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Mit Gas und Holz.rod4fun schrieb:Wie heizt ihr?
Für mich reichen 19°C, meine Frau hat es gern deutlich wärmer - ca. 22-25°C.rod4fun schrieb:Wie warm soll es im Haus/Wohnung im Winter sein?
Das entzieht sich gerade meiner Kenntnis, ist mir aber auch ziemlich egal.rod4fun schrieb:Wieviel KWh verbraucht ihr durchschnittlich fürs Heizen und warmes Wasser?
Den Einsatz einer modernen Gasanlage und Kaminöfen.rod4fun schrieb:Was für Sparmethoden wendet Ihr an um ein die Geldbörse und Umwelt zu schonen?![]()
Der einzig gute Rat lautet: Laß es sein. Ich habe mir von einem unabhängigen Sachverständigen eine Kosten/Nutzen-Rechnung für eine Solaranlage erstellen lassen; Ergebnis: Wenn man in einer sonnenreichen Gegend Deutschlands wohnt, sein Haus im optimalen Einfallswinkel bauen läßt und die Anlage innerhalb von 20 Jahren keine nennenswerten Defekte aufweist, amortisiert es sich. Wie gesagt: Nur unter den skizzierten Idealbedingungen - die bei mir nicht herrschen. Ich würde also kräftig draufzahlen.Hermann_honk schrieb:Ich heize noch mit Öl, überlege mir zusätzlich eine Solaranlage.
Bin mir aber im Moment noch nicht ganz schlüssig, welche.
KW/h Verbrauch ca. 3800 im Jahr.
Nur unter den bereits von mir skizzierten Idealbedingungen - ein Großteil der Hausbesitzer kann sie sich getrost sparen.rod4fun schrieb:Solar ist sicher eine Überlegung wert.
Es darf nicht Aufgabe des Staates sein, dem Bürger mittels Zwangsmaßnahmen technische Spielereien zu oktroyieren.rod4fun schrieb:Jeder mit einem Haus sollte verpflichtend eine Solaranlage auf dem Dach haben, schon alleine damit die Weiterentwicklung der Solarpanels schneller vorankommt.
Das ist eine Behauptung, der schlichtweg jede Grundlage fehlt. Solltest Du in die Zukunft sehen können, empfehle ich Dir dringend, Dich im Aktienhandel zu betätigen oder Lotto zu spielen.rod4fun schrieb:In ein paar Jahrzehnten wären die Solaranlagen dann so gut, dass man nichts mehr anderes brauchen würde.
Nach im Netz zu findenden Rechnungen liegen die Kosten nach 20 Jahren in etwa gleichauf mit denen einer Gasheizung, bzw. leicht darunter. Dem gegenüber stehen die Nachteile: hoher Raumbedarf für die Pelletlagerung, enorme Staubentwicklung (der Heizraum muß hermetisch abgeriegelt sein) und die Tatsache, daß diese - relativ neue - Technik noch lange nicht ihre Kinderkrankheiten überwunden hat.rod4fun schrieb:hab noch keine Erfahrung mit pellets!
wie sind die werte? verbauchsmaessig? zum Beispiel gegenüber über öl und gas?
Diese Rechnungen kenne ich - sie stammen stets und ausschließlich aus dem Dunstkreis der Solarindustrie. Ich kann Dir dringend ans Herz legen - wie ich - einen unabhängigen Experten mit einem Gutachten zu beauftragen. Das kostet zwar ein wenig Geld, bewahrt Dich aber vor - wesentlich höheren - Fehlinvestitionen.Hermann_honk schrieb:Die Solaranlage die ich angedacht habe liegt ca. Bei 6000€.
Warmwasser und zusätzlich eine Pumpe die den Überschuss des 400l Pufferspeicher in den Heizkreis pumpt.
Was genau die Ersparnis ist wird sich erst zeigen, wenn 1 Jahr vorbei ist.
Aber ca. 10 Jahre braucht sie schon bis zur Amortisation.
Gerade deshalb solltest du jetzt noch nicht in eine relativ neue, teure und unzuverlässige Technik investieren.Hermann_honk schrieb:Aber ich denke ja auch an die Zukunft. Hab ja vor noch länger in meinem Häuschen zu leben.
Absolut richtig. Mit genügend Eigenleistung ist das auch gar nicht teuer.Hermann_honk schrieb:Generell sagt man aber, erst mal Dach in Ordnung bringen, Fenster erneuern ...
Das allein sind schon 30% Ersparnis.
Längere Stromausfälle sind in Deutschland höchst selten. Solltest Du Dich dennoch diesbezüglich absichern wollen, bedarf es keiner Solaranlage (die sowieso nicht immer Strom liefert) - ein simpler Dieselgenerator ist da die bessere Lösung.Konradin schrieb:Wir heizen das Haus mit Öl (u.a. Fussbodenheizung), aber auch für warmes Wasser benutzen wir Öl. Im Grunde genommen ist die Anlage aber eine Fehlkonstruktion, da sie alles andere als krisensicher ist. Fällt der Strom aus (und damit die Steuerung), dann war's das mit Heizen (und auch mit warmem Wasser aus der Leitung).
Da überlegt man sich schon, ob man sich eine kleine Solaranlage zulegt, um wenigstens die Ölheizung ständig einsatzbereit zu haben.
Dagegen spricht nichts. Einfach die Kosten einer solchen Lösung über die voraussichtliche Nutzungsdauer ermitteln und den Einsparungen gegenüberstellen.Konradin schrieb:Andererseits erscheint mir eine andere Investition recht sinnvoll. Der Dachgeschoss hat keine Fenster und ist somit wenig nutzbar. Als Lagerraum überflüssig, da das Haus voll unterkellert ist. Aber man könnte Sonnenwärme dazu nutzen, Wasser zu erwärmen, welches einerseits isoliert und andererseits z.B. zum Duschen gut zu gebrauchen ist. Das spart ein wenig Öl.
Stimmt, längere Stromausfälle sind in Deutschland selten. Aber sie deswegen gleich völlig ignorieren? GAUs wie Tschernobyl oder Fokushima sind ebenso vergleichsweise selten, ebenso grössere Tsunamis, Vulkanausbrüche, Erdbeben. Ignorieren wir sie halt.40Jack schrieb:Längere Stromausfälle sind in Deutschland höchst selten. Solltest Du Dich dennoch diesbezüglich absichern wollen, bedarf es keiner Solaranlage (die sowieso nicht immer Strom liefert) - ein simpler Dieselgenerator ist da die bessere Lösung.

