Henning Mankell Autor 

sam1

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Henning Mankell

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Henning Mankell wurde am 3. Februar 1948 in Härjedalen in Nordschweden geboren. Nachdem die Mutter die Familie früh verließ, wurde er alleine von seinem Vater, einem Richter, erzogen.
Als er 17 Jahre alt ist, zieht er nach Stockholm und beginnt dort am Riks-Theater das Regiehandwerk zu lernen. Kurz danach beginnt er auch mit dem Schreiben. Seine Regiearbeiten und literarischen Werke beinhalten gesellschaftliche und politische Themen.
1972 unternimmt Mankell seine erste Afrikareise, die sein weiteres Schaffen prägt. Seine nächsten Werke behandeln die Themen Arbeiterbewegung, Imperialismus und Klassenkampf. 1979 erscheint sein erster Roman »Das Gefangenenlager, das verschwand«.
Durch seine Romanerfolge finanziert Mankell seine Leidenschaft, das Theater. In Mosambik engagiert er sich mit der Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen«. Er wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Gläsernen Schlüssel der Skandinavischen Gesellschaft für Kriminalliteratur, dem Deutschen Jugendbuchpreis und dem Astrid-Lindgren-Preis. Seine dritte Ehefrau Eva ist die Tochter des Regisseurs Ingmar Bergmann. Sie leitet als Theaterregisseurin eine Bühne in Göteborg.
Am 05. Oktober 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren in Göteborg.

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Titel:

Henning Mankell - Die flüsternden Seelen
Henning Mankell - Wallander 12 - Mord im Herbst
Henning Mankell - Treibsand

Die flüsternden Seelen:
Felisberto, ein alter Schwarzer, sitzt am Feuer und erzählt von seiner weitverzweigten Familie: von der über dreihundert Jahre alten Stammesmutter Samima, die zwar tot ist, aber als lebender Geist bei ihren Nachfahren äußerst gegenwärtig. Von Zeca, dem Hinkenden, der einen Pfeil zu schmieden vermag, mit dem man sogar den Teufel töten kann. Aber Felisberto erzählt auch von weißen Menschen. Von Dom Estefano und Dona Elvira zum Beispiel, deren Diener er war, und von dem Klavier, das verlassen am Hafen stand und eines Nachts von ganz allein zu spielen begann.
Eine große Erzählung des Afrika-Kenners Henning Mankell von afrikanischen Menschen und ihrer Begegnung mit den Europäern, im Grenzbereich zwischen Traum und Realität, Mythos und politischer Geschichte.
 
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