Hardware: Kabel-Plombe, geschraubt geschlossen 

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heldenbar

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Hi zusammen!

Einmal eine Frage, ganz zu Beginn des Kabelstranges.. :-)

Im Mehrfamilienhaus sind vom Kabelbetreiber jetzt an der Verteilerdose (offen) zwei Abgänge zu den Wohnungen verplombt worden. Früher kannte ich dies mit den Bleiplomen und kleinem Draht. Jetzt sind die Koaxkabel rausgedreht worden und auf den Schraubanschluss ist eine schraubbare Plombe gekommen - die selbstredend nicht rauszudrehen ist, da sie sich "dull" dreht. Also eine Art "verhüterli" für den Anschluss.

Gibt es diese Dinger schon lange? Und wie funktionieren diese? Die sind ja ziemlich stabil und können nicht einfach aufgeknippst werden. Finde ich irgendwie spannend!

Fragende, neugierige Grüße!

PS: Falls das Thema hier total falsch sein sollte, bitte ich um Gnade, habe kein passenderes Brett gefunden...
 
Steht auf den Plomben was drauf?
Evtl. Unisto - da kannst den Hersteller zu ausfindig machen bzw. mal den Allwissenden Go..le mal fragen.

Plomben knacken tut man aber nicht. Das lohnt sich nicht. Zwar können die Kabelanbieter Dir ja nicht sagen, wann Du die Plombe geknackt hast, was dazu führt, dass Du ab "Erwischen" einen Vertrag an der Backe hast. Kann auch sein, dass 6 Monate rückwirkend auf Dich zukommen.

Muss aber selber entscheiden, was Du machst.

Plastikplomben sind aber wesentlich empfindlicher als die ollen Bleiplomben. Da gibt es 100te Tricks, die ohne Schäden zu öffnen.

Plastik geht auch - aber schwer.
Plomben sind als Siegel zu verstehen und die neuen Teile sind auch sicherer geworden, aber nun denn nichts ist unmöglich.
Siegelbruch ist strafbar. Erschleichung von Dienstleistungen, Evtl. Schwarzsehen und weiter entfernt wäre da noch nicht erworbene Filmrechte - Kabelanbieter zahlen Lizenzgebühren für Filme, die die Kunden ja durch ihre monatlichen Gebühren zahlen, dafür dürfen die dann auch den Film sehen. Als Plombenknacker tust Du das dann eben nicht.
Das kann dann relativ teuer werden.

Alles andere ligt an Dir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Oldspice,

vielen Dank für die Infos!

Ja, auf den Plomben steht der Hersteller (leider gerade nicht zur Hand und vergessen), es war aber ein amerikanischer Zubehörlieferant für Kabelbetreiber und -verleger.

Klar, ein Überbrücken der Siegel ist nicht ohne und daher auch nicht geplant.

Da ich aber früher als Kind schon immer jeden defekten Toast und Bügeleisen bis in seine Einzelteile zerlegt habe, faszinieren mich diese neuen Plomben - richtig stabil und aus Metall, nix mehr mit Plastik oder weichem Blei. Vielleicht sogar mit einem Magneten....

Ich kann ja nochmal im Keller den Namen abschreiben.. vielleicht sind die ja doch verbreiteter als ich dachte.

Viele Grüße
HeldenBAR
 
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