Wie Du an den von Dir genannten Beispielen siehst, kann man sich eben nicht gegen alle Eventualitäten absichern. Theoretisch kann ich auch vom Blitz erschlagen, überfahren oder sogar in meinem eigenen Haus von Einbrechern umgebracht werden - soll ich deshalb in einen Hochsicherheitsbunker ziehen und ihn niemals verlassen?Konradin schrieb:GAUs wie Tschernobyl oder Fokushima sind ebenso vergleichsweise selten, ebenso grössere Tsunamis, Vulkanausbrüche, Erdbeben. Ignorieren wir sie halt.![]()
Dann überlegen wir mal, wozu sich Strom sonst noch nutzen ließe ...Konradin schrieb:Ich stelle mir gerade vor, 2 Wochen lang im tiefsten Winter kein Strom und den Dieselgenerator 2 Wochen lang ununterbrochen fast im Leerlauf laufen lassen... ein guter Witz.

Doch, gerade auf die Ausbeute kommt es an - auf die kontinuierliche Bereitstellung. Wenn Du im Falle eines zweiwöchigen Stromausfalles damit zufrieden bist, lediglich am Tage die Heizung zu betreiben, mag so eine Anlage noch ausreichen; ich allerdings hätte doch gern eine vollständige Stromversorgung mit 24-Stunden-Heizung, Licht, Kühlschrank, Internet usw. Und dann läuft kein Generator im Leerlauf.Konradin schrieb:Solar ist da wesentlich sinnvoller, denn es kommt in diesem Fall nicht auf die Ausbeute an. Schliesslich wird ja nicht mit Strom geheizt, sondern lediglich die Steuerung der Ölheizung aufrechterhalten.
Ich will mich nicht gegen alle möglichen und unmöglichen Eventualitäten absichern, aber wozu Risiken eingehen, die letzten Endes vollkommen überflüssig sind? Würde die Ölheizung einen internen Akku besitzen, welcher die Versorgung der Steuereinheit sicherstellt, dann wäre die Abhängigkeit von externem Strom nicht mehr da. Leider hat der Hersteller damals offenbar nicht für fünf Cent nachgedacht und nur deswegen die ganze Anlage austauschen ist schlicht und einfach total unwirtschaftlich.40Jack schrieb:Wie Du an den von Dir genannten Beispielen siehst, kann man sich eben nicht gegen alle Eventualitäten absichern. Theoretisch kann ich auch vom Blitz erschlagen, überfahren oder sogar in meinem eigenen Haus von Einbrechern umgebracht werden - soll ich deshalb in einen Hochsicherheitsbunker ziehen und ihn niemals verlassen?
Nachhaltigkeit sieht anders aus. Dein Vorschlag läd lediglich zu Verschwendung ein. Naja, solange wir uns solch eine Einstellung noch leisten können...40Jack schrieb:Dann überlegen wir mal, wozu sich Strom sonst noch nutzen ließe ...![]()
40Jack schrieb:Doch, gerade auf die Ausbeute kommt es an - auf die kontinuierliche Bereitstellung. Wenn Du im Falle eines zweiwöchigen Stromausfalles damit zufrieden bist, lediglich am Tage die Heizung zu betreiben, mag so eine Anlage noch ausreichen; ich allerdings hätte doch gern eine vollständige Stromversorgung mit 24-Stunden-Heizung, Licht, Kühlschrank, Internet usw. Und dann läuft kein Generator im Leerlauf.

