luwi
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Heinz-Wilhelm Vogel - Geheim-Code Arbeitszeugnis

So knacken Sie jeden Geheim-Code
Hinter schmeichelhaften Formulierungen verstecken sich oftmals recht dürftige Beurteilungen! Dieser Ratgeber
- entschlüsselt die "Geheimsprache" der Personalchefs auf
- erläutert die typischen Formulierungen im Berufsalltag
- zeigt, wie Sie Ihre Interessen durchsetzen
Mit kommentierten Muster-Arbeitszeugnisse, Formulierungsvorschlägen sowie Checklisten zu Aufbau und Inhalt von Zeugnissen.
In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit müssen Personalchefs nicht selten unter Hunderten von Bewerbungen eine Auswahl treffen. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis gewinnt dabei an Bedeutung. Der Arbeitnehmer, der seine bisherige Firma verlässt, sollte unbedingt auf einer angemessenen Beurteilung beharren und sie notfalls einklagen.
Damit er eine gute von einer schlechten Bewertung überhaupt unterscheiden kann, sollte er die geheime Sprache der Personalchefs oder Vorgesetzten kennen. Denn, so konstatiert Heinz-Wilhelm Vogel in seinem Buch Geheim-Code Arbeitszeugnis, meist klingt das Zeugnis wohlwollender als es ist.
Zu einem qualifizierten Arbeitszeugnis gehören eine Reihe formaler Kriterien, die einzuhalten sind. Vogel geht sie Punkt für Punkt von der Einleitung bis zur Unterschrift durch. Auch seine Textbeispiele zur Fachkenntnis, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, Arbeitsweise, Arbeitserfolg und zur allgemeinen Leistungsbeurteilung sind sehr ausführlich und berücksichtigen die Bewertungen von "sehr gut" bis "mangelhaft".
Freuen kann sich jeder über die folgenden Passagen: "Er/Sie verfügt über fundierte Fachkenntnisse, die er/sie in seinem/ihrem Aufgabenbereich erfolgreich einsetzte"; "Er/Sie zeigte stets Initiative, Fleiß und Eifer"; "Er/Sie überzeugte dadurch, dass er/sie auch komplizierte Zusammenhänge schnell zutreffend erfasst und sofort richtige Lösungen fand"; "Seine/Ihre Arbeitsweise genügte stets höchsten Ansprüchen"; "Auch in schwierigen Situationen fand er/sie stets optimale Lösungen". Wenn die allgemeine Leistung mit "...erledigte seine/ihre Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit" angegeben wird, ist auch das eine sehr gute Beurteilung.
Ganz besonders vorsichtig sollte jeder sein, der eine der nachfolgenden Sätze in seinem Arbeitszeugnis wiederfindet: "Er/Sie war wegen seiner/ihrer Pünktlichkeit ein gutes Vorbild" bedeutet nichts anderes, als dass die Person völlig unzureichende Leistungen erbrachte. Ebenso unangenehm wird es bei diesem Text: "Er/Sie zeigte für seine Arbeit Verständnis" wird mit Faulheit übersetzt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ratgebern offenbart der Autor auch geheime Zeichen, die nicht zulässig sind, aber vorkommen können. Wo ein Häkchen bei der Unterschrift nach links zu finden ist, weiß der potentielle Arbeitgeber, dass es sich um ein Mitglied einer linksgerichteten Organisation handelt. Ein doppeltes Häkchen nach links heißt, der Arbeitnehmer ist Mitglied einer verfassungsfeindlichen Organisation. Genauso wenig wie die genannten Zeichen haben Informationen über Alkoholgenuss, Krankheiten, Betriebsratszugehörigkeit, Abmahnungen, Nebentätigkeiten, Schwerbehinderung, Parteizugehörigkeit, Kündigungsgründe oder Vertragsbrüchigkeit im Arbeitszeugnis etwas zu suchen.
Wer möchte Pn mit heinzvogel an mich

So knacken Sie jeden Geheim-Code
Hinter schmeichelhaften Formulierungen verstecken sich oftmals recht dürftige Beurteilungen! Dieser Ratgeber
- entschlüsselt die "Geheimsprache" der Personalchefs auf
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Mit kommentierten Muster-Arbeitszeugnisse, Formulierungsvorschlägen sowie Checklisten zu Aufbau und Inhalt von Zeugnissen.
In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit müssen Personalchefs nicht selten unter Hunderten von Bewerbungen eine Auswahl treffen. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis gewinnt dabei an Bedeutung. Der Arbeitnehmer, der seine bisherige Firma verlässt, sollte unbedingt auf einer angemessenen Beurteilung beharren und sie notfalls einklagen.
Damit er eine gute von einer schlechten Bewertung überhaupt unterscheiden kann, sollte er die geheime Sprache der Personalchefs oder Vorgesetzten kennen. Denn, so konstatiert Heinz-Wilhelm Vogel in seinem Buch Geheim-Code Arbeitszeugnis, meist klingt das Zeugnis wohlwollender als es ist.
Zu einem qualifizierten Arbeitszeugnis gehören eine Reihe formaler Kriterien, die einzuhalten sind. Vogel geht sie Punkt für Punkt von der Einleitung bis zur Unterschrift durch. Auch seine Textbeispiele zur Fachkenntnis, Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit, Arbeitsweise, Arbeitserfolg und zur allgemeinen Leistungsbeurteilung sind sehr ausführlich und berücksichtigen die Bewertungen von "sehr gut" bis "mangelhaft".
Freuen kann sich jeder über die folgenden Passagen: "Er/Sie verfügt über fundierte Fachkenntnisse, die er/sie in seinem/ihrem Aufgabenbereich erfolgreich einsetzte"; "Er/Sie zeigte stets Initiative, Fleiß und Eifer"; "Er/Sie überzeugte dadurch, dass er/sie auch komplizierte Zusammenhänge schnell zutreffend erfasst und sofort richtige Lösungen fand"; "Seine/Ihre Arbeitsweise genügte stets höchsten Ansprüchen"; "Auch in schwierigen Situationen fand er/sie stets optimale Lösungen". Wenn die allgemeine Leistung mit "...erledigte seine/ihre Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit" angegeben wird, ist auch das eine sehr gute Beurteilung.
Ganz besonders vorsichtig sollte jeder sein, der eine der nachfolgenden Sätze in seinem Arbeitszeugnis wiederfindet: "Er/Sie war wegen seiner/ihrer Pünktlichkeit ein gutes Vorbild" bedeutet nichts anderes, als dass die Person völlig unzureichende Leistungen erbrachte. Ebenso unangenehm wird es bei diesem Text: "Er/Sie zeigte für seine Arbeit Verständnis" wird mit Faulheit übersetzt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ratgebern offenbart der Autor auch geheime Zeichen, die nicht zulässig sind, aber vorkommen können. Wo ein Häkchen bei der Unterschrift nach links zu finden ist, weiß der potentielle Arbeitgeber, dass es sich um ein Mitglied einer linksgerichteten Organisation handelt. Ein doppeltes Häkchen nach links heißt, der Arbeitnehmer ist Mitglied einer verfassungsfeindlichen Organisation. Genauso wenig wie die genannten Zeichen haben Informationen über Alkoholgenuss, Krankheiten, Betriebsratszugehörigkeit, Abmahnungen, Nebentätigkeiten, Schwerbehinderung, Parteizugehörigkeit, Kündigungsgründe oder Vertragsbrüchigkeit im Arbeitszeugnis etwas zu suchen.
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sagt Koukin