@ all,
die hier einen auf verständnisvoll tun und alles an der langen Leine weiterlaufen lassen wollen.
Beschwichtigen würde ich in so einem Fall nämlich überhaupt nicht !
Hier driftet ein Jugendlicher klar ab..und jeder der sich darin wiedererkennt sollte sich als erstes sagen...Ich hab' unausgesprochene, ungeklärte Probleme
Denn das sieht m.M. schon recht ernst aus und kann ohne Hilfe
Zuneigung, angenommen Fühlen, ernst nehmen seiner Probleme und vor allem der Ursachen dafür, wie es dazu überhaupt gekommen ist, ganz schnell in noch Schlimmerem enden.
Natürlich müssen aber auch angemessene Konsequenzen folgen und dann stringent durchgeführt werden!
Dabei ist
ein Heim - wie hier wohl aus schierer Verzweifelung, Hilflosigkeit (ich hoffe mal nicht aus "Bequemlichkeit") geplant - so ziemlich
das allerschlechteste an Lösungen für ihn, welches höchstens noch später durch den Knast getopt werden könnte
Er muss evtl. auch heraus aus einem Umfeld, welches ihn jetzt negativ beeinflusst und jede positive Veränderung schwer macht bzw. verunmöglicht....
aber eben nicht durch Abschiebung, sondern Zuwendung!
Hier haben auch - vmtl. ohne es zu wollen/merken - Deine Eltern und bestimmt sogar auch Du (mit 19) bzw. andere Familienangehörige "versagt" ... Nix für Ungut, gelle

Edit: nach Deiner Post # 21 bin ich mir da sogar ziemlich sicher !
Das Erste wäre wirklich, ihn seinem bisherigen Umfeld sozusagen zu entziehen, ihm dabei aber auch vernünftige, vom ihm akzeptierte Alternativen zu bieten, die er annehmen kann,
ohne sich quasi gezwungen zu sehen, "auf cool" und hilferestitent zu machen.
Letztlich nur seine Einsicht und die Ratschläge anderer, von ihm akzeptierter "Vorbilder", können da etwas ändern.
Eine Eltern bzw. Erziehungsberatung sollte allerdings schnellstens einer Eurer ersten Schritte sein,
Gespräche mit der Schule und dort evtl. auch angebotenen Hilfen.
Vorschläge bzw. z.T. wichtige Gedankenanstösse von
pate # 10, McJupp, mamba07 # 19, Tiamat # 22 - besonders sein letzter Absatz

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und auch von fourrose # 17
solltest Du und auch Deine Eltern evtl. auch beherzigen.
Sonst ist es nur allzu schnell vorbei mit einer positiven Beeinflussung.
Ich schätze mal auch, dass Du als größerer Bruder ihm eher das Gefühl des fünften Rad's am Wagen vermittelst...vllt. als jemand, der im Sinne der Eltern "vernünftg" Karriere macht...während er als Youngster nur Probleme macht
Auch so etwas kann oftmals zu den geschilderten Reaktionen von jüngeren Brüdern führen...
eben und vor allem, wenn eine intensivere emotionale Bindung kaum da ist oder eben einfach nicht gezeigt wird.
Zähl doch nur einmal auf, was Du so von ihm (wirklich) weißt, wer seine Vorbilder sind,
wohin seine Träume oder Vorlieben gehen,
dann könnten bestimmt einige sogar noch konkretere Tipps geben
und vllt. gehen Dir ja auch nebenbei einige Lichter auf
mfg