Hermann_honk schrieb:Nur zum Verständnis, dass wir auch alle vom Gleichen sprechen.
Dann herrscht in diesem Punkt ja Einigkeit.rod4fun schrieb:Es sollte natürlich niemand gezwungen werden spezifische Energien einzusetzen.
Vollkommen richtig, das ist bei fast jedem Produkt so. Dieses Budget muß der Hersteller aufbringen - ist sein Produkt gut, wird es sich am Markt durchsetzen.rod4fun schrieb:Leider geht einer ordentlichen Weiterentwicklung auch immer ein ordentliches Budget voraus.
Um es noch einmal für Dich zu verdeutlichen: Dieser Dieselgenerator soll mitnichten nur die Steuerung der Ölheizung versorgen, sondern das ganze Haus.rod4fun schrieb:Fuer die Steuerung einer Ölheizung einen Dieselgenerator einzusetzen ist ein sehr interessanter Ansatz!(gelinde gesagt)
Natürlich gibt es die. Es gäbe auch die Möglichkeit, eine USV vor die Heizungsanlage zu schalten, die aus dem normalen Stromnetz aufgeladen würde und bei Stromausfall einige Tage die Versorgung übernähme.rod4fun schrieb:Gibt sicher Akkus für die Solarpanels, die während des Tages aufgeladen werden und dann in der Nacht für die Stromversorgung der Steuerung ausreichen. So werden doch auch schon viele Ampelanlagen mit Strom versorgt.
Der Vergleich hinkt, da der Ausfall eines Navigationssystems nun weitaus häufiger vorkommt als ein zweiwöchiger Stromausfall. Davon abgesehen würde - unser beider Lösungen auf diesen Fall übertragen - sich bei Dir das Fahrzeug mit Schrittgeschindigkeit in Bewegung setzen und weder Licht noch Fahrtrichtungsanzeiger wären in Betrieb. Bei mir wäre es vollständig nutzbar und würde nur ein wenig mehr Kraftstoff verbrauchen.Konradin schrieb:Es wiederstrebt mir aber auch, mich ohne zwingenden Grund von irgendetwas abhängig zu machen, was mir nicht einmal Vorteile bietet. Stell dir vor, du könntest dein Auto nicht mehr starten, nur weil dein Navi versagt...![]()
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40Jack schrieb:Vollkommen richtig, das ist bei fast jedem Produkt so. Dieses Budget muß der Hersteller aufbringen - ist sein Produkt gut, wird es sich am Markt durchsetzen.
40Jack schrieb:Um es noch einmal für Dich zu verdeutlichen: Dieser Dieselgenerator soll mitnichten nur die Steuerung der Ölheizung versorgen, sondern das ganze Haus.
40Jack schrieb:... bezeichnest aber auf der anderen Seite den Verbrauch einiger Liter Diesel in einer vielleicht alle 100 Jahre vorkommenden Notsituation als »Verschwendung«. Das paßt hinten und vorne nicht.

Mit Verlaub, Konradin, Deine Handlungsweise und Argumentation sind alles andere als stringent.

Hermann_honk schrieb:jo genau.
Also meine ideale Anlage wäre genau die, die ein sehr guter Freund von mir hat.
Er hat sich vor Jahren schon eine Photovoltaik und eine Solaranlage aufs Dach gemacht.
Ergo ist es momentan noch nicht marktreif. Staatliche Einmischungen mögen im ersten Moment nützlich erscheinen, sind auf lange Sicht jedoch stets schädlich für Markt und Mensch.rod4fun schrieb:Sonnenenergie ist so ein Produkt, das gefördert werden müsste, da es gegen fossile Brennstoffe einfach noch nicht bestehen kann.
Die Lösung, die momentan zuverlässig und gleichzeitig preiswert Wärme liefert, ist nun einmal eine Gasheizung, mit Abstrichen bei der Zuverlässigkeit auch eine Pelletanlage (mit den ebenfalls bereits erwähnten Nachteilen).rod4fun schrieb:Ich hab hier eigentlich gehofft, es kommen auch innovative Ideen auf. Dieselgeneratoren und Ölheizungen sind jetzt nicht gerade zukunftsorientierte Heizungsmethoden mehr.
40Jack schrieb:rod4fun und olsen, ich erläutere es gern erneut und in einfachen Worten: Konradin äußerte den Wunsch, sich für einen zweiwöchigen Stromausfall im tiefsten Winter zu wappnen.
40Jack schrieb:Ergo ist es momentan noch nicht marktreif. Staatliche Einmischungen mögen im ersten Moment nützlich erscheinen, sind auf lange Sicht jedoch stets schädlich für Markt und Mensch.
40Jack schrieb:Solar- und Geothermieanlagen mögen ja eine nette, technische Innovation sein, sind aber noch zu teuer und unzuverlässig.
40Jack schrieb:Zukunftsorientiert ist, was solide ist.
Daß derartige Ausfälle nahezu unmöglich sind, habe ich ebenfalls klar zum Ausdruck gebracht.
Konradin schrieb:Stimmt, längere Stromausfälle sind in Deutschland selten. Aber sie deswegen gleich völlig ignorieren? GAUs wie Tschernobyl oder Fokushima sind ebenso vergleichsweise selten, ebenso grössere Tsunamis, Vulkanausbrüche, Erdbeben. Ignorieren wir sie halt.![]()