihrem ersten Fall ist Moni Kowalski zurück hinter dem Tresen ihres Büdchens in Duisburg-Marxloh. Die Stammkunden kommen und gehen, Waldi liegt im Eingang, und der Tee dampft. Normalität – fast.
Dann erreicht sie eine Nachricht, die das ganze Viertel erschüttert: Bei Abrissarbeiten an der alten Zeche Westfalen wurden menschliche Überreste gefunden. Es handelt sich um Horst Becker, einen Steiger, der 1987 bei einem angeblichen Grubenunglück verschüttet wurde.
Doch Hilde, die zweiundachtzigjährige Stammkundin mit dem Elefantengedächtnis, weiß mehr. »Ich hab immer gewusst, dass da was nicht stimmte«, sagt sie – und schweigt.
Was hat Hilde gesehen? Warum wurde Horst Becker wirklich nie gefunden? Und wer hat vierzig Jahre lang ein Geheimnis gehütet, für das jemand sterben musste?
Moni beginnt zu graben – nicht unter Tage, sondern in der Vergangenheit. In alten Akten, verstaubten Erinnerungen und dem Schweigen derer, die noch leben. Sie stößt auf Korruption, die bis in die Gegenwart reicht, auf einen Mann, der zu mächtig geworden ist, und auf einen alten Bergmann, dessen Geständnis alles verändern könnte.
Aber die Wahrheit hat ihren Preis. Und manche Menschen tun alles, um sie im Dunkeln zu halten.
***
Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 03 - Schicht im Schacht
Stefan Matthiesen ist seit drei Wochen verschwunden. Die Polizei hat die Suche eingestellt – Schulden, eine schwierige Scheidung, das übliche Programm. Abgehauen. Fall geschlossen.
Aber sein Bruder Jörg kennt Stefan: Der rennt nicht weg. Der stellt sich. Der hat zwanzig Jahre bei ThyssenKrupp malocht und ist hiergeblieben, als alle anderen gegangen sind. Der verkauft auch nicht das Elternhaus, das sein Vater mit eigenen Händen gebaut hat – egal, wie viel Geld ein Investor bietet.
Moni Kowalski, inzwischen im Viertel bekannt als die Frau, die Antworten findet, nimmt sich des Falles an. Was sie entdeckt, führt in eine Welt aus Gier, Verzweiflung und der Frage, was passiert, wenn die alten Sicherheiten wegbrechen.
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Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 04 - Auf Kohle
Heinrich Bergmann, Patriarch einer alten Duisburger Industriellenfamilie, stirbt mit vierundachtzig Jahren. Sein Testament überrascht alle: Die Villa geht nicht an die Familie, sondern an eine Stiftung. Dann wird sein Enkel Bernd in der Gartenlaube aufgefunden – tot, Herzversagen. Ein tragischer Zufall? Nicht für Rosi Kaminski.
Denn Rosi weiß: Bernd Scholze hat in seinem ganzen Leben keinen Kräutertee getrunken. Pils und Korn, ja. Aber die Tasse Kamillentee neben seiner Leiche? Die gehört nicht zu ihm.
Als Moni Kowalski, Büdchenbesitzerin aus Marxloh, einen anonymen Brief über die Bergmanns und einen »Tod, der nie aufgeklärt wurde« erhält, beginnt sie zu graben. Was sie findet, reicht fünfunddreißig Jahre zurück: Ein Grubenunglück, das keines war. Gefälschte Sicherheitsberichte. Und einen Familienanwalt, der nicht nur Akten verwaltete, sondern auch achthunderttausend Euro und eine tödliche Thermoskanne.
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Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 05 - Glück auf, Glück ab
Kai Lehmann kauft morgens Lucky Strike bei Moni Kowalski und sagt: »Bis morgen.« Am nächsten Tag ist er tot. Die Polizei sagt: Suizid. Moni sagt: Das passt nicht.
Der junge Journalist hatte an einer brisanten Recherche gearbeitet – über Grundstücksgeschäfte, manipulierte Gutachten und einen Gelsenkirchener Stadtrat, der seit zwanzig Jahren lächelt und andere die Drecksarbeit machen lässt. Jetzt ist Kai tot, und niemand stellt Fragen. Niemand außer Moni.
Mit ihrer Kladde, ihrem Dackel Waldi und einem Netzwerk aus Nachbarn, die alles wissen, was die Polizei nicht weiss, gräbt die Büdchenfrau aus Marxloh tiefer, als ihr lieb ist. Sie findet einen Kugelschreiber, der nicht hätte da sein dürfen. Ein Bier, das nach Schlaftabletten schmeckte. Und einen Mann, der aus Angst um seine Tochter zum Mörder wurde.
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Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 06 - Alte Schulden
Moni Kowalski betreibt seit dreißig Jahren ein Büdchen in Duisburg-Marxloh. Sie verkauft Zigaretten, Zeitungen und guten Rat. Und sie löst Fälle, die die Polizei nicht lösen kann. Als Jörg Matthiesen vor dem Tresen steht – müde Augen, teure Schuhe, ein verschwundener Sohn –, ahnt Moni nicht, dass dieser Fall sie in die Fundamente ihres eigenen Hauses führen wird. Buchstäblich. Stefan Matthiesen, 28, IT-Berater, hat bei der Digitalisierung von Bauakten etwas gefunden, das er nicht hätte finden sollen: vierzehn gefälschte Gutachten, ein System aus Pfusch und Schweigen – und die Adresse von Monis Büdchen mitten auf der Liste. Als jemand nachts »LASS ES« an die Büdchenwand schreibt, weiß Moni: Jemand will nicht, dass sie weitergräbt. Aber Moni hat in vielen Jahren hinter dem Tresen eines gelernt: Die Risse gehen nicht weg, wenn man die Augen zumacht.
 
Weiterer Titel:

Bergkamp, Hanna - Mord am Büdchen 07 - Schatten der Vergangenheit - Ruhrpott-Krimi

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Buchbeschreibung: Mord am Büdchen 07 - Schatten der Vergangenheit
Januar in Marxloh. Das Büdchen ist frisch saniert, die Risse sind gefüllt, die alten Buchstaben übermalt. Moni Kowalski hat
Ruhe. Zu viel Ruhe. Dann kommt ein Fremder. Mittwoch-nachmittag, halb drei. Er bestellt Lucky Strike und Wasser, sieht sich um und sagt: »Sie sind die Kowalski, oder? Die vom Büdchen. Ich hatte einen Termin bei Ihnen. Vor zwanzig Jahren.« Bevor Moni antworten kann, legt er das Geld auf den Tresen und geht. Vier Stunden später ist er tot. Erschlagen in einer Seitenstraße, 400 Meter vom Büdchen entfernt. Keine Papiere, kein Handy – nur Bargeld und eine Visitenkarte. Monis alte Visitenkarte vom Ordnungsamt. Zwanzig Jahre alt. Plötzlich ist die Frau, die sechs Fälle gelöst hat, selbst verdächtig. Kommissar Yilmaz darf nicht ermitteln – er ist befangen. Stattdessen übernimmt Nadine Groth, eine Ermittlerin aus Wuppertal, die kein Verständnis für Büdchen-Detektivinnen hat. Moni steht allein. Ohne offizielle Hilfe, ohne die gewohnte Unterstützung. Nur mit ihrer Kladde und der Frage: Was passiert, wenn die Frau, die alle Wahrheiten ans Licht bringt, selbst einen Schatten hat?
 
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